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Quelle lebender Bücher | 75 Jahre Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich

Pressemitteilung vom: 24.6.2015

Die Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde in Zürich feiert ihr 75-jähriges Bestehen mit einem Buch, das am 8. Juli 2015 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main vorgestellt wird. 75 Nutzerinnen und Nutzer beschreiben darin ihr Lieblingsbuch aus der ICZ-Bibliothek. So entstand ein Querschnitt durch den Bestand, 500 Jahre Buchgeschichte sind repräsentiert.

Die Verlegerin Judith Luks und der Publizist Michael Guggenheimer stellen im Gespräch mit dem Journalisten David Dambitsch vom Deutschlandfunk die ICZ-Bibliothek, ihren einmaligen Bestand sowie das Projekt des Jubiläumsbandes vor. Zusammen mit Vivianne Berg, Heinz Egger, Ashraf Noor und Pavel Schmidt geben sie in einer szenischen Lesung Einblick in die "Quelle lebender Bücher".

Die Israelitische Cultusgemeinde Zürich, kurz ICZ genannt, besitzt eine besondere Bibliothek. Sie öffnete 1939, just zu Beginn des Zweiten Weltkrieges, ihre Pforten und blieb die einzige deutschsprachige jüdische Bibliothek, die ununterbrochen geöffnet war. Heute wählen die Leserinnen und Leser aus über 60.000 Medien und nutzen das breite Angebot an belletristischem Lesestoff auf Deutsch, Hebräisch und Englisch oder den hochwertigen Bestand an wissenschaftlichen Werken rund um das Thema Judentum.

Eine Kooperation der Deutschen Nationalbibliothek und edition clandestin, Biel, Schweiz, unter der Schirmherrschaft des Schweizerischen Generalkonsulats Frankfurt am Main.

Die Veranstaltung findet am 8. Juli 2015, 19 Uhr im Vortragssaal der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt am Main, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main statt.

Hintergrund

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt seit über 100 Jahren alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen in Wort und Ton ab 1913, dokumentiert und archiviert sie und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Ihre umfassenden Dienstleistungen bietet sie an den beiden Standorten in Leipzig und Frankfurt am Main und in digitaler Form global an. Mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum verfügt die Deutsche Nationalbibliothek darüber hinaus über wertvolle und reichhaltige Sondersammlungen. Durch Lesungen, Ausstellungen, Vorträge und Konzerte macht sie regelmäßig auf ihre Schätze aufmerksam und fördert Buchkultur, Lesekultur und Musikkultur – mit mehr als 30 Millionen Medieneinheiten, jährlich rund 220.000 Besuchern an den beiden Standorten Leipzig und Frankfurt am Main und mit einem bunten und hochkarätigen Veranstaltungsprogramm.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten

Fragen beantwortet die Verlegerin des Jubiläumsbandes

Pressesprecher

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