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Bildfabriken. Infografik 1920–1945. Fritz Kahn, Otto Neurath et al. // Eine Wechselausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 8. September 2017 bis 7. Januar 2018

Logo Bildfabriken

Bereits vor 100 Jahren wurde in Typografie, Wissenschaft und Grafik an einer bildbasierten "Sprache" gearbeitet, die sich die universelle Verständigung durch Bilder zunutze machte. "Worte trennen, Bilder vereinen", so das Motto der neuen Bildsprache von Otto Neurath, einem der Vordenker der populären Infografik.

Die Ausstellung thematisiert die Neuentdeckung und Profilierung des Bildes als Informations- und Kommunikationsquelle zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen die beiden Bildkonzepte des Hallenser Mediziners Fritz Kahn und des Wiener Wissenschaftstheoretikers Otto Neurath. Die Schau zeigt neben Publikationen aus dem reichen Fundus der Deutschen Nationalbibliothek auch unikale Bestände aus US-amerikanischen und britischen Archiven. (Grafik: Kay Bachmann)

Gefördert im Programm Fellowship Internationales Museum der Kulturstiftung des Bundes, in Kooperation mit der Universität Erfurt

Eintritt frei
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, Feiertage 10–18 Uhr
Kuratorenführung: Donnerstag, 12. Oktober, 11 Uhr
Die Ausstellung ist bis zum 7. Januar 2018 zu sehen.

"Brausepulver im Nachtgeschirr" – 100 Jahre Humor in deutschen Zeitschriften // Eine Wechselausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 21. Mai bis 30. September 2017

Scherenschnitt (Ausschnitt) von Alwin Freund-Beliani, 1920)

Das 20. Jahrhundert ist als das Jahrhundert der Kriege und verbrecherischen Regime in die Geschichte eingegangen. Eine Ära des Lachens? Zumindest sind Humor, Satire und Nonsens seit mehr als 100 Jahren überall und für jeden verfügbar. Die Zeitschrift spielte als "Medium der Moderne" dabei eine zentrale Rolle: Unterhaltung wurde für jeden erschwinglich.

Billige Blättchen witzelten über das, was die Gesellschaft bewegte. In scheinbar harmlosem Gewand verhandelten sie Themen wie Klasse, Geschlecht, Ethnie, Macht, Feindschaft und Gemeinschaft. Dabei sprachen sie auch unangenehme Wahrheiten aus, sie schütteten das "Brausepulver ins Nachtgeschirr". Ob harmloser Humor oder scharfe Satire, frivole Zoten oder alberner Nonsens: Auch die jeweils populäre Form des Komischen spricht Bände. (Bild: Alwin Freund-Beliani)

Die Kabinettausstellung entstand in Kooperation mit dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig und ist vom 21. Mai bis 30. September 2017 zu sehen.

Eintritt frei. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, Feiertage 10–18 Uhr.

Zeichen - Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode // Dauerausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Zeichen Bücher Netze - von der Keilschrift zum Binärcode

Ob Kerbholz, Tattoo oder anatomisches Lehrbuch, ob Leuchtreklame oder Tarnschrift, Grabstein, Roman oder Liebesbrief: Seit mehr als 5.000 Jahren notiert der Mensch sein Wissen über die Welt, seine Mitteilungen und Phantasien mithilfe schriftlicher Zeichen. Während die Menschen vor der Erfindung der Schrift Informationen von Generation zu Generation mündlich weiter gegeben haben, ermöglichen Schrift, Buchdruck und Computer das Speichern von Wissen, das so die Zeiten überdauern kann. Entlang der drei Medieninnovationen erzählt die neue Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, die am 13. März 2012 feierlich eröffnet wurde, eine kurze Mediengeschichte der Menschheit.

Eintritt frei. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 – 20 Uhr, Feiertage 10 - 18 Uhr.

zum Video Zeichen-Bücher-Netze

Historische Abspielgeräte und Tonträger aus dem Bestand des Deutschen Musikarchivs // Ausstellung im Musikfoyer der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Historische Abspielgeräte und Tonträger aus dem Bestand des Deutschen Musikarchivs

Die Ausstellung historischer Tonträger und Abspielgeräte zeigt Musikgeräte aller Genres aus dem Deutschen Musikarchiv: ein Heißluft-Grammophon aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, ein automatisch spielendes Reproduktions-Klavier, Art-déco-Lautsprecher, frühe Radiogeräte und Abspielgeräte für digitale Tonträger. Die verschiedenen Techniken der Tonaufzeichnung sind mit Wachswalzen, Schellackplatten, Vinylplatten sowie weiteren analogen und digitalen Speichermedien bis hin zu den Sackgassen technischer Entwicklungen wie dem Tefifon und der TeD-Bildplatte illustriert. Auch Formen der Musiknotation, berühmte Plattencover und typische Schäden an Tonträgern werden präsentiert. (Foto: PUNCTUM / Alexander Schmidt)

Eintritt frei. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10 - 18 Uhr. An Sonn- und Feiertagen geschlossen.

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