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Exile. Experience and Testimony // Wanderausstellung zur Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 durch die USA

Trotz Visumspflicht und eines restriktiven Quotensystems waren die USA das wichtigste Exilland in der Zeit des Nationalsozialismus. Insgesamt 130.000 bis 140.000 deutschsprachige Flüchtlinge wurden dort aufgenommen.

Die große Bedeutung, die die USA als Exilland für die Rettung der durch den Nationalsozialismus Verfolgten hatten, wird auch in der kürzlich eröffneten Dauerausstellung "Exil. Erfahrung und Zeugnis" des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 in Frankfurt am Main greifbar. Zahlreiche Exponate machen dies deutlich: so zum Beispiel Ausstellungsstücke zu in den USA tätigen Hilfsorganisationen, zu den alltäglichen, sprachlichen oder beruflichen Herausforderungen im Exil oder zu den vielfältigen Widerstandsaktivitäten der Exilierten.

Dies sind nur einige Themen der Wanderausstellung, die unter dem englischen Ausstellungstitel "Exile. Experience and Testimony" durch die USA reist. An verschiedenen Orten präsentiert das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 Reproduktionen von 35 Exponaten. Diese zeigen beispielhaft die individuell sehr unterschiedlichen Erfahrungen des Exils in den USA. Thematische Einleitungstexte und ausführliche Objektbeschreibungen mit Exkursen zu Biografien und zur Institutionengeschichte ergänzen die Präsentation der Exponate. Die Wanderausstellung ist Teil des "Deutschlandjahres USA 2018/19", einer Initiative des Auswärtigen Amtes, des Goethe-Instituts und des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. Eröffnet wurde sie am 18. Mai 2018 an der Loyola University Chicago anlässlich der Tagung der North American Society for Exile Studies (NASES). Von Chicago aus wird die Ausstellung ab Mitte Juni ihre gut einjährige Reise durch die USA antreten. Stationen sind unter anderem Washington D.C., Durham (New Hampshire), South Hadley (Massachusetts), Los Angeles und New York. (Foto: v.l.n.r.: Prof. Inge Hansen-Schaberg, Vorsitzende der Gesellschaft für Exilforschung e.V. ; Dr. Sylvia Asmus, Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933–1945. Prof. Helga Schreckenberger, Vorsitzende der North American Society for Exile Studies und Prof. Reinhard Andress, Loyola University, Modern Languages and Literatures)

Informationen und Kontakt

Stationen und Termine der Wanderausstellung

  • Loyola University Chicago; Cudahy Library; Chicago, Illinois
    18. Mai bis 1. Juni 2018
  • German American Heritage Museum of the USA; Washington, DC
    12. Juni bis 15. August 2018
  • The German Society of Pennsylvania; Philadelphia, Pennsylvania
    27. August bis voraussichtlich Ende September 2018
  • University of New Hampshire; University Library; Durham, New Hampshire
    voraussichtlich 18. November bis 18. Dezember 2018
  • Mount Holyoke College; Williston Memorial Library; South Hadley, Massachusetts
    Februar 2019
  • Feuchtwanger Memorial Library; Los Angeles, Californien
    März 2019

Kontakt

Letzte Änderung: 11.07.2018

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