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… und heute?

Die Geschichte hat immer wieder bewiesen, dass sich politische, religiöse, ethnische oder wirtschaftliche Konflikte zwischen den Völkern nicht durch Kriege lösen lassen. Auch der Erste Weltkrieg legte den Samen für den Zweiten Weltkrieg. Die zahlreichen Auseinandersetzungen und Kriegshandlungen der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart sind ebenfalls das Ergebnis oft lange zurückliegender, ungeklärter Machtfragen.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema "Krieg" und eine Sensibilisierung für eine friedliche Verständigung aller Völker, Staaten und Religionen sind besonders für die Erziehung der heranwachsenden Generation sehr wichtig. Mit künstlerischen Beispielen heutiger Rezeption, einer Weltkarte mit heutigen Krisen- und Kriegsgebieten und einer Auslage von Jugendbüchern zum Thema "Krieg" bietet die Ausstellung Anregung zum Weiterdenken.

Virtueller Rundgang (Auswahl)

Daniel Horowitz (geb. 1978): „Europe 14|14“

Daniel Horowitz (geb. 1978): „Europe 14|14“ Daniel Horowitz (geb. 1978): „Europe 14|14“

Siegerplakat im europäischen Geschichtswettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung, Berlin 1914
© Daniel Horowitz / Bundeszentrale für politische Bildung

Horowitz ist Sohn polnischer Eltern und lebt heute als Künstler in den USA. Er kommentiert seinen Plakatentwurf: “Pegasus ist als Vogel in einem Käfig dargestellt. Damit ist die Europäische Union gemeint, die sich sehnt, wie Phoenix aus der Asche zu erstehen.“

Letzte Änderung: 20.01.2015

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