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Klemm-Sammlung

In der Klemm-Sammlung sind ältere buchhistorische Muster und Fachliteratur zusammengefasst. Der Bestand umfasst rund 67.000 Titel, darunter befinden sich rund 23.000 museale Drucke von der Inkunabelzeit bis zum 21. Jahrhundert.
Benannt ist die Sammlung nach Heinrich Klemm (1819 - 1886), dessen druckgeschichtliche Sammlung 1886 dem Buchmuseum als Grundstock seiner Tätigkeit überlassen wurde.
1945 beschlagnahmte die sowjetische Besatzungsmacht die wertvollsten Stücke als so genannte "Trophäenliteratur".
Nach der Eingliederung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in die Deutsche Bücherei Leipzig im Jahre 1950 wurde die Klemm-Sammlung durch laufende Erwerbungen und Stiftungen systematisch ausgebaut. Bestandteil der Sammlung sind auch Bücher, die über das Sammelgebiet der Deutschen Nationalbibliothek hinausgehen, darunter fremdsprachige Titel, originalgrafische Mappenwerke, Künstler- und Unikatbücher.

Der museale Bestand gliedert sich in die folgenden Bereiche

  • Handschriften
  • Inkunabeln
  • Renaissancedrucke
  • Drucke des 17. und 18. Jahrhunderts
  • Originalgrafische Mappenwerke und Künstlerbücher
  • Bucheinbände

Die Fachliteratur der Klemm-Sammlung ist Teil der Fachbibliothek des Museums.

Erschließung, Benutzung

Die Bestände sind über den Katalog der Deutschen Nationalbibliothek recherchierbar. Lediglich die Neuerwerbungen zwischen 1998 und 2006 sind bisher nur über einen internen digitalen Katalog erschlossen. Auf die Inkunabeln kann online über das Internet zugegriffen werden. Der Sammlungsbestand wird für Studienzwecke im Lesesaal des Museums bereitgestellt. Die Benutzung erfolgt auf der Grundlage der Benutzungsordnung der Deutschen Nationalbibliothek.

Letzte Änderung: 28.07.2011

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