Papierhistorische Sammlungen
Die Papierhistorischen Sammlungen umfassen in einer Vielzahl von Ausprägungen Papiere aus vorindustrieller Zeit und aus fabrikmäßiger Produktion sowie aus kunstgewerblicher und künstlerischer Fertigung. Es handelt sich dabei um Objekte in unverarbeitetem, in veredeltem, in verarbeitetem und in verwendetem Zustand. Die Papiere stammen vor allem aus Europa, aber auch aus Asien und Amerika.
Die Sammlungen helfen bei der wissenschaftlichen Bestimmung historischer Papiere. Sie dienen als Vergleichsmaterial für Datierungszwecke sowie für Herkunfts- und Echtheitsbestimmungen und stellen Referenzmaterial für Fragen der Papieralterung, Papierkonservierung und Papierrestaurierung zur Verfügung. Zudem geben sie in vielfältigster Weise Anregungen für eigene Gestaltungen.
Alle Sammlungsgebiete werden kontinuierlich ergänzt und weiter ausgebaut. Innerhalb der Papierhistorischen Sammlungen befinden sich jedoch einige abgeschlossene historische Teilsammlungen.
Bestände
- Wasserzeichen
- Papierproben
- Buntpapiere
- Riesaufdrucke und Rieseinschlag
- Archivalien und Dokumente zur Papiergeschichte
Erschließung, Benutzung
Neuerwerbungen ab 1998 sind über einen internen digitalen Katalog erschlossen. Ältere Bestände können über Zettelkataloge recherchiert werden. Die papierhistorische Fachliteratur wird durch die Internationale Bibliographie zur Papiergeschichte detailliert erschlossen. Der Sammlungsbestand wird für Studienzwecke im Lesesaal des Museums bereitgestellt. Die Benutzung erfolgt auf der Grundlage der Benutzungsordnung der Deutschen Nationalbibliothek.
Letzte Änderung: 28.7.2011


