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Museum zum Mitmachen

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum bietet zahlreiche museumspädagogische Veranstaltungen, in denen die Schrift-, Buch-, Papier- und Mediengeschichte aktiv und kreativ erkundet werden kann. Allgemeine und thematische Führungen durch die Dauerausstellung „Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode“ und durch die aktuellen Wechselausstellungen erlauben überraschende Einblicke in die Mediengeschichte. Die Themen des Veranstaltungsprogramms sind sowohl für Schule und Freizeitgestaltung als auch für Familienausflüge geeignet. Ob Vorschülerinnnen und -schüler oder Abiturientinnen und Abiturienten: „Museum zum Mitmachen“ bietet als außerschulischer Lernort viele Anknüpfungspunkte für die Lehrpläne in den Fächern Deutsch, Geschichte, Kunst, Werken, Sachkunde oder Religion. Die Veranstaltungen variieren je nach gewählter Aktion in ihrer Dauer zwischen 90 bis 120 Minuten. Der Eintritt ist frei. Es fallen keine Materialkosten an.

Tontafel - Schriftrolle - Kodex: Wie alt sind unsere Bücher?

Zwei Kinder, die die Schriftzeichen auf einer Tontafel betrachten.Foto: Klaus-D. Sonntag

Das Buch gehört zu den wichtigsten Kulturgütern der Menschheit. Aber seit wann gibt es eigentlich die uns bekannte Buchform? Worauf haben die Menschen früher geschrieben und welche Schreibgeräte standen ihnen dabei zur Verfügung? Auf dem Jahrtausende langen Weg von der Buchrolle aus Papyrus bis zum gebundenen Buch könnt ihr Ungewöhnliches entdecken!

Alter: ab Vorschule

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Kinderbücher im Wandel der Zeiten

Ein aufgeklapptes Pop-up-Kinderbuch aus vergangener Zeit.Foto: Christoph Sandig

Pop-up-Bücher, Jalousiebücher, Bücher, die duften oder glitzern: Kinderbücher erzählen uns Geschichten, nehmen uns mit in ferne Welten und laden zum Träumen ein. Sie gehören zu unserer Kindheit und bleiben oft ein Leben lang in Erinnerung. Aber seit wann gibt es Bücher für Kinder und wie sahen diese in früheren Zeiten aus? Wir nehmen euch mit auf eine Zeitreise zu den Büchern eurer Ururgroßeltern.

Alter: ab Vorschule

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Papierfalttechniken

Aus Asien, wo das Papier seinen Ursprung hat, stammen zahlreiche Techniken des Papierfaltens. Mit handwerklichem Geschick und einem Blick für schöne Formen entsteht eine Zauberwelt der Papierfiguren. Das Besondere der Falttechniken besteht darin, ganz ohne Schere und Leim fantastische Kunstwerke mit einfachen, wenigen Faltungen zu gestalten. Aus einem Blatt Papier entstehen durch Falten zwei- oder dreidimensionale Gebilde.

Alter: ab Vorschule

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Strichmännchen und Daumenkino: eine ernsthafte Anleitung für ein witziges Thema

Wir zeigen euch Schritt für Schritt, wie ihr Strichmännchen zum Leben erwecken könnt − mit all ihren Bewegungen und Gefühlsausdrücken. Bewegte Bilder lassen sich auch durch das Herstellen von Dreh-, Zieh- und Daumenkinos erzeugen. So wird das Zeichnen lustiger Figuren nicht nur eine künstlerische Herausforderung, sondern auch ein herrliches Vergnügen.

Alter: ab Vorschule

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Kinderleichtes aus Papier: Papier- und Pappmaché

Ob Sparschwein, Ente, Fisch oder Pinguin: Mit Fantasie und Probierlust verwandeln sich Papierschnipsel und Tapetenkleister in lustige Skulpturen oder nützliche Gegenstände. Jedes Kind kann seine Figur individuell gestalten − mit Watte, Glitzer oder Wackelaugen.

Alter: ab 1. Klasse

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Die Kunst des schönen Schreibens

Wir entdecken mit euch die alte Kunst des schönen Schreibens wieder. Seit Anfang des 16. Jahrhunderts gab es bereits Lehr- und Musterbücher, die sogenannten Schreibmeisterbücher, die Anweisung zum Erlernen der verschiedensten Schriftarten sowie Vorlagen von Schriftsätzen zum Nachschreiben und allerlei Zierschriften enthielten. Schreibvorlagen mit alten Schriften, Federkiele, Stahlfedern und Tinte laden euch zum Schönschreiben ein. Dabei entstehen Gedichte, Briefe und Geschichten.

Alter: ab 3. Klasse

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Vom Papyrus zum Papier

Was ist das Besondere an Papier? Papier − eine der genialsten Erfindungen der Menschheit – dient seit Jahrhunderten zur Aufzeichnung, Speicherung und Verbreitung von Informationen. Wir erläutern euch Geschichte, Herstellung und Gebrauch des Papiers, aber auch anderer Beschreibstoffe. Denn vor der Erfindung des Papiers nutzten die Menschen verschiedene Materialien als Beschreibstoffe, zum Beispiel Wachstafeln, Papyrus und Pergament.

Alter: ab 3. Klasse

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Naturdruck

Pflanzen als Druckform – wie geht das? Mit etwas Geschick entstehen aus Blüten und Blättern filigrane und faszinierende Bilder. Pflanzen lassen sich durch viele Drucktechniken abbilden: Holzschnitt, Holzstich, Kupferstich, Lithografie und Linolschnitt. Man kann Pflanzen auch pressen oder fotografieren. Die Technik des Naturdrucks fasziniert durch die unverfälschte Abbildung der Pflanzen und das schnelle Erfolgserlebnis.

Alter: ab 3. Klasse

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Buntpapiere selbst gemacht

Papier, Kleister, Ölfarben und Ochsengalle: Das sind die „Zutaten“ für die Herstellung von verschiedenen Buntpapieren. Farbenfrohe historische Papiere aus der Museumssammlung geben euch Anregungen für das eigene Gestalten von Buntpapieren, zum Beispiel in Kleister- und Spachteltechnik. Im Zusammenspiel von Farben und Formen, unterstützt von einer großen Portion Zufall könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Beim Experimentieren mit Kleister und Farben entstehen erstaunliche kleine Kunstwerke.

Alter: ab 3. Klasse

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Von Blättern zu Büchern: Buchbinden Schritt für Schritt

Was hält ein Buch zusammen und was kleidet es ein? Vom Falzen und Heften der Buchseiten bis zum Verzieren der Buchdeckel werden die Arbeitsschritte und Geräte des Buchbinders vorgestellt. Eine Reihe einfacher Bindearten – von der Rückenstichheftung zur Klebebindung bis hin zum Leporello − garantiert auch Ungeübten einen erfolgreichen Einstieg in das Buchbinden.

Alter: ab 5. Klasse

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24 Punkte und Striche: Die chinesische Schrift schreiben

Mit 24 Punkten und Strichen lässt sich die bildhafte chinesische Zeichenwelt abbilden. Pinsel, Tusche, Stab, Reibeplatte und Papier sind die „fünf Schätze“, die der chinesische Kalligraf zum Schreiben verwendet. Die chinesische Schrift zählt zu den faszinierendsten Phänomenen der asiatischen Kultur. Das chinesische Schriftsystem kennt keine Buchstaben, sondern Wortsilben: Jedem Wort ist ein Zeichen oder die Kombination mehrerer Zeichen zugeordnet.

Alter: ab 5. Klasse

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Schwarz auf Weiß: der Buchdruck

Welchen genialen Einfall hatte Johannes Gutenberg und wie wirkt seine Idee bis ins heutige Medienzeitalter? Der Meister der Druckkunst hat mit seiner revolutionären Idee die Welt verändert. Durch die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern Mitte des 15. Jahrhunderts schaffte Johannes Gutenberg die Möglichkeit, Texte mechanisch zu vervielfältigen. Bücher waren von nun an keine Luxusgüter mehr, sondern konnten in größerer Menge und viel preiswerter als Handschriften produziert werden.

Alter: ab 5. Klasse

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Das Buch der Bücher: Die Bibel

Wir nehmen euch mit auf eine Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte: Die Bibel, das meistverkaufte Buch der Weltgeschichte, hat sich in Sprache und ästhetischer Gestalt seit dem Mittelalter sehr stark verändert. Bereits im frühen zwölften Jahrhundert benötigten die Mönche und Nonnen religiöse Texte für die Liturgie. Die Gestaltung der Bibel von der mittelalterlichen Handschrift über den Blockdruck bis hin zum Druck der sogenannten B42 (der 42-zeiligen Bibel von Johannes Gutenberg) hat sich im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt.

Alter: ab 5. Klasse

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Das mittelalterliche Buch

Im frühen Mittelalter waren die Klöster Ausbildungsstätten und Orte der Bildung, in denen Bücher nicht nur verwendet, sondern auch hergestellt wurden. In ihren Schreibwerkstätten schrieben Mönche und Nonnen die Bücher und illustrierten sie mit wertvollen Farben. Ihr Ziel war es, nicht nur schöne, sondern auch korrekte Abschriften der „heiligen Schriften“ anzufertigen. Das Schreiben wurde als fromme, verdienstvolle Tätigkeit geschätzt. Aufwendige Handeinbände aus Leder und Pergament mit Schließen und Beschlägen gaben dem Buch ein Gewand.

Alter: ab 5. Klasse

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Buchstadt Leipzig

Im Jahre 1471 erhielt die Stadt Leipzig das Messeprivileg. Seitdem war Leipzig ein wichtiger Umschlagplatz für den Fernhandel mit Büchern. Zehn Jahre später wurde das erste Buch in Leipzig gedruckt. So haben über mehr als 500 Jahre hinweg die Herstellung und der Handel mit Büchern die Geschichte der Stadt geprägt. Zeitweise galt Leipzig als die führende Buchmetropole Deutschlands, sogar Europas. Von der Einführung des Buchdrucks im Spätmittelalter bis hin zur Niederlassung von namhaften Verlagshäusern wie Reclam oder Brockhaus im Industriezeitalter war das Gewerbe mit dem gedruckten Wort stets die Lebensader des Handels in Leipzig.

Alter: ab 5. Klasse

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Siebdruck

Chinesische Zeichen werden im Siebdruckverfahren auf Stoff abgedruckt.Foto: Deutsche Nationalbibliothek, Dora Carstensen

Hochdruck, Tiefdruck und Flachdruck sind bekannte Drucktechniken, aber wie funktioniert der Druck mit Hilfe eines Siebes? Das Prinzip des Siebdrucks unterscheidet sich insofern von anderen Drucktechniken, als dass der Druck nicht durch direkte Berührung zweier Oberflächen entsteht. Vielmehr wird die Farbe durch ein Sieb hindurch auf das Papier übertragen, das sogenannte Durchdruckverfahren. Die Motivgestaltung erfolgt dabei durch verschiedene Schablonentechniken. Der Siebdruck ist nicht nur eine künstlerische Technik, er wird auch für kommerzielle und industrielle Drucke sowie in Grafik-, Keramik- und Textildesign eingesetzt.

Alter: ab 5. Klasse

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Kleine Geschichte der Schreibschrift

Innerhalb der Handschriften nimmt die Schreibschrift durch ihre rasche und flüssige Bewegungsausführung eine besondere Stellung ein. Anhand der historischen Kurrentschrift, der Sütterlinschrift und der Schulausgangsschrift wird die Geschichte der Schreibschrift erläutert.

Alter: ab 5. Klasse

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Typografie: ABC der Schrift

Tagtäglich sind wir von einer nahezu unendlichen Vielzahl von Buchstaben umgeben. In Zeitungen, Magazinen, Büchern und anderen Druckwerken, auf Autos und Gebäuden, im Fernsehen und im Internet: Überall begegnen wir Schriften verschiedenster Arten. Meist achten wir beim Lesen nicht auf die Form der Buchstaben, sondern nehmen nur die Aussage des Textes wahr. Welchen Einfluss Zeitgeschmack, Individualität, Repräsentationsbedürfnis sowie Prinzipien der Proportionalität und Lesbarkeit auf die Schrift haben, zeigen und erötern wir euch anhand von Hand- und Druckschriften.

Alter: ab 8. Klasse

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Wie kommt das Bild ins Buch?

Künstlerische Druckgrafiken lassen sich auch mit einfachen, alltäglichen Materialien aus Haushalt und Natur gestalten. Beim Herstellen einer eigenen Grafik sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern begannen die Bemühungen der Druckerinnen und Drucker auch Illustrationen und Schmuckelemente im Druck auszuführen. Das setzte die Herstellung von Bilddruckformen voraus. In den ersten Jahrzehnten nach der Erfindung des Buchdrucks wurden vielfach Illustrationen und Ornamente, insbesondere aber Initialen mit der Hand in den bereits gedruckten Text hinein gemalt. Bald aber nutzten die Druckerinnen und Drucker dafür Bilddruckverfahren, vor allem den Holzschnitt.

Alter: ab 8. Klasse

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Familiensonntag

Ein Junge bekommt beim Falten eines Papiers Hilfe von seiner Mutter.Foto: Deutsche Nationalbibliothek, Dora Carstensen

An jedem dritten Sonntag im Monat (außer in den Sommerferien und an einigen Feiertagen) finden zwischen 11 und 12:30 Uhr kreative Angebote für Familien im Museumskabinett des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek statt.

Alter: Das Alter hängt vom jeweiligen Thema ab.

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Do it yourself

Einmal monatlich lädt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek samstags von 15 bis 16:30 Uhr zu der Veranstaltungsreihe „Do it yourself  Kreatives für Jung und Alt“ ein.

Alter: ab 8 Jahren

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Kreativwerkstatt

Selbstgemachte PaperballsFoto: Deutsche Nationalbibliothek, Julia Rinck

Einmal monatlich laden wir euch donnerstags von 15 bis 16 Uhr zur Kreativwerkstatt in das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek ein.

Alter: ab 7 Jahren

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Ferienprogramm

Verschiedene Laternen im MuseumskabinettFoto: Punctum, Bertram Kober

In den Sommer-, Herbst- und Winterferien finden im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek Mitmachangebote statt.

Alter: ab Vorschule

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Museumskoffer

Mit dem Museumskoffer als „mobiles Museum“ besteht die Möglichkeit, das „Museum zum Mitmachen“ auch in Schule und Hort zu erleben.

Alter: nach individueller Absprache ab dem Vorschulalter

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Willkommen! Museum zum Mitmachen

Jeden Mittwoch um 14 Uhr bietet das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek Mitmachaktionen für (Flüchtlings-)Kinder und ihre Eltern an.

Alter: Das Alter hängt vom jeweiligen Thema ab.

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Kreativangebote 60 Plus

Abwechslungsreiche Kreativangebote für Seniorinnen und Senioren im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek.

Alter: ab 60 Jahren

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Führungen für Kinder

Entdeckertour für Kinder durch 5.000 Jahre Mediengeschichte im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek: Ob Kerbholz, Wachstafelbuch, Steintrommel oder Tablet – gemeinsam gehen wir auf eine Entdeckungstour, schauen hinter die Kulissen und öffnen die Tür zu dem kühlen Ort, an dem die Museumsobjekte aufbewahrt werden.

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Letzte Änderung: 23.6.2017

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Deutsches Buch- und Schriftmuseum
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