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Geschichte

2017: Frankfurt am Main

  • Lesung und Preisverleihung: "Alles wandelt sich – Echos auf Ovid"
    Vor zweitausend Jahren starb der römische Dichter Ovid in der Verbannung am Schwarzen Meer. Mit seinen Metamorphosen, den Büchern der Verwandlungen, hat er ein Werk geschaffen, das bis heute bedeutsam ist. Zweitausend Jahre später lud das PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland (vormals Deutscher PEN-Club im Exil) die Mitglieder deutschsprachiger PEN-Zentren dazu ein, in eigenen Texten den Spuren nachzugehen, die das Werk Ovids in ihrem literarischen Kosmos hinterlassen hat. Im Rahmen der Veranstaltung werden vier der beteiligten Autorinnen und Autoren, Renate Ahrens, Susanne Fritz, Gisela Holfter und Utz Rachowski, ihre Texte vorstellen.
    Zudem vergibt das PEN-Zentrum im Jahr 2017 erstmalig den OVID-Preis und zeichnet den Literaturwissenschaftler Professor Guy Stern für sein Lebenswerk aus. Die Laudatio hält Renate Ahrens. Durch den Abend führt Gabrielle Alioth.
    Mit freundlicher Unterstützung durch die Gesellschaft für das Buch e.V.

  • Lesung: "Und draußen weht ein fremder Wind..." Über die Meere ins Exil
    Von den Nationalsozialisten verfolgt, machten sich jüdische Frauen auf den Weg ins Exil und mussten sich dabei vielen Herausforderungen stellen. Anhand von Tagebüchern, Briefen, Gedichten sowie unveröffentlichten Bild- und Textdokumenten und literarischen Zeugnissen aus den im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main befindlichen Nachlässen jüdischer Emigrantinnen zeichnet Dr. Kristine von Soden diese Exilwege nach.

  • Vortrag: "Trotz alledem" – Zum 100. Geburtstag von Ernesto Kroch. Vortrag von Wolfgang Benz und Gespräch mit Eva Weil-Kroch
    Das Leben von Ernesto Kroch ist auch die Geschichte eines zweifachen Exils. Bereits in seiner frühen Jugend war er in der kommunistischen und antifaschistischen Bewegung aktiv, floh er 1938 über Italien und Frankreich nach Uruguay. Im Exil war er weiterhin politisch aktiv, auch nach dem Militärputsch 1973. Die Militärdiktatur zwang Kroch erneut zur Flucht: Er kehrte 1982 nach Deutschland zurück, ging aber nach dem Ende der Militärdiktatur wieder nach Uruguay. Bis zu seinem Tod 2012 setzte sich Ernesto Kroch aktiv für eine demokratische Gesellschaftsordnung ein. Sein Nachlass befindet sich seit 2016 im Deutschen Exilarchiv 1933–1945.

  • Symposium: "… AUF EISIGEM BERGFIRST TANZEN …" – Symposium zu Werk und Wirkung Ludwig Meidners
    Ludwig Meidner (1884–1966) zählt zu den bedeutendsten Vertretern des urbanen Expressionismus und zu den wichtigsten jüdischen Künstlern des 20. Jahrhunderts.
    Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und das Jüdische Museum Frankfurt, das in seinem Ludwig Meidner-Archiv den künstlerischen Nachlass Meidners betreut, veranstalten gemeinsam ein wissenschaftliches Symposium.

  • Vortrag: "Entartete Kunst" 80 Jahre danach. Anmerkungen zu einem epochalen Ereignis
    Der Vortrag von Dr. Mario-Andreas von Lüttichau (Museum Folkwang), ist Teil des Symposiums zu Werk und Wirkung Ludwig Meidners, das das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum in Frankfurt veranstaltet.

2016

  • Die beiden Exilsammlungen der Deutschen Nationalbibliothek (das "Deutsche Exilarchiv 19331945" in Frankfurt am Main und die "Sammlung Exil-Literatur 19331945" in Leipzig) werden fachlich und organisatorisch zusammengeführt

2016: Frankfurt am Main

  • Begleitveranstaltung im Rahmen der Ausstellung "DEUTSCH UND JÜDISCH – Momentaufnahmen der deutsch-jüdischen Geschichte": Bertha Pappenheim (1859–1936) – Frauenrechtlerin, Schriftstellerin und Sozialarbeiterin
    Dr. Natalie Naimark-Goldberg (Research Fellow am Leo Baeck Institute Jerusalem)
    Professor Dr. Christian Wiese (Stellvertretender Vorsitzender der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Institute.

  • 6. Dezember: Ausstellungseröffnung "DEUTSCH UND JÜDISCH – Momentaufnahmen der deutsch-jüdischen Geschichte"
    Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek präsentiert eine Ausstellung des Leo Baeck Institute New York | Berlin
    Begrüßung: Dr. Elisabeth Niggemann, Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek
    Grußwort: Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt
    Einführung in die Ausstellung: Dr. Miriam Bistrovic, Berlin Representative des Leo Baeck Institute – New York | Berlin
    Eröffnungsvortrag: Dr. Schimon Staszewski, Vorsitzender des 'Freunde und Förderer des Leo Baeck Institutes e.V.'

  • Podiumsdiskussion: Gedächtnis verbindet. Kulturelle Teilhabe und kulturelles Gedächtnis in der Einwanderungsgesellschaft. Podiumsgespräch mit Micha Brumlik, Shermin Langhoff und Boris Schumatsky, Moderation: Michel Friedman. Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft für das Buch e.V.

  • Lesung und Gespräch: "Die Briefe der Manns – Ein Familienporträt"
    Mit dem Herausgeber Tilmann Lahme und den Schauspielern Corinna Harfouch und Torben Kessler
    Moderation: Ruthard Stäblein, hr2-kultur
    Eine Kooperation von hr2-kultur, S. Fischer Verlage, Hörverlag und Deutsches Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek.

  • Buchvorstellung: "Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie". Lesung und Interview mit Sacha Batthyany
  • Ausstellung "Wir brauchen einen ganz anderen Mut!" Stefan Zweig Abschied von Europa. Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek präsentiert eine Ausstellung des Österreichischen Theatermuseums Wien

  • Aufnahme des Splitternachlasses Paul Roubiczek

  • Schenkung des Splitternachlasses der Familie Wiedemann

  • Schenkung des Splitternachlasses Stefanie Zweig

  • Erwerbung des Nachlasses Ernesto Kroch

2016: Leipzig

  • Präsentation: "Im Namen des Volkes!" – Hinter den Kulissen des Nürnberger Prozesses Vorstellung des Hörbuchs mit Jochanan Shelliem. Der ARD-Hörfunk-Journalist Jochanan Shelliem stellt sein Hörbuch-Feature vor, das mit den Nürnberger Prozessen einen Meilenstein deutscher Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

2015: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Antirassistische Leseshow: Hate Poetry. Ein Team von Journalistinnen und Journalisten liest aus den rassistischen Hassbriefen, die sie regelmäßig erhalten. Eine kluge, witzige und spielerische Form des Aufbegehrens gegen den alltäglichen Rassismus. Eine Performance, die mit den Anfeindungen gegen die Anfeindungen interveniert.
  • 23. November: Ausstellungseröffnung: "Wir brauchen einen ganz anderen Mut!" Stefan Zweig Abschied von Europa. Das Deutsche Exilarchiv 19331945 der Deutschen Nationalbibliothek präsentiert eine Ausstellung des Österreichischen Theatermuseums Wien. Zur Eröffnung führt der Kurator und Direktor des Stefan Zweig Centre Salzburg, Klemens Renolder, in die Ausstellung ein. Im Anschluss liest der Schauspieler und Sprecher Jochen Nix aus Texten des Autors
  • Musikalische Lesung: "In Nürnberg machten sie ein Gesetz" Die Ballade von Bertolt Brecht weist vorausschauend auf die barbarischen Ereignisse der Pogromnacht vom 9. November 1938. Anna Haentjens (Gesang / Rezitation) und Sven Selle (Klavier) lassen in ihrem Programm jüdische und andersdenkende Künstlerinnen und Künstler zu Wort kommen, die von den Nationalsozialisten als "entartet" bezeichnet und verfolgt wurden
  • Buchvorstellung: "Das Jahrhundert der Manns". Lesung mit Manfred Flügge aus seiner Familienbiografie über die gesamte Mann-Familie
  • Buchvorstellung: "Quelle lebender Bücher"; Die Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde in Zürich feiert ihr 75-jähriges Bestehen mit einem Buch, das am 8. Juli 2015 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main vorgestellt wird. 75 Nutzerinnen und Nutzer beschreiben darin ihr Lieblingsbuch aus der ICZ-Bibliothek. So entstand ein Querschnitt durch den Bestand, 500 Jahre Buchgeschichte sind repräsentiert. Eine Kooperation der Deutschen Nationalbibliothek und edition clandestin, Biel, Schweiz, unter der Schirmherrschaft des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main
  • Vortrag: "An allen Fronten. Die Kriegskorrespondentin Erika Mann". Ein Vortrag von Irmela von der Lühe (Berlin)
  • Buchpräsentation: "Zukunftsarchäologie: Eine Anthologie hebräischer Gedichte", mit einem Vortrag von Prof. Anat Feinberg: "Schillers Tell als jüdischer Visionär Deutsche Literatur im hebräischen Gewand". Eine Kooperation des Generalkonsulats des Staates Israel in München, der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, des Klostermann Verlags und der Deutschen Nationalbibliothek
  • Schenkung des Nachlasses Hildegard Feidel-Mertz
  • Schenkung des Splitternachlasses Felicia Fuss
  • Erwerbung des Splitternachlasses Yitzhak Sophonie Herz
  • Erwerbung des Nachlasses Hanna Kapit

2014: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Lesung: Eine Jahrhundertgestalt in neuem Licht: Wilhelm von Sternburg liest aus "Lion Feuchtwanger – Die Biografie". Anlässlich des 130. Geburtstags Lion Feuchtwangers
  • Veranstaltung: "Exil und Sprache" Podiumsgespräch mit Emine Sevgi Özdamar, Najem Wali und Stefan Weidner (Moderation)
    Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 19331945 im Rahmen von "DEUTSCH 3.0 – Debatten über Sprache und ihre Zukunft", einer Initiative des Goethe-Instituts
  • Veranstaltung: "Songs of Gastarbeiter Migration, Pop und Schlager in Deutschland. Imran Ayata und Klaus Walter im Gespräch." Präsentierte Songs der ersten Einwanderergeneration aus der Türkei.
    Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 19331945 der Deutschen Nationalbibliothek
  • Projektabschluss: Zeitzeugeninterviews mit exilierten Künstlerinnen und Künstlern: Im Rahmen der virtuellen Ausstellung "Künste im Exil" hat das Deutsche Exilarchiv 19331945 der Deutschen Nationalbibliothek gemeinsam mit dem Hörfunkjournalisten Jochanan Shelliem
    Zeitzeugeninterviews geführt und als Audio- beziehungsweise Videobeitrag produziert
  • 19. September: Preisverleihung durch Bundespräsident Joachim Gauck: "Exil Online" gewinnt den Wettbewerb "Kinder zum Olymp!". Das Kooperationsprojekt "Exil Online. Archiv erleben – Exil entdecken – Geschichte verstehen" zwischen der Frankfurter I.E. Lichtigfeldschule im Philanthropin und dem Deutschen Exilarchiv 19331945 der Deutschen Nationalbibliothek ist aus dem Wettbewerb "Kinder zum Olymp!" als Sieger in der Sparte "Literatur für die Klassen 5 bis 9" hervorgegangen
  • Lesung mit Jochen Nix im Rahmen der Ausstellung "…mehr vorwärts als rückwärts schauen…" : Das deutschsprachige Exil in Brasilien 19331945
  • Symposium: Kunst und Gesellschaft zwischen den Kulturen. Die Kunsthistorikerin Hanna Levy-Deinhard im Exil und ihre Aktualität heute
  • Erwerbung des Splitternachlasses Olga Katunal
  • Erwerbung des Splitternachlasses Irene Landry
  • Schenkung des Teilnachlasses Erna Meyer
  • Schenkung des Splitternachlasses Lilit Pavell
  • Schenkung des Teilnachlasses Frederick Polnauer

2014: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Vorstellung der Leipziger Ethnologen Eva und Julius Lips und der Themenpräsentation "Fotografen im Exil", anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften
  • Besuch ehemaliger Leipziger jüdischer Bürgerinnen und Bürger
  • Präsentation: "Ich bin das Auge des Regisseurs" / Ken Adam
  • Präsentation: Walter Trier. Illustrator und Emigrant
  • Präsentation: "Verfemte Musik" / Jazz und Swing im Nationalsozialismus
  • Präsentation: Georg Wittkowski

2013: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Buchvorstellung: Barbara und Stefan Weidle, Luis S. Krausz und Victor Hugo Klagsbrunn: "Kurt Klagsbrunn. Fotograf im Land der Zukunft"
  • Ausstellung: "…mehr vorwärts als rückwärts schauen…" : Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933–1945. Eine vom Deutschen Exilarchiv 19331945 in Kooperation mit Marlen Eckl erarbeitete Ausstellung. Als Veranstaltung des Deutschlandjahres in Brasilien 2013/2014 ist die Ausstellung ab dem 29. Oktober 2013 auch in der brasilianischen Nationalbibliothek in Rio de Janeiro und anschließend in weiteren Städten Brasiliens zu sehen
  • Publikation: Asmus, Sylvia [Hrsg.] ; Eckl, Marlen [Hrsg.]: "…mehr vorwärts als rückwärts schauen…" : Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933–1945. Berlin : Hentrich & Hentrich Verlag Berlin
  • Freischaltung der ersten Module von Künste im Exil
  • Buchvorstellung: Muse des Exils – Das Leben der Malerin Eva Herrmann
  • Lesung mit dem Autor Manfred Flügge
  • Vortrag: Sylvia Asmus: Literatur des Exils – von der fortwährenden Suche nach zerstörten Erinnerungen
  • Erwerbung des Nachlasses Fred Jordan
  • Schenkung des Nachlasses Ernst Bresslau
  • Erwerbung des Nachlasses Hans Bruch
  • Schenkung der Arbeitsbibliothek Hans Stern

2013: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Wiedereröffnung des Lesesaals der Anne-Frank-Shoah-Bibliothek
  • Abschluss der Restaurierung von rund 1.000 Flugblättern
  • Lesung: Helmut Weisenborn. Mit Anna Nyburg und Günther Wicke

2012: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankurt am Main

  • Das Deutsche Exilarchiv 19331945 erhält die Federführung für die virtuelle, kooperative Ausstellung und das Netzwerk Künste im Exil. Der Kulturstaatsminister stellt für den Aufbau der Infrastruktur der virtuellen Ausstellung 745.000 Euro zur Verfügung.
  • Tagung: Internationale Joseph Roth Gesellschaft in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 19331945
  • Ausstellung "So wurde ihnen die Flucht zur Heimat." Soma Morgenstern und Joseph Roth. Eine Freundschaft. Eine Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 19331945. Kurartiert von Victoria Lunzer-Talos und Heinz Lunzer.
    Unterstützt von Stiftung Flughafen Frankfurt/Main und Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main
  • Begleitveranstaltung: Zeitkapsel: Tarabas Joseph Roth und sein erster Exilroman
  • Begleitveranstaltung: Wilhelm von Sternburg: Joseph Roth
  • Buchvorstellung: Wolfgang Benz: "Deutsche Juden im 20. Jahrhundert"
  • Chanson-Text-Collage: Evelin Förster: Erinnerung an die beiden Künstlerinnen Hilde Loewe-Flatter und Ruth Feiner
  • Publikation: Höllriegel, Arnold: Amerika-Bilderbuch / Hrsg. von Michael Grisko im Auftrag des Deutschen Exilarchivs 19331945 – Göttingen : Wallstein
  • Ausstellung "Fremd bin ich den Menschen dort". Ein Blick in die Sammlungen des Deutschen Exilarchivs 19331945 und des Deutschen Literaturarchivs Marbach unter der Schirmherrschaft von Herta Müller
  • Gespräch: Jürgen Serke und Volker Weidermann: Die verbrannten Bücher
  • Erwerbung des Teilvorlasses Ernest Glaser
  • Erwerbung der Sammlung Eva Herrmann
  • Erwerbung des Nachlasses Hermann Kurtzig
  • Erwerbung des Archivs Günter P. Straschek
  • Schenkung des Archivs der Familie Langenbach
  • Erwerbung des Nachlasses Maria Schacko
  • Schenkung des Nachlasses Richard Stern

2012: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Beginn der Digitalisierung der Exilmonografien
  • Besuch ehemaliger Leipziger jüdischer Bürgerinnen und Bürger

2011: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Podiumsdiskussion "Formen des Erinnerns" mit Sylvia Asmus, Ruth Klüger, Edita Koch, Herta Müller, Jochanan Shelliem, Volker Weidemann
  • Erste Tagung der Golo Mann Gesellschaft
  • Veranstaltung: Inge Jens: Begegnungen mit Golo Mann
  • Präsentation der Ausstellung "Golo Mann. Die Geschichte". Eine Ausstellung des Buddenbrookhauses Lübeck in Kooperation mit dem Literaturhaus München
  • Erwerbung des Nachlasses Leon Hirsch
  • Erwerbung des Teilnachlasses Fritz Picard
  • Erwerbung des Nachlasses Heinz Liepman
  • Sylvia Asmus übernimmt die Leitung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945

2010: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Ausstellung "Rudolf Olden. Journalist gegen Hitler Anwalt der Republik"
  • " ... ein sehr lebhaftes Vielerlei. Der Theatermann und Schriftsteller Rudolf Frank". Eine Ausstellung von Wilfried Weinke in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 19331945 der Deutschen Nationalbibliothek
  • Erwerbung des Teilnachlasses David Luschnat

2010: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Präsentation: "Florence Homolka. Eine Fotografin im Exil"
  • Präsentation: "Flugblätter aus dem 2. Weltkrieg"
  • Präsentation: "Kinderbücher im Exil"
  • Besuch ehemaliger Leipziger jüdischer Bürgerinnen und Bürger

2009: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung des Nachlasses Hans Weil
  • Erwerbung des Nachlasses von Anja Lundholm

2009: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Beginn der Restaurierung von rund 1.000 Flugblättern

2008: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung des Nachlasses Hans G. Güterbock
  • Erwerbung des Vorlasses John G. Stoessinger

2008: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Buchpräsentation: Volker Weidermann: "Das Buch der verbrannten Bücher"
  • Lesung: Armin Strohmeyer liest aus: "Verlorene Generation dreißig vergessene Dichterinnen und Dichter des 'anderen Deutschland'"
  • Präsentation am Messestand der Deutschen Nationalbibliothek: "Die anderen Reclam-Hefte. Tarnschriften"
  • Präsentation: "Sammel-Leidenschaft. Der Illustrator und Spielzeugsammler Walter Trier"
  • Besuch ehemaliger Leipziger jüdischer Bürgerinnen und Bürger

2007: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung des Nachlasses Sigmund Neumann
  • Ausstellung "Kurt Wolff ein Literat und Gentleman". Kooperationsprojekt des August Macke Hauses, Bonn, des Literaturhauses in Wien und der Deutschen Nationalbibliothek

2007: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Lesung: Lenka Reinerova liest aus ihrer Autobiografie "Das Geheimnis der letzten Minuten"
  • Präsentation: "Fotografen im Exil"
  • Lesung: Ilka Schneidgen liest aus ihrem Werk "Dichterin des Dennoch: Hilde Domin"

2006: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Ausstellung "Die Kinder der Manns Ansichten einer Familie". Gemeinschaftsprojekt der Monacensia München, des Buddenbrookhauses Lübeck und des Literaturhauses München
  • Archivalienkatalog des Deutschen Exilarchivs 19331945 wird freigeschaltet

2005: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • "Biografien und Autobiografien von Exilanten und Emigranten". Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung e. V.
  • Ausstellung "Meinem besten Porträtisten Porträtfotografien und -zeichnungen aus den Beständen des Deutschen Exilarchivs 19331945"

2005: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Lesung: Christian Buckard: "Ein extremes Leben. Arthur Koestler 19051983"
  • Veranstaltung: Vorstellung der Ergebnisse beim Zweiten Hannoverschen Symposium "Jüdischer Buchbesitz als Raubgut"
  • 13. Tagung der Gesellschaft für Exilforschung e. V. / AG "Frauen im Exil": "Als Kind verfolgt. Anne Frank und die anderen"
  • Präsentation der Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 19331945 "Buchgestaltung im Exil"

2004: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Beginn des Digitalisierungsprojekts "Jüdische Periodika in NS-Deutschland" (mit Unterstützung der , Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG)

2003: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Bestandskatalog "Deutsches Exilarchiv 19331945 und Sammlung Exil-Literatur 19331945: Katalog der Bücher und Broschüren. Zugleich Bd. 2 von Deutsches Exilarchiv 19331945: Katalog der Bücher und Broschüren (1989)" (Erwerbungsjahre 1986 1995)
  • Ausstellung "Buchgestaltung im Exil 19331950"; Erwerbung des Nachlasses Eric Schaal (mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG und der Thyssen-Stiftung)

2002: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Ausstellung "Deutschsprachige Schriftsteller im Schweizer Exil 19331950"

2001: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung des Archivs Alfredo Cahn (zum Teil als Dauerleihgabe der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege, Frankfurt am Main)

2001: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Die Ausstellung "Kinder- und Jugendliteratur im Exil" wird in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main und in der Stadtbibliothek Wuppertal gezeigt;
    Präsentation anlässlich des 100. Geburtstags von Ödön von Horvath

1999: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Ausstellung "... er teilte mit uns allen das Exil. Goethebilder der deutschsprachigen Emigration 19331945"

1998: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Beginn des Digitalisierungsprojekts "Exilpresse digital" (bis 2003 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG); Erwerbung des Nachlasses Ossip K. Flechtheim

1998: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Präsentation "'Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen'. Bertolt Brecht im Exil 19331948"

1997: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung e.V.

1996: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Beginn der Zusammenarbeit mit John M. Spalek, Albany, zur Erwerbung von Nachlässen deutschsprachiger Emigranten in den USA (mit Unterstützung der u. a. der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG, bisher rund 50 Nachlässe und Teilnachlässe, darunter die Nachlässe Hermann Borchardt, Iwan Heilbut, Ernst Moritz Manasse, Joseph Maier, Soma Morgenstern und das Archiv des "Aufbau")

1995: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Ausstellung "Richard A. Bermann alias Arnold Höllriegel. Österreicher Demokrat Weltbürger"

1995: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Ausstellung und Katalog "Kinder- und Jugendliteratur im Exil"

1993: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Ausstellung "Deutsche Intellektuelle im Exil. Ihre Akademie und die 'American Guild for German Cultural Freedom'"; sie wird anschließend an zahlreichen weiteren Orten gezeigt, u. a. im Thüringischen Landtag, Erfurt, und im Hessischen Landtag, Wiesbaden

1992: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung des Nachlasses Hermann M. Görgen

1991: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung der Nachlässe Fritz Neumark und Paul Leser

1990: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Seit Zusammenführung der Deutschen Bücherei Leipzig und der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main zu der Bundesanstalt Die Deutsche Bibliothek durch den Einigungsvertrag enge Zusammenarbeit der beiden Exilsammlungen.

1989: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Bestandskatalog "Deutsches Exilarchiv 19331945: Katalog der Bücher und Broschüren" (für die Erwerbungen bis einschließlich 1985)
  • Ausstellung "Leo Perutz 18821957"
  • Erwerbung des Nachlasses Margarete Buber-Neumann

1988: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Beginn des Projekts "Inventar zu den Nachlässen emigrierter deutschsprachiger Wissenschaftler in Archiven und Bibliotheken der Bundesrepublik Deutschland" unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG

1988: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Ein Teilnachlass von Professorin Eva Lips wird der Sammlung Exil-Literatur testamentarisch vermacht

1987: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung des Nachlasses Walter Fabian

1987: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Einrichtung eines eigenen Sachgebietes "Sammlung Exil-Literatur" in der Abteilung Erwerbung

1986: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung des Nachlasses Leo Perutz

1985: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Ausstellung "Die jüdische Emigration aus Deutschland 19331941. Die Geschichte einer Austreibung"; sie wird anschließend an mehr als 20 weiteren Orten gezeigt, u. a. im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn und als Tafelausstellung auch in Jerusalem und Tel Aviv

1984: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Brita Eckert übernimmt die Leitung des Deutschen Exilarchivs 19331945
  • Ausstellung "35 Jahre Exilliteratur 19331945 in der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main" zum Abschied von Werner Berthold

1980: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Ausstellung "Der deutsche PEN-Club im Exil 19331948", zunächst auf dem PEN-Kongress in Bremen, später in Bonn, Frankfurt am Main und zahlreichen anderen Orten, auch als Tafelausstellung
  • Erwerbung des Nachlasses Karl Retzlaw

1979: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Ausstellung "Joseph Roth 18941939"

1975: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung des Archivs des Deutschen PEN-Clubs im Exil (19331940) und des Nachlasses Wilhelm Sternfeld

1973: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung des Archivs des Emergency Rescue Committee, New York

1970: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung des Archivs der Deutschen Akademie im Exil / American Guild for German Cultural Freedom von Hubertus Prinz zu Löwenstein als Grundstock der Archivalien-Sammlung

1969: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Das Bundesgesetz über die Deutsche Bibliothek, das auch die Sammlung und bibliografische Verzeichnung der Exilliteratur 19331945 festschreibt, ermöglicht den personellen und inhaltlichen Ausbau der Sammlung
  • Die Deutsche Forschungsgemeinschaft beginnt mit der Förderung der Exilforschung
  • An allen Projekten zur Sicherstellung und Dokumentation der Quellen ist die Deutsche Bibliothek beteiligt

1965: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Am 28. Mai eröffnet der hessische Kultusminister Ernst Schütte die Ausstellung "Exil-Literatur 19331945"; Sie wird von 1966 bis 1970 an mehr als 20 Orten des In- und Auslands gezeigt. Ausstellung und Katalog tragen in der Bundesrepublik wesentlich dazu bei, die Erforschung des deutschsprachigen Exils 19331945 anzuregen

1960: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Beginn systematischer bibliografischer Ermittlung von Werken der Exilliteratur, Aufbau einer Arbeitskartei mit biografischen und bibliografischen Daten; Erwerbung fehlender Publikationen vorwiegend im internationalen Antiquariatsbuchhandel

1958: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Werner Berthold übernimmt die Leitung der Exilsammlung und baut sie aus

1953: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Erwerbung der "Sammlung Walter A. Berendsohn" (mit dem ersten Archivalien-Bestand, der etwa 2.000 Briefe umfassenden Korrespondenz Berendsohns zur Erarbeitung der ersten Literaturgeschichte des Exils)

1950: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Die ersten Bücher der "Emigrantenbibliothek" treffen als Geschenke der Emigranten ein

1949: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • "Deutsche Nationalbibliographie: Ergänzung I Verzeichnis der Schriften, die 19331945 nicht angezeigt werden durften" mit 5.485 Eintragungen

1948: Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main

  • Der Plan zur Gründung einer "Bibliothek der Emigrationsliteratur" entsteht im Sommer in Zürich bei einem Treffen von Hanns Wilhelm Eppelsheimer mit Vorstandsmitgliedern des Schutzverbands Deutscher Schriftsteller in der Schweiz (Walter Fabian, Jo Mihaly, Kurt Hirschfeld u. a.); daraufhin fordert der Schutzverband 1949 seine Mitglieder und Freunde dazu auf, ihre im Exil veröffentlichten Werke für die geplante Sammlung zur Verfügung zu stellen.

1947: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • "Bücher der Emigration" - erste Ausstellung der Deutschen Bücherei nach Kriegsende

1933–1945: Sammlung Exil-Literatur 1933–1945 in Leipzig

  • Die Deutsche Bücherei, die bis dahin zum Reichsministerium des Innern gehört, wird 1933 dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unterstellt. Dienststellen der NSDAP halten Einzug, um die Maßnahmen zur kulturellen und geistigen Gleichschaltung zu überwachen. Schriften von exilierten Autorinnen und Autoren werden im Rahmen des allgemeinen Sammelgebietes in die Sammlung aufgenommen, ab dem 12. Oktober 1936 wird die nationalbibliografische Anzeige dieser Werke verboten, ab 1939 erfolgt die Erfassung in regelmäßig erscheinenden "Listen der in der Deutschen Bücherei unter Verschluss gestellten Druckschriften".

Letzte Änderung: 23.05.2017

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