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Veranstaltungen und Ausstellungen des Deutschen Exilarchivs 1933-1945

Veranstaltungen des Deutschen Exilarchivs in Leipzig

Zurzeit findet im Deutschen Exilarchiv in Leipzig keine Veranstaltung statt.

Veranstaltungen des Deutschen Exilarchivs in Frankfurt am Main

Donnerstag, 17. August 2017, 19 Uhr
"Zu Hause im 20. Jahrhundert" – Hermann Kesten
Lesung mit Albert M. Debrunner
Eintritt frei
Anmeldung unter exilarchiv-veranstaltungen@dnb.de oder Telefon +49 69 1525-1961

Ausstellungen des Deutschen Exilarchivs in Frankfurt am Main

Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 // In Erarbeitung

Nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten 1933 flohen aus dem deutschsprachigen Raum etwa eine halbe Million Menschen vor Entrechtung, Ausgrenzung und Verfolgung. Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek ist mit seiner Sammlung von Exilpublikationen und persönlichen Nachlässen sowie Beständen institutioneller Provenienz ein Ort des Sicherns und Bewahrens von Werken und Zeugnissen dieser Zeit.

Nach zahlreichen Wechselausstellungen und der virtuell weltweit zugänglichen Ausstellung Künste im Exil entsteht nun mit einem neu gestalteten Dauerausstellungsbereich ein Ort, an dem das Thema permanent präsent sein wird und vermittelt werden kann.

Die Ausstellung wird sich in mehreren thematischen Kapiteln dem Exil 1933 bis 1945 in seiner ganzen Bandbreite widmen. Zugleich versteht sie sich als ein Plädoyer für den Blick auf Details und für Multiperspektivität in der Darstellung von Geschichte. So können die Besucherinnen und Besucher auch Wege mit biographischem Schwerpunkt durch die Ausstellung wählen. Je nach Fluchtzeitpunkt, Aufnahmeland und individueller Situation verliefen die Wege ins Exil und damit zusammenhängende Erfahrungen ganz unterschiedlich. Ein weiterer Aspekt der Ausstellung wird die Bedeutung des Archivs als Ort des Sammelns, Ordnens und Zugänglichmachens von Historie beleuchten.

Im Zeitalter globaler Fluchtbewegungen wird die Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 mit einem erweiterten Exilbegriff arbeiten und Anknüpfungspunkte auch für gegenwärtige Fragen bieten.

Virtuelle Ausstellungen

Künste im Exil - virtuelle Ausstellung und Netzwerk

Künste im Exil ist eine Ausstellung im virtuellen Raum, die sich den Künsten unter den Bedingungen des Exils zuwendet. Ihr Anliegen ist es, das Exil von Künstlern in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu zeigen und in der gegenwärtigen deutschen Erinnerungskultur zu verankern.

Auf Wunsch des damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat das Deutsche Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek im Jahr 2012 die Federführung und Koordination der virtuellen Ausstellung übernommen. Gemeinsam mit den Agenturen Iglhaut + von Grote und ]Init[ AG wurde das inhaltliche und technische Konzept der virtuellen Ausstellung erarbeitet. An der Entwicklung des inhaltlichen Konzepts war zudem von Anbeginn an das Deutsche Literaturarchiv Marbach beteiligt, das auch den museumspädagogischen Bereich der virtuellen Ausstellung konzipiert hat. Das Projekt versteht sich ausdrücklich als ein Netzwerkprojekt: In die virtuelle Ausstellung fließen Inhalte und Exponate von inzwischen über 30 Forschungseinrichtungen, Archiven, Ausstellungshäusern und Initiativen im In- und Ausland ein.

Das Projekt Künste im Exil wird zudem von einem Beirat begleitet, dem Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, Prof. Doerte Bischoff, Prof. Dan Diner, Prof. Burcu Dogramaci, Abbas Khider, Dr. Ursula Langkau-Alex, Prof. Michaela Melián und Volker Weidermann angehören.

Damit das Projekt Künste im Exil in eine lebendige und stetig wachsende Ausstellung mündet, ist die kontinuierliche Bestückung mit Objekten und Beiträgen für die kommenden Jahre vorgesehen.

www.kuenste-im-exil.de
weiterführende Informationen

Letzte Änderung: 11.07.2017

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