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Häufig gestellte Fragen Erwerbung - Monografien und Periodika (FAQ)

Was sammelt die Deutsche Nationalbibliothek?

Das Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek (DNBG) und die Pflichtablieferungsverordnung (PflAV) enthalten klare Definitionen der zu sammelnden Materialien. Gesammelt werden alle Medienwerke, die in körperlicher Form verbreitet oder in unkörperlicher Form der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Das sind alle Darstellungen in Schrift, Bild und Ton, die in körperlicher Form auf Papier, elektronischen und anderen Datenträgern vorliegen oder in unkörperlicher Form in öffentlichen Netzen verbreitet werden. Dabei ist es unerheblich, ob das Medienwerk über eine ISBN verfügt oder ob eine Meldung an das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) erfolgt.

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt

  • Bücher, Karten, Normen, Zeitschriften, Zeitungen, Tageszeitungen in Auswahl, zeitschriftenartige Reihen (Jahrbücher), Loseblattwerke, Dissertationen und Habilitationsschriften (nicht aus dem Ausland)
  • Musikalien und Musiktonträger
  • Sprechtonträger
  • Dia- und Arbeitstransparent-Serien
  • Mikroformen
  • Medienwerke auf elektronischen Datenträgern (z.B. CD-ROMs, Disketten)
  • Netzpublikationen

Was sammelt die Deutsche Nationalbibliothek nicht?

Im Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek (DNBG) und in der Pflichtablieferungsverordnung (PflAV) werden einige Gattungen von Medienwerken von der Sammlung ausgenommen.

Beispiele dafür sind

  • Medienwerke mit bis zu vier Druckseiten Umfang; diese Einschränkung gilt nicht für mehrere, durch eine Kennzeichnung als zusammengehörig anzusehende Medienwerke, für kartografische Werke, Anschauungstafeln, Musikalien, Dissertationen und Habilitationsschriften
  • Medienwerke in einer geringeren Auflage als 25 Exemplare, wenn es sich nicht um Dissertationen oder Habilitationsschriften handelt
  • Medienwerke, die „on demand“ herausgegeben werden, wenn diese – solange keine 25 Print-Exemplare verbreitet wurden – nach Maßgabe der Bibliothek in einer zur Archivierung und Bereitstellung geeigneten unkörperlichen Form abgeliefert werden
  • Werke der bildenden Kunst und Originalkunst-Mappen ohne Titelblatt oder solche mit Titelblatt und bis zu vier Seiten Text
  • Akzidenzen, die lediglich gewerblichen, geschäftlichen oder innerbetrieblichen Zwecken, der Verkehrsabwicklung oder dem privaten, häuslichen oder geselligen Leben dienen
  • Spiele
  • Medienwerke mit ausschließlich amtlichem Inhalt, die von Kreisen, Gemeinden und Gemeindeverbänden veröffentlicht werden
  • Filmwerke, bei denen nicht die Musik im Vordergrund steht
  • Medienwerke, die vorwiegend als Werkzeuge eingesetzt werden, wie Betriebssysteme und nicht sachbezogene Verarbeitungsprogramme
  • unveränderte Neuauflagen (durchgesehene, korrigierte und ähnliche Auflagen gelten als verändert)

Sammelt die Deutsche Nationalbibliothek ausländische Literatur?

Zum Auftrag der Deutschen Nationalbibliothek gehört auch die Sammlung der folgenden Publikationen

  • im Ausland veröffentlichte deutschsprachige Medienwerke
  • im Ausland veröffentlichte Übersetzungen deutschsprachiger Medienwerke in andere Sprachen
  • im Ausland veröffentlichte fremdsprachige Medienwerke über Deutschland und über Persönlichkeiten des deutschen Sprachgebietes, so genannte Germanica

Diese Publikationen werden in nur einem Exemplar am Leipziger Standort der Deutschen Nationalbibliothek gesammelt, bibliografisch erschlossen, archiviert und für die Benutzung bereit gestellt.

Wie wird bei Medienwerken „on demand“ verfahren (BoD/PoD)?

Medienwerke, die einzeln auf Anforderung („on demand“) hergestellt werden, unterliegen grundsätzlich der Ablieferungspflicht. Dafür hat der Gesetzgeber folgende Regelung in §4,2 der Pflichtablieferungsverordnung (PflAV) vorgesehen: einzeln auf Anforderung hergestellte Medienwerke, die mit weniger als 25 Exemplaren in körperlicher Form verbreitet werden, sind nur dann nicht abzuliefern, wenn sie nach Maßgabe der Bibliothek in einer zur Archivierung und Bereitstellung geeigneten unkörperlichen Form abgeliefert werden. Die elektronische Ablieferung erfolgt entweder über ein Webformular oder eine andere geeignete Schnittstelle. Nähere Informationen sind beim Service Netzpublikationen erhältlich. Es besteht die Verpflichtung zusätzlich zwei Printexemplare abzuliefern, sobald 25 Exemplare in körperlicher Form verbreitet wurden.

Wie wird bei der Ablieferung von Medienwerken verfahren, die über einen ausländischen Selfpublishing-Dienstleister hergestellt werden?

Auch wenn einige Selfpublishing-Plattformen ihren Firmensitz im Ausland haben, fällt die Erwerbung dieser Medienwerke nicht automatisch in die Zuständigkeit der Auslandserwerbung. Die Autoren gehen keinen Verlagsvertrag mit der jeweils gewählten Selfpublishing-Plattform ein, und diese haben im Sinn der Deutschen Nationalbibliothek kein eigenes Verbreitungsrecht. Die Autoren kaufen mit der Herstellung über die ausländische Selfpublishing-Plattform und dem Erwerb einer ausländischen ISBN lediglich die Vertriebsmöglichkeit über das Internet. Es steht den Autoren frei, zusätzlich eine deutsche ISBN zu erwerben, um ihren Titel an das VLB zu melden und/oder auch den Vertrieb über den deutschen Buchhandel zu ermöglichen.
Aus diesem Grund erfolgt die Bearbeitung durch die Inlandserwerbung, deren Zuständigkeit sich, wie bei allen anderen Medienwerken auch, nach dem juristischen Hauptsitz/Wohnort des ablieferungspflichtigen Autors richtet. Damit sind zwei Exemplare ablieferungspflichtig.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, Ihre Publikation online abzuliefern. Näheres dazu finden Sie unter dem Punkt Netzpublikationen.

Was muss ich bei der Ablieferung von Medienwerken auf elektronischen Datenträgern beachten?

Medienwerke auf elektronischen Datenträgern (z.B. CD-ROMs) gehören als Darstellungen in Schrift, Bild und Ton, die in körperlicher Form verbreitet werden, zum Sammelgebiet der Deutschen Nationalbibliothek und unterliegen der Ablieferungspflicht der Verlage und sonstigen Hersteller aus Deutschland.

Damit die Medienwerke auf elektronischen Datenträgern dauerhaft gesichert (Langzeitarchivierung) und nutzbar gemacht (Langzeitverfügbarkeit) werden können, sind sie nach Maßgabe der Bibliothek in einer zur Anfertigung von Archivkopien geeigneten Form abzuliefern. Auf Verlangen der Bibliothek sind technische Schutzmaßnahmen und Zugangsbeschränkungen an der abzuliefernden Ausfertigung aufzuheben oder Mittel zu ihrer Aufhebung zugänglich zu machen. Ist dies nur mit unzumutbar hohem Aufwand möglich, können nach Absprache alternativ die Dateien, die die Grundlage für die Herstellung der elektronischen Datenträger bilden, an die Deutsche Nationalbibliothek übermittelt oder ihr zugänglich gemacht werden.
Das mit den Medienwerken erscheinende Zubehör ist ebenfalls zu sammeln und abzuliefern. Dazu gehören z.B.

  • Originalbehälter, Dokumentationen und Handbücher
  • die für die Benutzung erforderliche Soft- und Hardware, wenn sie beim selben Verlag bzw. Hersteller zusammen mit der elektronischen Veröffentlichung erscheint
  • alle zugehörigen Teile und Gegenstände, auch wenn sie für sich allein nicht der Sammelpflicht unterliegen, dies gilt insbesondere für nicht marktübliche Hilfsmittel und Werkzeuge, die eine Benutzung des Medienwerkes oder die Herstellung einer archivfähigen Version erst ermöglichen und die bei den Ablieferungspflichtigen erschienen sind

Für mehrere, inhaltlich identische, gleichzeitig beim selben Verlag bzw. Hersteller erscheinende Ausgaben einer elektronischen Veröffentlichung gilt bei der Ablieferung die absteigende Folge: Festplatte - CD - DVD - Flash-Speicher (USB-Stick, SD-Card, etc.) - Diskette. Bei verschiedenen Systemvoraussetzungen gilt die absteigende Folge: Windows - Mac OS - Linux, Solaris - Sonstige.

Liegt ein elektronischer Datenträger in einer netzfähigen und in einer nicht netzfähigen Version vor, ist die netzfähige Version ablieferungspflichtig. Wird diese in einer Einzelplatz- und in einer Mehrplatzversion angeboten, so wird um die Mehrplatzlizenz gebeten. Eine Abgabepflicht besteht jedoch nur für die Einzelplatzlizenz.

Alle zur bibliografischen Verzeichnung der Medienwerke erforderlichen Angaben sind der Deutschen Nationalbibliothek mitzuteilen. Hierzu ist bei Periodika der ersten Ausgabe ein bibliografischer Begleitzettel (PDF, 28KB, Datei ist nicht barrierefrei) ausgefüllt beizulegen.

Welche Besonderheiten gibt es bei der Sammlung von Musikalien und Tonträgern?

Die Erwerbung und bibliografische Erschließung obliegt dem Deutschen Musikarchiv als Abteilung der Deutschen Nationalbibliothek, deshalb liefern die Verleger von Musikalien und Musiktonträgern aller Bundesländer von jeder Neuerscheinung ihre beiden Pflichtexemplare an das Deutsche Musikarchiv, Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig.

Um eine vollständige und sachgerechte Sammlung, Archivierung und nationalbibliografische Verzeichnung von Musikalien und Tonträgern zu gewährleisten, sind die einzelnen Pflichtstücke in zwei Exemplaren vollständig mit allen zu ihnen gehörenden Beilagen oder Teilen (z.B. Stimmen) abzuliefern.

Musikalien

  • Unveränderte Neuauflagen werden nicht gesammelt.
  • Für Leihmateriale besteht Ablieferungspflicht. Gesammelt werden reversgebundene Aufführungsmateriale (Miet- oder Leihmateriale) in Form der Partitur in einem Exemplar. Die Ablieferungspflicht gilt nur für solche Leihmateriale, die nach Inkrafttreten des Gesetzes über die Deutsche Nationalbibliothek von 2006 neu ins Angebot der Musikverlage aufgenommen wurden.

Tonträger

  • Zu den Musiktonträgern gehören auch Filmwerke, bei denen die Musik im Vordergrund steht. Sie unterliegen, wie die anderen Tonträger auch, der Pflichtablieferung. Es handelt sich dabei inhaltlich um Konzertmitschnitte, Videoclips, filmische Umsetzungen von Vorlagen des Musiktheaters, Adaptionen von Opern, Operetten, Musicals, Balletten u. Ä. Es sind jedoch nur Filmwerke abzuliefern, die nach Inkrafttreten des Gesetzes über die Deutsche Nationalbibliothek von 2006 neu ins Angebot der Tonträgerhersteller aufgenommen wurden.
  • Die Tonträgerhersteller werden gebeten, Sprechtonträger zusammen mit den Musiktonträgern an das Deutsche Musikarchiv der Deutschen Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig abzuliefern.

Wer ist für mich zuständig und wohin liefere ich meine Pflichtexemplare ab?

Die Deutsche Nationalbibliothek ist an zwei Standorten präsent: in Leipzig und in Frankfurt am Main. Die Bearbeitung der eingehenden Veröffentlichungen erfolgt arbeitsteilig. Die Verleger liefern zwei Pflichtexemplare jeder Neuerscheinung an den für sie zuständigen Standort.

Der Standort Leipzig bearbeitet alle Veröffentlichungen aus den Bundesländern

  • Berlin
  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen

Bitte schicken Sie jeweils zwei Pflichtexemplare Ihrer Veröffentlichungen an die Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig.

Das Deutsche Musikarchiv in Leipzig bearbeitet Musikalien und Tonträger. Die Verleger aller Bundesländer liefern zwei Pflichtexemplare jeder Neuerscheinung an das Deutsche Musikarchiv, Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig. Nach der Bearbeitung wird das Zweitexemplar magazinreif an den Frankfurter Standort der Deutschen Nationalbibliothek weitergeleitet.

Bitte legen Sie der Sendung einen Lieferschein oder ein formloses Schreiben bei, aus dem Ihre Absenderangaben deutlich hervorgehen. Nur bei Zeitschriften ist dem ersten Heft ein bibliografischer Begleitzettel (PDF, 28KB, Datei ist nicht barrierefrei) ausgefüllt beizulegen.

Der Standort Frankfurt am Main bearbeitet alle Veröffentlichungen außer Musikalien und Musiktonträgern aus den Bundesländern

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Schleswig-Holstein

Bitte schicken Sie jeweils zwei Pflichtexemplare Ihrer Veröffentlichungen an die Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main.
Bitte legen Sie der Sendung einen Lieferschein oder ein formloses Schreiben bei, aus dem Ihre Absenderangaben deutlich hervorgehen. Nur bei Zeitschriften ist dem ersten Heft ein bibliografischer Begleitzettel (PDF, 28KB, Datei ist nicht barrierefrei) ausgefüllt beizulegen.

Alle Publikationen werden an dem jeweils zuständigen Standort formal und zum großen Teil auch inhaltlich erschlossen. Nach der Bearbeitung wird das zweite Exemplar an den jeweils anderen Standort zur Archivierung und Benutzung weitergegeben.

Darüber hinaus sind aus allen Bundesländern und aus Berlin an den Standort Leipzig diejenigen im Ausland erschienenen Übersetzungen aus der deutschen Sprache abzuliefern, die von einem deutschen Verlag als Inhaber des ursprünglichen Verbreitungsrechts mit Sitz in Deutschland lizenziert wurden (DNBG § 14 Abs. 2). Die Ablieferung ist nur in einem Exemplar erforderlich.

Was muss ich beim Versand der Pflichtexemplare beachten?

Bitte senden Sie immer beide Pflichtexemplare an den für Sie zuständigen Standort. Die Art der Versendung bleibt Ihnen überlassen, sie hat aber gem. § 16 DNBG unentgeltlich und auf Ihre Kosten zu erfolgen. Da es der Bibliothek leider nicht möglich ist, für jedes eingegangene Pflichtexemplar eine Eingangsbestätigung zu schicken, empfehlen wir Ihnen, der Sendung einen Lieferschein oder eine Postkarte mit Angaben über Titel und Anzahl der Medienwerke, den Adressaten sowie dem Datum der Ablieferung beizulegen.

Die Deutsche Nationalbibliothek bestätigt Ihnen den Eingang auf dem jeweiligen Dokument und damit auch die Erfüllung der gesetzlichen Ablieferungspflicht, denn allein der Versand per Paket oder Einschreiben vermag keinen Nachweis zu erbringen, dass ein konkretes Medienwerk an einem bestimmten Datum übersandt worden ist.

Im Zweifelsfall haben Sie den Nachweis über die Ablieferung zu erbringen. Die Ablieferungspflicht ist erst dann erfüllt, wenn das Medienwerk bei der Deutschen Nationalbibliothek eingegangen ist.

Kann ich der Deutschen Nationalbibliothek auch retrospektiv Literatur anbieten?

Die Deutsche Nationalbibliothek ist bestrebt ihren gesetzlichen Sammelauftrag so vollständig wie möglich zu erfüllen. Bestandslücken lassen sich aus unterschiedlichen Gründen leider nicht vermeiden. Wir haben daher ein ständiges Interesse daran diese zu schließen. Wir sind dankbar für Stiftungen und Angebote, die uns durch Privatpersonen oder Antiquariate erreichen.

Die von uns gesuchten Titel können über unseren Katalog ermittelt werden. Weitere, bisher noch nicht vorhandene oder bekannte Titel können natürlich nicht über die Katalogsuche gefunden, uns aber ebenfalls angeboten werden. Es würde unsere Arbeit erleichtern, wenn die Angebote direkt dem dafür zuständigen Standort unterbreitet werden.

Sollten Sie uns mehrere Titel anbieten wollen, senden Sie uns bitte eine Übersicht in tabellarischer Form mit folgenden bibliografischen Angaben: Verfasser, Titel und ggf. Zusatz zum Titel, Verlagsort, Verlag, Erscheinungsjahr und ggf. Auflagen- oder Ausgabenbezeichnung. Bitte senden Sie Angebote für den und den . Angebote für historische Tonträger richten Sie bitte an: .

Wie kann ich Desiderata ermitteln?

Ein Teil der Bestandslücken der Deutschen Nationalbibliothek sind über unseren Katalog zu finden. Vorgehensweise für die Recherche:

  • Geben Sie ein Wort aus dem Titel des Ihnen vorliegenden Medienwerkes in die „Suchanfrage“ ein und klicken auf „Finden“.
  • Falls uns Medienwerke mit diesem Suchwort fehlen, erscheint in der rechten Spalte unter „Alle Kataloge / Sammlungen“ der Begriff „Desiderata“.
  • Sie klicken auf „Desiderata“ und erhalten eine Liste derjenigen Titel mit diesem Suchwort, die uns fehlen.

Die auf diesem Weg gefundenen Titel können Sie uns gern stiften oder anbieten. Sollte die Suche ohne Ergebnis sein, erwarten wir Ihre Angebote für den und den .

Kontaktliste Erwerbung

Letzte Änderung: 7.10.2013

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