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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

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Die Welt des Papiers // Neues Handbuch zeigt Papier-Schatz des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Leipzig

Broschürenstapel verschiedener Papiersorten

Ob Wasserzeichen, Papierproben oder Buntpapiere, ob unverarbeitet oder veredelt: Die papierhistorischen Sammlungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Leipzig gehören zu den umfangreichsten Beständen weltweit.

Passend zum Welttag des Buches ist nun das reich bebilderte Handbuch "Papier: Material, Medium und Faszination" (Prestel-Verlag) über den facettenreichen Werkstoff erschienen. Dieses schöpft nicht nur aus den Beständen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, sondern versammelt auch Textbeiträge aus dem Museum. In sechs Kapiteln spannt das Buch den Bogen von der Produktion über die jahrtausendealte Geschichte bis zur kulturellen Bedeutung. Für besonderen Lesegenuss sorgen unterschiedliche Papiersorten, die den "Allerweltstoff" auch sinnlich erfahrbar machen. (Foto: Martina Issler, Bildreich)

Eine Nacht voller Überraschungen // Museumsnacht im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // Samstag, 5. Mai 2018, 18–24 Uhr

Mitmachaktion im Deutschen Buch- und Schriftmuseum

Unter dem diesjährigen Motto "Kult" bietet auch das Deutsche Buch- und Schriftmuseum zur Museumsnacht in Halle und Leipzig wieder ein vielfältiges Programm an.

Erkunden Sie bei Führungen die Bibliothek bei Nacht. Oder wandeln Sie auf den Spuren der Geschichte der Tonaufzeichnungen im Deutschen Musikarchiv. Wir zeigen wie Siebdruck funktioniert und künstlerisches Buntpapier hergestellt wird. Vielfältige Mitmachangebote für Jung und Alt, laden ein, selbst kreativ zu werden. Zudem sorgen die Lesungen der "Buchkinder" und die Live-Musik der Band Hot Club d'Allemagne für einen vergnüglichen Abend.

Auf die Kleinsten wartet bereits ab 17 Uhr das Puppentheater PAPPERLAPAPP mit dem Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot". (Foto: Deutsche Nationalbibliothek, Annett Koschnick)

Alle Informationen zur Museumsnacht in Halle und Leipzig

Verleihung des Ovid-Preises // Preisträgerin: Herta Müller // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Montag, 7. Mai 2018, 19 Uhr

Portrait von Herta Müller

Zum zweiten Mal verleiht das PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland den OVID-Preis. In diesem Jahr wird die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Laudatio hält der Literaturwissenschaftler Guy Stern, der im vergangenen Jahr den Preis erhielt. Der OVID-Preis soll die in der Charta des Internationalen PEN niedergelegten Grundsätze fördern. Namensgeber ist der römische Dichter Ovid, der wegen seines literarischen Schaffens ins Exil verbannt wurde. (Foto: Stephanie von Becker)

Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Kooperation mit dem PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland.

Eintritt frei
Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel.: +49 69 1525-1961

Die virtuelle Ausstellung "100 Jahre Erster Weltkrieg" wird um Exponate zur Novemberrevolution erweitert

Plakat zur Virtuellen Ausstellung "100 Jahre Erster Weltkrieg"

100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Ausrufung der Republik blickt die Deutsche Nationalbibliothek zurück auf die Jahre 1918 bis 1920 – eine Nachkriegszeit, die von Extremen geprägt war. Da sind zum einen Errungenschaften wie Demokratie, Frauenwahlrecht und Acht-Stunden-Arbeitstag. Zum anderen jedoch blieb die Gesellschaft tief gespalten: existenzielle Not, eine unversöhnliche Feindschaft zwischen den politischen Lagern, hohe Reparationsforderungen und Besatzung bestimmten das Tagesgespräch.

Anhand zeitgenössischer Beispiele aus der Kriegs- und Revolutionssammlung der Deutschen Nationalbibliothek zeigt die virtuelle Ausstellung "100 Jahre Erster Weltkrieg" mit ihrer Erweiterung um Exponate zur Nachkriegszeit unterschiedliche Facetten dieser prägenden Epoche. Plakate, Broschüren und Zeitungen laden ein, den Nachkriegsalltag und die Medienwelt zur Zeit der deutschen Novemberrevolution 1918 zu erkunden.

Exil. Erfahrung und Zeugnis // Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

Plakat zur Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945

Was bedeutet es, ins Exil gehen zu müssen? Was erlebt man dort? Gibt es ein Ende des Exils? Und was bleibt vom Exil? Erstmals in seiner mehr als 60-jährigen Geschichte eröffnet das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek eine Dauerausstellung, die sich mit diesen Fragen beschäftigt.

Die Ausstellung präsentiert ausschließlich Zeugnisse aus dem Deutschen Exilarchiv. Mehr als 250 Originale aus Nachlässen und über 300 Publikationen ermöglichen einen multiperspektivischen Blick auf das Exil 1933 bis 1945. Und sie zeigen zugleich: Die Erfahrungen dieses historischen Exils sind vielfältig und individuell. Es sind Erfahrungen von Bruch und Verlust ebenso wie von Neuanfang und Zugewinn.

Besuchen Sie die Ausstellung an folgenden Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9:00–21:30 Uhr, Samstag 10:00–17:30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen geschlossen
Oder nehmen Sie an einer der Führungen teil.
Eintritt frei

Zusätzlich lädt die gleichnamige virtuelle Ausstellung ein, ausgewählte Exponate und verschiedene Biografien online zu entdecken.

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