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Kafka im Künstlerbuch // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 11. März bis 6. September 2015 // Führung am 7. Mai 2015, um 10:30 Uhr

Kafka im Künstlerbuch

Zu Lebzeiten noch wenig bekannt und nach 1933 in Deutschland auf der Liste der "unerwünschten" Autoren, gelangte das Werk von Franz Kafka (1883 - 1924) erst nach dem Zweiten Weltkrieg zu Weltruhm. Die Texte des bedeutenden deutschsprachigen Schriftstellers sind heute so aktuell wie damals und werden vielfach literaturwissenschaftlich und bildkünstlerisch interpretiert.

Die Kabinettausstellung widmet sich Buchgestaltern, Illustratoren und Typografen, die sich mit den rätselhaften und skurrilen Texten des Prager Autors in Künstlerbüchern, Grafiken, Comics oder Schriftschöpfungen auseinandergesetzt haben. Im Mittelpunkt stehen die sieben Werke Kafkas, die er selbst zur Veröffentlichung freigegeben hatte: "Das Urteil", "Der Heizer", "Die Verwandlung", "In der Strafkolonie", "Ein Hungerkünstler" "Betrachtung", "Ein Landarzt".
Zugleich erinnert die Schau an Kafkas folgenreichen Besuch in Leipzig am 29. Juni 1912, als er erstmals die Verleger Ernst Rowohlt und Kurt Wolff trifft.

Weitere Führung: 28. Mai, 10:30 Uhr

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Der Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek 2014 ist erschienen

Cover des Jahresberichtes der Deutschen Nationalbibliothek 2014

Der Jahresbericht 2014 fasst wichtige Themen, Entwicklungen, Fakten und Zahlen des vergangenen Jahres zusammen, von den Kernbereichen Erwerbung, Erschließung, Benutzung und Bestandserhaltung über die Umsetzung der neuen Organisationsstruktur. Die Konsequenzen aus der veränderten Gesetzeslage zu vergriffenen und verwaisten Werken, der Dialog mit Expertinnen und Experten über die künftigen Aufgaben von Gedächtnisinstitutionen sowie die Bildungs- und Vermittlungsarbeit der Deutschen Nationalbibliothek zählen zu den Schwerpunktthemen, die vorgestellt werden. Darüber hinaus gibt es eine Rückschau auf die fachlichen und kulturellen Aktivitäten der Deutschen Nationalbibliothek sowie ihre Veranstaltungen und Publikationen.

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Tag der offenen Tür // Lesen. Hören. Wissen // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Sonntag, 31. Mai 2015, 10–17 Uhr

Foto vom Tag der offenen Tür in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

Ein vielfältiges Programm ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen vom Dach bis zu den unterirdischen Magazinen der Bibliothek. Neben Führungen zur Kunst, zu den technischen Anlagen und in das Rechenzentrum bieten die Sondersammlungen des Deutschen Exilarchivs 1933 - 1945, des Deutschen Filminstituts und des Börsenvereins Einblick in ihre Bestände. Für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren gibt es die Entdeckungstour "Tatort Bibliothek: Wir kriegen sie alle!". Den ganzen Tag über kann man sich über Buchrestaurierung oder die digitale Medienwelt informieren, eine Ausstellung mit Kuriositäten aus der Sammlung und eine Theaterminiatur runden das Programm ab.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung zu den Führungen ab 10 Uhr vor Ort.

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Rätselhaftes zum 130. Geburtstag des Deutschen Buch- und Schriftmuseums // Ein Quiz zur virtuellen Ausstellung über 5.000 Jahre Mediengeschichte

Bild zum DBSM-Quiz

Wer knackte den Code der Pharaonen? Wie hieß doch gleich das monumentale Hauptwerk Gutenbergs? Fiktion oder Wirklichkeit: Die Alien-Invasion, die von New Jersey trotz verzweifelter menschlicher Gegenwehr New York erreichte? Von welcher Universalmaschine, die seit den 1980er Jahren elektronische Arbeits- und Unterhaltungsfunktionen verbanden, ist die Rede?

Im Wissensspiel zur virtuellen Ausstellung Zeichen – Bücher – Netze geht es um Persönlichkeiten, Objekte und Ereignisse der Mediengeschichte. Drei Quiz-Teile mit jeweils zehn Fragen führen durch Kapitel der Buch- und Mediengeschichte: Schrift und Schreiben, Buchkultur, digitale Welt. Alle Fragen werden mit Bildern erläutert, die die Beantwortung erleichtern und den komplexen Themen Anschaulichkeit und Prägnanz verleihen. Die richtige Auflösung mit Erläuterung schließt jede Fragerunde ab.

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Virtuelle Ausstellung "Erster Weltkrieg" ist online

Plakat: Die beste Sparkasse: Kriegsanleihe!

Alltags- und Medienwelten des Ersten Weltkrieges werden in der neuen Onlineausstellung "100 Jahre Erster Weltkrieg" erfahrbar. Ob Plakate oder Kriegszeitungen – mehr als 200 Medienobjekte veranschaulichen die Bedeutung von Massenmedien im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen. Die Ausstellung beleuchtet unter anderem die Bereiche Propaganda und Zensur. Beispielsweise können sich Besucherinnen und Besucher über die Rolle der Kinder- und Jugendliteratur in der Propagandamaschinerie des Ersten Weltkrieges informieren. Lebensmittelkarten und Plakatanschläge bezeugen außerdem den schwierigen, von Mangel geprägten, Kriegsalltag in der Heimat.
Neben dem Einstieg über verschiedene Themenkomplexe ermöglicht ein Zeitstrahl einen Überblick zu den Kriegsereignissen. Ein Glossar ist zur Begriffsklärung angefügt.

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5.000 Jahre Mediengeschichte online // Die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek geht ins Netz

Plakat von 5.000 Jahre Mediengeschichte online

Ob Kerbholz oder Entzifferung ägyptischer Hieroglyphen, ob Tattoo, Brief oder ein rollendes Bücherfass, Zensurlisten der katholischen Kirche, atlantische Unterseekabel oder Mr. Beans Ausflug in einen Lesesaal für mittelalterliche Handschriften, ob das stille Örtchen als Lektüreort oder die Utopie der Universalsprache: Mehr als 1.800 kleinere und größere Einblicke in die Geschichte der Medien bietet die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek.

Wie in einem Wissensnetz bewegen sich Besucherinnen und Besucher in den auch in englischer Übersetzung angebotenen elf Themenmodulen, in denen ausgewählte Akteure der Mediengeschichte als Begleiter auf einer virtuellen Zeitreise auftreten. Pointiert erzählte Objektgeschichten, Bilder, Filme und Hörbeiträge lassen sich zu ganz unterschiedlichen, individuellen Themenwelten vernetzen.

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Künste im Exil // virtuelle Ausstellung und Netzwerk

Logo von "Künste im Exil"

Es gibt vielfältige Gründe, sein Land zu verlassen, und diese lassen sich nicht allein auf politische Verfolgung beschränken. So vielfältig wie die Gründe sind auch die Auswirkungen des Exils auf die Künstler und Künste. Diesen Auswirkungen widmet sich die virtuelle Ausstellung "Künste im Exil". Ihr Anliegen ist es, das Exil von Künstlern in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu zeigen.

Auf Wunsch des damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 der Deutschen Nationalbibliothek die Federführung und Koordination der virtuellen Ausstellung und des Netzwerks "Künste im Exil" übernommen. Seit dem 18. September 2013 sind die ersten Module dieses neuen Ausstellungsformats online zu sehen, zunächst bis Ende 2014 werden über 30 Netzwerkpartner die Ausstellung stetig erweitern.

www.kuenste-im-exil.de

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Zusatzinformationen

Am Donnerstag, den 21. Mai 2015, öffnet die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig wegen einer Personalversammlung ab 11 Uhr für die Benutzung. Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sind geöffnet.

Informationen über die Deutsche Nationalbibliothek in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

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