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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

Deutscher Platz 1 / 04103 Leipzig / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung 
Adickesallee 1 / 60322 Frankfurt am Main / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung

Deutsche Nationalbibliothek auf dem 106. Bibliothekartag in Frankfurt am Main // Dienstag, 30. Mai bis Freitag, 2. Juni 2017

Am Stand der Deutschen Nationalbibliothek; Link zum Programm der Deutschen Nationalbibliothek auf dem Bibliothekartag 2017

Unter dem Motto "Medien – Menschen – Märkte" findet in diesem Jahr der 106. Deutsche Bibliothekartag in Frankfurt am Main statt. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Nationalbibliothek sind hier wieder mit zahlreichen Vorträgen, Workshops und Sprechstunden vertreten. Zusätzlich lädt die Deutsche Nationalbibliothek die bibliothekarische Fachwelt unter anderem zu Führungen, RDA-Schulungen und Einblicken in ihre Erschließungsmethoden in ihr Haus in der Adickesallee 1 ein. (Foto: Deutsche Nationalbibliothek, Angelika Cremer-Reiber)

Alle Angebote im Überblick, Abstracts zu den Vorträgen und Informationen zur Anmeldung zu den Veranstaltungen in der Deutschen Nationalbibliothek sind unter http://www.dnb.de/bibliothekartag zu finden.

Kunstführer erschienen: "Zugabe. Kunst in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main"

Buchcover: Ruth Langen, Zugabe. Kunst in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

Zum 20-jährigen Jubiläum der Einweihung des Neubaus ist mit "Zugabe. Kunst in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main" eine reich bebilderte Publikation zur Kunst am Bau erschienen. Der Band liefert mit Texten der Kunsthistorikerin Ruth Langen-Wettengl und Fotografien von Stephan Jockel Entstehungsgeschichten, Hintergründe und Interpretation folgender Werke: "Backsteintore" von Per Kirkeby, "Armalamor" von Georg Baselitz, "Flügel" von Ilya Kabakov, "Bibliotheken" von Candida Höfer, "Short Time, Short Work 1966-1991" von Tobias Rehberger und "Heimkehr der Erinnerung. Fragen für Walter Benjamin" von Jochen Gerz. Mit dem Porträt Klaus-Dieter Lehmanns von Helmut Newton, "Ein Würfelwurf" von Klaus Schneider und "Bilder einer Erzählung" von Wolfgang Nieblich wird eine Auswahl weiterer Kunstwerke im Frankfurter Haus der Deutschen Nationalbibliothek vorgestellt. Gefördert wurde die Publikation von der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege.

Die Publikation (100 S., 41 Abb.) kann für EUR 10,00 vor Ort erworben werden.

Führungen zur Kunst am Bau:
Donnerstag, 8. Juni 2017, 18 Uhr
Donnerstag, 22. Juni 2017, 18 Uhr
Eintritt frei. Anmeldung unter: veranstaltungen@dnb.de

Henry Love und Peter Perten – zwei Frauen der Unterhaltungskunst // Eine Musik-Text-Bild-Collage von und mit Evelin Förster (Gesang) und Nikolai Orloff (Piano) // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Mittwoch, 21. Juni 2017, 19 Uhr

Abbildung der Schallplatte "Das alte Lied"

"Das alte Lied" – damit erzielte Henry Love (eigentlich Hilde Loewe) als Komponistin ihren Durchbruch. Ihr männliches Pseudonym gab sie sich auf Anraten ihres Musikverlages. Auch die Schriftstellerin Ruth Feiner legte sich ein solches zu und nannte sich Peter Perten. Beide im Genre der Unterhaltung tätigen Frauen hielten ein Pseudonym in der männlich dominierten Berufswelt für unerlässlich. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft haben Ruth Feiner Berlin und Hilde Loewe Wien verlassen und gingen nach London ins Exil. (Foto: Deutsche Nationalbibliothek, Stephan Jockel)

In der von Evelin Förster zusammengestellten Musik-Text-Bild-Collage werden die späten 1920er- und frühen 1930er-Jahre wieder belebt. Der Nachlass von Hilde Loewe und eine Sammlung zu Ruth Feiner befinden sich im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek.

Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek.
Eintritt frei
Wir bitten um Anmeldung unter veranstaltungen@dnb.de oder Telefon +49 341 2271-286.

"Brausepulver im Nachtgeschirr" – 100 Jahre Humor in deutschen Zeitschriften // Eine Wechselausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 21. Mai bis 30. September 2017

Scherenschnitt (Ausschnitt) von Alwin Freund-Beliani, 1920)

Das 20. Jahrhundert ist als das Jahrhundert der Kriege und verbrecherischen Regime in die Geschichte eingegangen. Eine Ära des Lachens? Zumindest sind Humor, Satire und Nonsens seit mehr als 100 Jahren überall und für jeden verfügbar. Die Zeitschrift spielte als "Medium der Moderne" dabei eine zentrale Rolle: Unterhaltung wurde für jeden erschwinglich.

Billige Blättchen witzelten über das, was die Gesellschaft bewegte. In scheinbar harmlosem Gewand verhandelten sie Themen wie Klasse, Geschlecht, Ethnie, Macht, Feindschaft und Gemeinschaft. Dabei sprachen sie auch unangenehme Wahrheiten aus, sie schütteten das "Brausepulver ins Nachtgeschirr". Ob harmloser Humor oder scharfe Satire, frivole Zoten oder alberner Nonsens: Auch die jeweils populäre Form des Komischen spricht Bände. (Bild: Alwin Freund-Beliani)

Die Kabinettausstellung entstand in Kooperation mit dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig und ist vom 21. Mai bis 30. September 2017 zu sehen.

Eintritt frei. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, Feiertage 10–18 Uhr.

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