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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

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"Der unsichtbare Pianist" // Zweites Konzert am historischen Reproduktionsflügel // Deutsches Musikarchiv der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // Mittwoch, 14. November 2018, 18 Uhr

Konzertsaal mit Reproduktionsflügel

Im zweiten Konzert unserer Reihe "Der unsichtbare Pianist" stellen wir Ihnen unseren Schatz an Klavierrollen, und Wolfgang Heisig seine Komposition für Reproduktionsflügel vor.
Selbstspielende Flügel, Klaviere und Pianolas (sogenannte "Vorsetzer") genossen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts große Popularität. Hinterher wurde es allerdings ruhig um sie. Doch dass sie bis heute nie ganz still geworden sind, beweist Komponist Wolfgang Heisig. Er hat sich auf Werke für mechanische Abspielgeräte spezialisiert und ist der Schöpfer des Stückes KODE, einer graphischen Komposition für Pianola. Anhand dieses Werkes erläutert er die Funktionsweise selbstspielender Klaviere. (Foto: Deutsche Nationalbibliothek, Stephan Jockel)

Im zweiten Teil des Abends präsentiert Ihnen das Deutsche Musikarchiv ausgewählte Exemplare aus seinem Schatz an Klavierrollen. Erleben Sie Werke großer Komponisten, die wie von Zauberhand ohne sichtbare Spielerin und sichtbaren Spieler am Steck "Duo-Art"-Reproduktionsflügel von 1925 erklingen. Einige wurden von bedeutenden Pianistinnen und Pianisten des frühen 20. Jahrhunderts eingespielt, andere vom Komponisten höchstpersönlich. Zwischen den einzelnen Stücken erläutern wir Ihnen die Besonderheiten des Instrumentes, der Klavierrollen, der Werke und deren Interpreten.

Der Eintritt ist frei.
Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel.: +49 341 2271-223

Eine Welt voller Wissen erwartet Dich // Ausbildungstag // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Donnerstag, 15. November 2018, 14 bis 18 Uhr

Ausbildungstag

Auszubildende und Ausbildende der Deutschen Nationalbibliothek informieren über die Ausbildungsberufe am Standort Leipzig. Interessierte haben die Möglichkeit, Einblicke in die Ausbildungsbereiche zu erhalten, Fragen zu stellen und mit den Auszubildenden ins Gespräch zu kommen.
Die Deutsche Nationalbibliothek bietet folgende Ausbildungen an:

  • Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek
  • Fachinformatiker/innen, Fachrichtung Systemintegration.

Treffpunkt ist im Foyer des historischen Bibliotheksgebäudes.
Der Eintritt ist frei.

Mehr zur Ausbildung in der Deutschen Nationalbibliothek.

Komm, wir lesen Dir vor! // Lesungen zum Bundesweiten Vorlesetag // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Freitag, 16. November 2018, jeweils um 9, 10, 11 und 14 Uhr

Der Bundesweite Vorlesetag

Leseabenteuer im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek: Bereits zum 15. Mal findet am 16. November 2018 der Bundesweite Vorlesetag statt – und auch wir sind wieder dabei!

Eintritt frei.
Anmeldungen, auch für Gruppen, unter dbsm-info@dnb.de oder Tel. +49 341 2271-324

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„Der kleine Prinz“ // Puppenspiel ab 12 Jahren // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Freitag, 16. November 2018, 17 Uhr

 Ein Mann vor einem hellen Vorhang, auf dem eine Puppe sitzt

Anlässlich des 55-jährigen Jubiläums des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags präsentiert die Deutsche Nationalbibliothek das Theater WIWO mit „Der Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.

Um 17 Uhr öffnet sich der Theatervorhang für die Reise des Kleinen Prinzen: Nach einer Notlandung mitten in der Wüste macht ein Pilot zu seiner großen Überraschung die Bekanntschaft des Kleinen Prinzen, der seine Hilfe braucht. Mit dem Herzen sehen zu lernen, den verborgenen Dingen des Lebens nachzuspüren, Gewohnheiten in Frage zu stellen und Verantwortung für das, was man liebt, zu tragen – um nichts Geringeres geht es in der Geschichte. (Foto: Theater WiWo)

Das Schau- und Puppenspiel richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldungen unter:
dbsm-info@dnb.de oder Tel. +49 341 2271-324
Eintritt frei

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"Rettet wenigstens die Kinder" // Buchvorstellung // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Dienstag, 20. November 2018, 19 Uhr

Renata Harris mit ihrer Mutter Grete

Im Mittelpunkt des Buches "Rettet wengistens die Kinder", stehen die Lebensgeschichten geretteter Kinder und die Schicksale ihrer Familien. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch den Pianisten Professor Dr. Joachim Reinhuberund Noah Reinhuber, Bariton. Die Dezernentin für Integration und Bildung der Stadt Frankfurt, Sylvia Weber, wird ein Grußwort sprechen.

Nach den Novemberpogromen 1938 konnten etwa 20.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei gerettet werden, indem sie mit sogenannten Kindertransporten ins Ausland gebracht wurden. Etwa die Hälfte von ihnen kam nach England. So auch Renata Harris, deren Mutter Grete von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurde. Die Fotografie links zeigt Mutter und Tochter noch gemeinsam in Deutschland. (Foto: Privat)

Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 in Kooperation mit dem Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt am Main.

Eintritt frei
Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel.: +49 69 1525-1961

Campusmeile – Ideen zur Neugestaltung des Frankfurter Alleenrings // Podiumsdiskussion // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Montag, 26. November 2018, 19:30 Uhr

Visualisierung einer innerstädtischen Flaniermeile

Die Veranstaltung informiert über die Ergebnisse des studentischen Ideenwettbewerbs zur „Campusmeile“ und Vertreter und Vertreterinnen der beteiligten Einrichtungen diskutieren über die Zukunft des Projekts.

Entlang des nördlichen Teils des Alleenrings in Frankfurt am Main liegen der Campus Westend der Goethe-Universität, die Frankfurt School of Finance & Management, die Frankfurt University of Applied Sciences und die Deutsche Nationalbibliothek. Der Bereich soll in Zukunft die „Campusmeile“ bilden und damit die große Wissenschaftsachse Frankfurts und der Region.

Nach dem Vorbild des Frankfurter Museumsufers zielt sie darauf ab, die Institutionen zu vernetzen und dem Ring eine räumliche Identität zu geben. Deshalb wurde ein bundesweiter studentischer Ideenwettbewerb durchgeführt. (Bild: fra uas)

Wir informieren und diskutieren mit Vertreterinnen und Vertretern der angrenzenden Institutionen und der Stadt Frankfurt am Main über die Ergebnisse und die möglichen weiteren Schritte.

Eintritt frei. Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel.: +49 69 1525 1101.

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"Image factories" // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums als Wanderausstellung in der Fachhochschule Potsdam // 19. Oktober bis 14. Dezember 2018

Blick in die Ausstellung "Bildfabriken. Infografik 1920-1940."

Die Ausstellung "Bildfabriken. Infografik 1920–1945. Fritz Kahn, Otto Neurath et al." macht derzeit in englischer Version in Potsdam Station. Eröffnet wurde sie im Rahmen der Konferenz information+.

Die Konferenz thematisiert interdisziplinäre Praktiken im Informationsdesign und in der Visualisierung von Daten. In diesem hochaktuellen Kontext leistet die Ausstellung somit einen Beitrag zur historischen Herleitung der Themen Infografik und Wahrnehmungsökonomie. Sie präsentiert Lösungen, die am Anfang des 20. Jahrhunderts – angesichts einer zuvor nie dagewesenen Informationsflut und Globalisierung des Wissens – für die Verbreitung von Information durch Bilder gefunden wurden. Die Wanderausstellung ist noch bis zum 14. Dezember auf dem Campus der Fachhochschule Potsdam zu sehen. Es handelt sich um einen Ausschnitt der Schau, die in diesem Frühjahr im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in Leipzig zu sehen war. (Foto: tecton/Julia Nitsche)

Eintritt frei.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11–16 Uhr

Hermann Broch – Frank Thiess. Der Briefwechsel einer intellektuellen Freundschaft // Mit Paul Michael Lützeler und Thedel von Wallmoden // Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main // Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19 Uhr

Buchcover

Hermann Broch war bereits Mitte Vierzig, als er 1930 den ersten Band seiner "Schlafwandler"-Romantrilogie veröffentlichte. In Wien lernte er 1928 Frank Thiess kennen, einen der erfolgreichsten Schriftsteller der Weimarer Republik. Nach der Annexion Österreichs musste Broch aufgrund seiner jüdischen Herkunft in die USA flüchten. Thiess hingegen glaubte, Deutschland nicht verlassen zu können. Es entwickelte sich eine Freundschaft, die sich in der Zwischenkriegszeit festigte und sich auch nach 1945 bewährte. Ihr langjähriger Briefwechsel besticht durch die Offenheit in der Kritik an ihren Büchern und spiegelt eine Zeit voller politischer und gesellschaftlicher Umstürze. Paul Michael Lützeler, Professor für deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der Washington University in St. Louis (USA), und Thedel von Wallmoden, Gründer und Leiter des Wallstein Verlags, stellen den jüngst erschienenen Briefwechsel vor. (Foto: Wallstein Verlag)

Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 in Kooperation mit dem Wallstein Verlag und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

Eintritt frei.

Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel.: +49 69 1525-1961

Zusatzinformationen

Information

Am Mittwoch, dem 21. November (Buß- und Bettag) bleibt die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig geschlossen. Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sind ebenfalls geschlossen.

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