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„Kopfkino“// Museumsnacht im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // Samstag, 25. April 2015, 18 bis 1 Uhr

Plakat zur Museumsnacht Halle-Leipzig 2015

Eine Museumsnacht voller Überraschungen: Unter dem Motto „Kopfkino“ präsentiert das Deutsche Buch- und Schriftmuseum in Leipzig eindrucksvolle Ausstellungen, Lesungen, Live-Musik und Mitmachaktionen. Neben dem Angebot an Führungen durch alle laufenden Ausstellungen und das Magazin der Kulturhistorischen Sammlung können Sie den Zeichnern der Kultfiguren des Mosaik-Verlages bei der Arbeit zusehen und live erleben, wie ein Comic entsteht. Nachtschwärmer und literaturbegeisterte Cineasten erwarten außerdem Viertelstunden-Lesungen zu „Kafka im Kopf“ und das Quiz „Kopfkino – Kinoköpfe“. Diejenigen, die selbst Bilder in Bewegung bringen wollen, basteln Daumen-, Stift- und Drehkinos. Und in „Ich sehe was, was du nicht siehst“ können Sie erleben, wie leicht sich das menschliche Auge durch optische Täuschungen irreführen lässt. Die Cafeteria bietet Speisen und Getränke an. Der Eintritt ist frei.

Das vollständige Programm der Museumsnacht Halle-Leipzig

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Kindheit und Jugend im Ersten Weltkrieg // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 13. Dezember 2014 bis 3. Mai 2015 // Aktionstag am 28. April mit Führungen von 11-17 Uhr im Zweistundentakt

Motiv zur Ausstellung "Kindheit und Jugend im Ersten Weltkrieg" - Junge auf Blindgänger

Ob Plakatanschläge, Schulbank, Kriegsdiktate oder "Kriegs-Struwwelpeter", Kriegskochbuch, Militärpass, Feldpost, Todesanzeige, Leichenhemd oder erschütternde Bilder junger Künstler der Kriegszeit: die Ausstellung vereint Zeugnisse, die von der administrativen und anonymen Seite des Krieges erzählen, ihm aber auch ein "persönliches Gesicht" geben.

Wie Kinder vor 100 Jahren auf den Krieg und den Fronteinsatz vorbereitet wurden, welche Not sie an der Heimatfront ertrugen, wie sie zur Opfer- und Hilfsbereitschaft erzogen und schließlich auch zum "Heldentod" auf den Schlachtfeldern getrieben wurden, das zeigen 200 Exponate aus den Sammlungen der Deutschen Nationalbibliothek sowie Leihgaben von acht Museen und Privatsammlungen. Ein Medienangebot mit Kriegsliedern, Filmsequenzen und Audiobeiträgen sowie eine Aktionszone laden besonders auch Jugendliche zur Beschäftigung mit dem Thema "Krieg" ein.

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Recht und Wirtschaft: Ein unzertrennliches Paar // Podiumsdiskussion // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Montag 4. Mai 2015, 19:30 Uhr

Logo "This Century's Review"

Die Debatte ist so brisant wie notwendig: Die Rolle des Rechts in der Wirtschaftskrise unserer globalisierten Welt. Juristen, Ökonomen, Literaturkritiker und Künstler bieten eine vielseitige Analyse der Verflechtung zwischen juristischem Bewusstsein und ökonomischen Maßnahmen. Die rechtswissenschaftliche Zeitschrift This Century's Review bringt internationale Experten ins Gespräch.

Podiumsdiskussion mit Klaus Günther, Professor an der Goethe Universität Frankfurt, Ina Hartwig, Autorin und Literaturkritikerin, Maximilian Steinbeis, Verfassungsrechtler und Journalist, Bernhard Winkler, Ökonom an der Europäischen Zentralbank. Moderation: Laura Di Gregorio, Verlegerin von This Century’s Review. Fotoperformance "This Season’s" von Sarah Rosengarten.

Eintritt frei. Anmeldung unter oder Tel. 069 – 1525 1101

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Kafka im Künstlerbuch // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 11. März bis 6. September 2015 // Führung am 7. Mai 2015, um 10:30 Uhr

Kafka im Künstlerbuch

Zu Lebzeiten noch wenig bekannt und nach 1933 in Deutschland auf der Liste der "unerwünschten" Autoren, gelangte das Werk von Franz Kafka (1883 - 1924) erst nach dem Zweiten Weltkrieg zu Weltruhm. Die Texte des bedeutenden deutschsprachigen Schriftstellers sind heute so aktuell wie damals und werden vielfach literaturwissenschaftlich und bildkünstlerisch interpretiert.

Die Kabinettausstellung widmet sich Buchgestaltern, Illustratoren und Typografen, die sich mit den rätselhaften und skurrilen Texten des Prager Autors in Künstlerbüchern, Grafiken, Comics oder Schriftschöpfungen auseinandergesetzt haben. Im Mittelpunkt stehen die sieben Werke Kafkas, die er selbst zur Veröffentlichung freigegeben hatte: "Das Urteil", "Der Heizer", "Die Verwandlung", "In der Strafkolonie", "Ein Hungerkünstler" "Betrachtung", "Ein Landarzt".
Zugleich erinnert die Schau an Kafkas folgenreichen Besuch in Leipzig am 29. Juni 1912, als er erstmals die Verleger Ernst Rowohlt und Kurt Wolff trifft.

Weitere Führung: 28. Mai, 10:30 Uhr

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Rätselhaftes zum 130. Geburtstag des Deutschen Buch- und Schriftmuseums // Ein Quiz zur virtuellen Ausstellung über 5.000 Jahre Mediengeschichte

Bild zum DBSM-Quiz

Wer knackte den Code der Pharaonen? Wie hieß doch gleich das monumentale Hauptwerk Gutenbergs? Fiktion oder Wirklichkeit: Die Alien-Invasion, die von New Jersey trotz verzweifelter menschlicher Gegenwehr New York erreichte? Von welcher Universalmaschine, die seit den 1980er Jahren elektronische Arbeits- und Unterhaltungsfunktionen verbanden, ist die Rede?

Im Wissensspiel zur virtuellen Ausstellung Zeichen – Bücher – Netze geht es um Persönlichkeiten, Objekte und Ereignisse der Mediengeschichte. Drei Quiz-Teile mit jeweils zehn Fragen führen durch Kapitel der Buch- und Mediengeschichte: Schrift und Schreiben, Buchkultur, digitale Welt. Alle Fragen werden mit Bildern erläutert, die die Beantwortung erleichtern und den komplexen Themen Anschaulichkeit und Prägnanz verleihen. Die richtige Auflösung mit Erläuterung schließt jede Fragerunde ab.

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Virtuelle Ausstellung "Erster Weltkrieg" ist online

Plakat: Die beste Sparkasse: Kriegsanleihe!

Alltags- und Medienwelten des Ersten Weltkrieges werden in der neuen Onlineausstellung "100 Jahre Erster Weltkrieg" erfahrbar. Ob Plakate oder Kriegszeitungen – mehr als 200 Medienobjekte veranschaulichen die Bedeutung von Massenmedien im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen. Die Ausstellung beleuchtet unter anderem die Bereiche Propaganda und Zensur. Beispielsweise können sich Besucherinnen und Besucher über die Rolle der Kinder- und Jugendliteratur in der Propagandamaschinerie des Ersten Weltkrieges informieren. Lebensmittelkarten und Plakatanschläge bezeugen außerdem den schwierigen, von Mangel geprägten, Kriegsalltag in der Heimat.
Neben dem Einstieg über verschiedene Themenkomplexe ermöglicht ein Zeitstrahl einen Überblick zu den Kriegsereignissen. Ein Glossar ist zur Begriffsklärung angefügt.

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5.000 Jahre Mediengeschichte online // Die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek geht ins Netz

Plakat von 5.000 Jahre Mediengeschichte online

Ob Kerbholz oder Entzifferung ägyptischer Hieroglyphen, ob Tattoo, Brief oder ein rollendes Bücherfass, Zensurlisten der katholischen Kirche, atlantische Unterseekabel oder Mr. Beans Ausflug in einen Lesesaal für mittelalterliche Handschriften, ob das stille Örtchen als Lektüreort oder die Utopie der Universalsprache: Mehr als 1.800 kleinere und größere Einblicke in die Geschichte der Medien bietet die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek.

Wie in einem Wissensnetz bewegen sich Besucherinnen und Besucher in den auch in englischer Übersetzung angebotenen elf Themenmodulen, in denen ausgewählte Akteure der Mediengeschichte als Begleiter auf einer virtuellen Zeitreise auftreten. Pointiert erzählte Objektgeschichten, Bilder, Filme und Hörbeiträge lassen sich zu ganz unterschiedlichen, individuellen Themenwelten vernetzen.

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Künste im Exil // virtuelle Ausstellung und Netzwerk

Logo von "Künste im Exil"

Es gibt vielfältige Gründe, sein Land zu verlassen, und diese lassen sich nicht allein auf politische Verfolgung beschränken. So vielfältig wie die Gründe sind auch die Auswirkungen des Exils auf die Künstler und Künste. Diesen Auswirkungen widmet sich die virtuelle Ausstellung "Künste im Exil". Ihr Anliegen ist es, das Exil von Künstlern in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu zeigen.

Auf Wunsch des damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 der Deutschen Nationalbibliothek die Federführung und Koordination der virtuellen Ausstellung und des Netzwerks "Künste im Exil" übernommen. Seit dem 18. September 2013 sind die ersten Module dieses neuen Ausstellungsformats online zu sehen, zunächst bis Ende 2014 werden über 30 Netzwerkpartner die Ausstellung stetig erweitern.

www.kuenste-im-exil.de

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