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Thomas Kunst "Kolonien und Manschettenknöpfe" // Lesung mit Musik // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19 Uhr

Porträt Thomas Kunst

Die neuen Gedichte von Thomas Kunst verlassen den Pfad des Fernwehs und der Liebessehnsucht. Sie geben sich regional, sind aber durch und durch international: Im toom Baumarkt sammeln sich arabische Reiter. Zwischen Carports und Gartenmöbelauflagen tobt die Schlacht von Tours und Poitiers im Jahre 732.

"Sein Band ist nichts weniger als phänomenal. 'Kolonien und Manschettenknöpfe' ist reif für jegliche Form der Auszeichnung." (Jonis Hartmann, Fixpoetry)

Thomas Kunst, 1965 in Stralsund geboren, lebt in Leipzig. Für seine Prosa und Lyrik wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lyrikpreis Meran 2014. "Kolonien und Manschettenknöpfe" ist sein erstes Buch im Suhrkamp Verlag. (Foto: Franziska Reck)

Die Lesung wird musikalisch von Jörn Hühnerbein begleitet.

Eintritt frei
Reservierungen unter oder Tel.: +49 341 2271-286

Call for Papers // Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung // Thema: Archive und Museen des Exils // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // 13. bis 15. September 2018

Koffer aus dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945

Exil, Flucht und Migration sind meist grenzüberschreitende Ortsveränderungen, die unweigerlich mehr als einen Staat betreffen. Migrationsbewegungen beziehen sich dabei nicht nur auf die Menschen, die gehen, sondern auch auf die materialen Zeugnisse, die sie mit sich führen, die auf den Wegen des Exils entstehen, angeeignet, verloren oder zurückgelassen werden. Archive und Museen haben als sammelnde, bewahrende und ausstellende Institutionen und Erinnerungsorte eine besondere Bedeutung und Verantwortung im Kontext der Exil- und Migrationsgeschichte. Überlieferungen des Exils werden von vielen unterschiedlichen Institutionen bewahrt, auch die Deutsche Nationalbibliothek mit ihrem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 hat die Sammlung und Sicherung materialer Zeugnisse des Exils zu einer ihrer Aufgaben erklärt.

Die interdisziplinäre Tagung der Gesellschaft für Exilforschung soll es ermöglichen, (archiv-)geschichtliche Fallbeispiele im Horizont allgemeinerer kulturwissenschaftlicher Archivtheorien sowie neuerer Konzepte digital vernetzter Archive oder Exilmuseen und -ausstellungen vorzustellen und zu diskutieren.

Abstracts für die Tagung können bis zum 31. Januar 2018 eingereicht werden.
Informationen zur Einreichung

Universal. Reclams Jahrhundertidee – Leipzig 1867 bis 1990 // Wechselausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // 27. Oktober 2017 bis 3. Juni 2018

Reclam braucht keine Reklame

Reclams Universal-Bibliothek (RUB) – 1867 in Leipzig aus der Taufe gehoben – steht als Herzstück des Reclam-Verlages für den modernen Gedanken der "Literaturversorgung für alle". Der niedrige Preis bei hoher Auflage erlaubte eine maximale Verbreitung von Texten. Zum 150. Jahrestag der Gründung widmet das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Idee von Anton Philipp Reclam eine Ausstellung.

Ausgehend vom "Klassikerjahr" 1867 wird anhand ausgewählter Exponate aus der Leipziger Produktion – zumeist aus der Sammlung von Dr. habil. Hans-Jochen Marquardt, Halle (Saale) – der Blick auf Buchgestaltung, technische Herstellung und Werbemethoden, aber auch auf die Themen Feldbücherei oder die RUB in der DDR gerichtet.

Eintritt frei
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, an Feiertagen 10–18 Uhr
Die Ausstellung ist vom 27. Oktober 2017 bis zum 3. Juni 2018 zu sehen.

Zusatzinformationen

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Geänderte Öffnungszeiten!

Leipzig

  • 28.11.2017 erst ab 13 Uhr geöffnet

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