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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

Deutscher Platz 1 / 04103 Leipzig / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung 
Adickesallee 1 / 60322 Frankfurt am Main / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung

"Und draußen weht ein fremder Wind..." Über die Meere ins Exil // Lesung mit Dr. Kristine von Soden // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Dienstag, 28. Februar 2017, 19 Uhr

Buchcover: Kristine von Soden, Und draußen weht ein fremder Wind...

Von den Nationalsozialisten verfolgt, machten sich jüdische Frauen auf den Weg ins Exil und mussten sich dabei vielen Herausforderungen stellen. Anhand von Tagebüchern, Briefen, Gedichten sowie unveröffentlichten Bild- und Textdokumenten und literarischen Zeugnissen aus den im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main befindlichen Nachlässen jüdischer Emigrantinnen zeichnet Dr. Kristine von Soden diese Exilwege nach. Im Mittelpunkt stehen die Fluchten über die Meere – gelungene wie tragisch gescheiterte, legale wie illegale. Wer half ihnen bei der Beschaffung von zentralen Dokumenten wie Pässen oder Aus- und Einreisepapieren? Wie verlief ihre Fahrt und was erwartete sie bei ihrer Ankunft?
Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek.

Eintritt frei. Wir bitten um Anmeldung unter oder Tel. 069 1525-1961.

"Leipzig als Zentrum der Buchkultur?" // Podiumsdiskussion in der Bibliotheca Albertina Leipzig // Dienstag, 28. Februar 2017, 19 Uhr

Lettern für den Handsatz im Buchdruck

Leipzig hat eine lange und große Tradition als Buchstadt. Über Jahrhunderte hinweg waren die wirtschaftliche und kulturelle Identität der Stadt wesentlich durch polygrafisches Gewerbe und namhafte Verlage geprägt. Bis heute spielen Buchkunst und Buchdruck in Leipzig eine bedeutende Rolle, und es stellt sich die Frage, wie das Themenfeld zukunftsgerecht gestaltet werden kann.
"Leipzig als europäisches Zentrum der Buchkultur?" ist das Thema der vierten Ausgabe der Diskussionsreihe "Impuls Kulturpolitik", zu dem das Kulturdezernat einlädt. (Bild: pixabay)

Die Podiumsdiskussion wird eröffnet durch Dr. Stephanie Jacobs (Leiterin Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek), Prof. Dr. Wolfgang Kleinwächter (Vorsitzender Medienstadt Leipzig e. V.), Dr. Susanne Richter (Direktorin des Museums für Druckkunst), Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider (Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig) und Oliver Zille (Direktor der Leipziger Buchmesse). Die Moderation übernimmt Claudius Nießen (Geschäftsführer des Deutschen Literaturinstituts).

Eintritt frei

Das Gedächtnis der Nation – Die Deutsche Nationalbibliothek // Führung am Standort Frankfurt am Main // Mittwoch, 1. März 2017, 18 Uhr

Besucherführungen durch das Frankfurter Haus

Die Führung vermittelt Wissenswertes über Geschichte und Aufgaben der Deutschen Nationalbibliothek und ermöglicht einen Besuch der unterirdischen Magazine.
Dauer: ca. 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist dafür nicht erforderlich.
Treffpunkt ist der Eingangsbereich (Rotunde). Je Teilnehmer werden EUR 8,00 (ermäßigt EUR 6,00) berechnet.
Die Führung, die in Kooperation mit der Kulturothek Frankfurt durchgeführt wird, findet jeden ersten Mittwoch im Monat statt. Die nächsten Termine sind: 1. März 2017, 18 Uhr / 5. April 2017, 11 Uhr / 3. Mai 2017, 15 Uhr.

GESCHICHTE(N) in Bildern. Vom Einblattdruck bis zur Graphic Novel // Ausstellungseröffnung in der Leipziger Stadtbibliothek // Donnerstag, 9. März 2017, 18 Uhr

Bild: Aaron Wood: "Twitter. Be brief!" Social Media Poster 2012

Viele Informationen werden seit der Reformation bis in die Gegenwart in Bildern verbreitet, die Geschichten erzählen und visualisieren. Die Ausstellung in der Leipziger Stadtbibliothek schlägt den Bogen von der Drucktechnik bis hin zum fertigen Werk durch verschiedene Epochen und verdeutlicht, welches handwerkliche Geschick nötig ist, um Texte und Abbildungen auf Papier zu bringen. Gezeigt werden Druckwerkzeuge, historische Plakate, Flugblätter sowie zeitgenössische Illustrationen. Außerdem präsentiert die Ausstellung Comics und Graphic Novels, die historische Ereignisse thematisieren und wirft mit dem 3D-Druck einen Blick in die Zukunft. (Bild: Aaron Wood: Twitter. Be brief! Social Media Poster 2012)

Ort der Ausstellung: Leipziger Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11, 04107 Leipzig
Eintritt frei

Eine Ausstellung in Kooperation zwischen Leipziger Städtische Bibliotheken, Museum für Druckkunst Leipzig, Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

Alles wandelt sich – Echos auf Ovid // Lesung und Preisverleihung // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Dienstag, 14. März 2017, 19 Uhr

Ion Theodorescu-Sion: Ovid im Exil, wikiart.org

Vor zweitausend Jahren starb der römische Dichter Ovid in der Verbannung am Schwarzen Meer. Mit seinen Metamorphosen, den Büchern der Verwandlungen, hat er ein Werk geschaffen, das bis heute bedeutsam ist. Zweitausend Jahre später lud das PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland (vormals Deutscher PEN-Club im Exil) die Mitglieder deutschsprachiger PEN-Zentren dazu ein, in eigenen Texten den Spuren nachzugehen, die das Werk Ovids in ihrem literarischen Kosmos hinterlassen hat. Die Texte sind in der Anthologie "Alles wandelt sich – Echos auf Ovid" gesammelt. Im Rahmen der Veranstaltung werden vier der beteiligten Autorinnen und Autoren, Renate Ahrens, Susanne Fritz, Gisela Holfter und Utz Rachowski, ihre Texte vorstellen.
Zudem vergibt das PEN-Zentrum im Jahr 2017 erstmalig den OVID-Preis und zeichnet den Literaturwissenschaftler Prof. Guy Stern für sein Lebenswerk aus. Die Laudatio hält Renate Ahrens. Durch den Abend führt Gabrielle Alioth. (Bild: Ion Theodorescu-Sion: Ovid im Exil, wikiart.org)

Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek. Mit freundlicher Unterstützung durch die Gesellschaft für das Buch e.V.

Eintritt frei. Wir bitten um Anmeldung unter oder Tel. 069 1525-1961.

Zusatzinformationen

Information

Am Dienstag, 28. Februar, öffnet die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig wegen einer Mitarbeiterversammlung erst ab 13 Uhr für die Benutzung.

Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Leipzig sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Information

Am Mittwoch, 1. März, öffnet die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main wegen einer Mitarbeiterversammlung erst ab 13 Uhr für die Benutzung.

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