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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

Deutscher Platz 1 / D-04103 Leipzig / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung 
Adickesallee 1 / D-60322 Frankfurt am Main / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung

Dr. Anna Nyburg "From Leipzig to London - The Life and Work of the Émigré Artist Hellmuth Weissenborn " // Buchvorstellung und Gespräch // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Mittwoch, 26. Juni 2013, 19 Uhr

Schalom

Hellmuth Weissenborn, 1898 in Leipzig geboren, lebte und arbeitete dort vierzig Jahre lang. 1938 wurde er wegen seiner jüdischen Ehefrau von der Akademie für Grafische Künste vertrieben. Mehr als vierzig Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 1982 wirkte er in London.

Dr. Anna Nyburg, London, beleuchtet in der 2012 in London erschienenen Biografie »From Leipzig to London – The Life and Work of the Émigré Artist Hellmuth Weissenborn« diese beiden Lebenshälften des Grafikers, Illustrators, Buchgestalters und Lehrers. Im Gespräch mit dem Journalisten Christian Forberg bringt sie uns den Künstler und Lehrenden näher.
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Veranstaltung im Rahmen der 10. Leipziger Jüdischen Woche 2013, der Eintritt ist frei.

Shoah-Lesesaal in Leipzig wieder eröffnet

Shoah-Lesesaal

Der Shoah Lesesaal in Leipzig ist nach dem Umbau wieder geöffnet. Hier stehen der Bestand der Anne-Frank-Shoah-Bibliothek, die Handbibliothek der Sammlung Exil-Literatur sowie die bibliografische Handbibliothek zur Verfügung. Gestaltet wurde er von der Architektin des Erweiterungsbaus, Gabriele Glöckler. Die Anne-Frank-Shoah-Bibliothek ist eine internationale Forschungsbibliothek zum Holocaust. Die Sammlung Exil-Literatur 1933 - 1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig umfasst die im Ausland verfassten oder veröffentlichten Druckwerke und die unter Mitwirkung von Emigranten entstandenen Flugblätter. Die bibliografische Handbibliothek umfasst etwa 2160 Titel.

Öffnungszeiten der Deutschen Nationalbibliothek ab 1. Juni 2013

Blick in den Leipziger Lesesaal

Ab 1. Juni 2013 öffnen die Lesesäle der Deutschen Nationalbibliothek

Montag bis Freitag: 9 – 22 Uhr
Samstag: 10 – 18 Uhr

Sondersammlungen und Speziallesesäle am Leipziger Standort:
Montag bis Samstag von 10 – 18 Uhr

Lesesaal des Deutschen Exilarchivs am Frankfurter Standort:
Montag bis Freitag 10 – 18 Uhr, Samstag nach Vereinbarung

Vanitas – Tod im Buch // Eine Ausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 17. Mai bis 22. September 2013

Ulf K. Tango de la mort. Wuppertal 2000 (Bildrecht: Ulf Keyenburg)

Aus Anlass des diesjährigen Wave-Gotik-Treffens in Leipzig, des europaweit größten Treffs der „schwarzen Szene“, zeigt die kleine Schau im Tresor der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig einen Ausschnitt aus den vielfältigen Versuchen, dem Tod einen Ausdruck, ein Gesicht zu geben.

Sensenmann oder Reiter in der Dunkelheit der Nacht, Gerippe mit Schmetterlingsnetz, das Flugzeuge vom Himmel holt, Knochenmänner im Kinderbuch oder ein leeres Bildfeld im Comicstrip: Zu allen Zeiten haben sich Grafiker, Dichter und Buchkünstler ein Bild vom Tod gemacht. Ob Leichenpredigt, Emblemata, Vanitasbild, Schauerromantik, Anatomiedarstellung oder Totentanz: Bücher, Grafiken, Exlibris und kulturgeschichtliche Gegenstände aus den Sammlungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums geben Einblick in die mal ernsten, mal heiteren oder erotischen Figurationen des Todes. (Bild: Ulf K. Tango de la mort)

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Einladung zur öffentlichen Führung in der Ausstellung „Anschlag. Plakate zur Mediengeschichte" // Am 1. August 2013, um 17 Uhr // Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Teufel tanzt mit hoher Kunst. Thomas Theodor Heine (1867 Leipzig – 1948 Stockholm). – Simplicissimus, München 1896

Was verbindet Motive wie „Menschen im Hotel“, „Simplicissimus“, „Pelikan-Tinte“ und „Twitter. Be brief!“? Eine öffentliche Führung am Donnerstag, 1. August 2013 gibt Aufschluss und zugleich Einblick in die aktuelle Wechselausstellung „Anschlag“. 100 Plakate aus über 100 Jahren, die bisher zu den ungehobenen Schätzen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums zählten, führen vor, wie der öffentliche „Anschlag“ die Straße mit leicht verständlicher Schrift- und Bildsprache versorgt, verführt und überzeugt.

Der Eintritt ins Museum und die Führung sind kostenlos.

Anschlag. Plakate zur Mediengeschichte // Eine Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 12. März bis 1. September 2013

Wechselausstellung Anschlag 2013

Ob Ware, Dienstleistung oder Kultur, ob Partei oder Propaganda, ob Werbung für Bücher, Tinte oder Twitter: Das Plakat versorgt die Straße mit leicht verständlicher Schrift- und Bildersprache, die verführt und überzeugt. Es ist ein Seismograph und Spiegel gesellschaftlicher Zustände. Sein Sinn und Nutzen: Die Botschaft verstehen im Augenblick des Sehens. In seiner Frühjahrsausstellung gibt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum erstmals Einblick in seine Plakatbestände zu Themen der Mediengeschichte: Werbende Anschläge zu Buch, Schrift und Papier, zu Lesen und Schreiben, zu Sende- und Empfangsmaschinen, zu Buchwochen und Wettbewerben, zu digitalen Medien und Social Media. Zu sehen sind die papiernen Anschläge aus über 100 Jahren bis 1. September 2013. (Plakat: Raphael Schoen, Luzern)

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"So wurde ihnen die Flucht zur Heimat. Soma Morgenstern und Joseph Roth. Eine Freundschaft" // 13. Mai bis 24. Juni 2013 // Ausstellung in der Universitätsbibliothek Hagen

Joseph Roth (Mitte) und Soma Morgenstern (rechts) mit dem Besucher Herrn Zilz, im Café Le Tournon, Paris. Fotografie, um 1938. Sammlung Senta Lughofer, Linz.

Die im Auftrag des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek von Victoria Lunzer-Talos und Heinz Lunzer kuratierte Ausstellung „So wurde ihnen die Flucht zur Heimat. Soma Morgenstern und Joseph Roth. Eine Freundschaft“ ist von 13. Mai bis 24. Juni 2013 in der Universitätsbibliothek Hagen zu sehen.

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Zusatzinformationen

Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig sind am 20. Juni 2013 ab 14 Uhr wegen einer Veranstaltung geschlossen.

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