Navigation und Service

Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

Deutscher Platz 1 / D-04103 Leipzig / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung 
Adickesallee 1 / D-60322 Frankfurt am Main / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung

Zukunftsarchäologie: Eine Anthologie hebräischer Gedichte // Buchvorstellung // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Dienstag, 31. März 2015, 19 Uhr

Buchcover: Zukunftsarchäologie: Eine Anthologie hebräischer Gedichte

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Deutschland Sitz zahlreicher renommierter Verlage, die Bücher und Zeitschriften in Hebräisch publizierten, doch diese Entwicklung ist durch den Nationalsozialismus jäh zum Stillstand gekommen. Die Anthologie Zukunftsarchäologie, die aus Anlass des fünfzigjährigen Jubiläums der deutsch-israelischen Beziehungen erscheint, will die Tradition, hebräische Lyrik im Original zu drucken, in Deutschland wieder beleben. Die Gedichte in diesem Band stammen von Verfassern, die durch den deutschsprachigen Kulturkreis direkt beeinflusst wurden, ihre Texte auf Grund der historischen Ereignisse jedoch in Hebräisch verfasst haben. Nun kann der Leser die Gedichte von Avraham Ben Yitzhak, David Vogel, Ludwig Strauß, Lea Goldberg, Jehuda Amichai, Tuvia Rübner und Dan Pagis im hebräischen Original sowie in der parallel dazu abgedruckten deutschen Übersetzung kennenlernen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Generalkonsulat des Staates Israel in München, der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg und dem Klostermann Verlag, Frankfurt am Main.

Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten ().

Kindheit und Jugend im Ersten Weltkrieg // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 13. Dezember 2014 bis 7. Juni 2015 // Führung am 9. April 2015 um 15:30 Uhr

Motiv zur Ausstellung "Kindheit und Jugend im Ersten Weltkrieg" - Junge auf Blindgänger

Ob Plakatanschläge, Schulbank, Kriegsdiktate oder "Kriegs-Struwwelpeter", Kriegskochbuch, Militärpass, Feldpost, Todesanzeige, Leichenhemd oder erschütternde Bilder junger Künstler der Kriegszeit: die Ausstellung vereint Zeugnisse, die von der administrativen und anonymen Seite des Krieges erzählen, ihm aber auch ein "persönliches Gesicht" geben.

Wie Kinder vor 100 Jahren auf den Krieg und den Fronteinsatz vorbereitet wurden, welche Not sie an der Heimatfront ertrugen, wie sie zur Opfer- und Hilfsbereitschaft erzogen und schließlich auch zum "Heldentod" auf den Schlachtfeldern getrieben wurden, das zeigen 200 Exponate aus den Sammlungen der Deutschen Nationalbibliothek sowie Leihgaben von acht Museen und Privatsammlungen. Ein Medienangebot mit Kriegsliedern, Filmsequenzen und Audiobeiträgen sowie eine Aktionszone laden besonders auch Jugendliche zur Beschäftigung mit dem Thema "Krieg" ein.

Mehr

Kafka im Künstlerbuch // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 11. März bis 6. September 2015 // Führung am 9. April 2015, um 17 Uhr

Kafka im Künstlerbuch

Zu Lebzeiten noch wenig bekannt und nach 1933 in Deutschland auf der Liste der "unerwünschten" Autoren, gelangte das Werk von Franz Kafka (1883 - 1924) erst nach dem Zweiten Weltkrieg zu Weltruhm. Die Texte des bedeutenden deutschsprachigen Schriftstellers sind heute so aktuell wie damals und werden vielfach literaturwissenschaftlich und bildkünstlerisch interpretiert.

Die Kabinettausstellung widmet sich Buchgestaltern, Illustratoren und Typografen, die sich mit den rätselhaften und skurrilen Texten des Prager Autors in Künstlerbüchern, Grafiken, Comics oder Schriftschöpfungen auseinandergesetzt haben. Im Mittelpunkt stehen die sieben Werke Kafkas, die er selbst zur Veröffentlichung freigegeben hatte: "Das Urteil", "Der Heizer", "Die Verwandlung", "In der Strafkolonie", "Ein Hungerkünstler" "Betrachtung", "Ein Landarzt".
Zugleich erinnert die Schau an Kafkas folgenreichen Besuch in Leipzig am 29. Juni 1912, als er erstmals die Verleger Ernst Rowohlt und Kurt Wolff trifft.

Führungen: 22. April, 17 Uhr │ 7. Mai, 10:30 Uhr | 28. Mai, 10:30 Uhr

Viertelstunden-Lesung im Rahmen der Museumsnacht: 25. April, 21 und 22 Uhr: "Kafka im Kopf"

Mehr

Rätselhaftes zum 130. Geburtstag des Deutschen Buch- und Schriftmuseums // Ein Quiz zur virtuellen Ausstellung über 5.000 Jahre Mediengeschichte

Bild zum DBSM-Quiz

Wer knackte den Code der Pharaonen? Wie hieß doch gleich das monumentale Hauptwerk Gutenbergs? Fiktion oder Wirklichkeit: Die Alien-Invasion, die von New Jersey trotz verzweifelter menschlicher Gegenwehr New York erreichte? Von welcher Universalmaschine, die seit den 1980er Jahren elektronische Arbeits- und Unterhaltungsfunktionen verbanden, ist die Rede?

Im Wissensspiel zur virtuellen Ausstellung Zeichen – Bücher – Netze geht es um Persönlichkeiten, Objekte und Ereignisse der Mediengeschichte. Drei Quiz-Teile mit jeweils zehn Fragen führen durch Kapitel der Buch- und Mediengeschichte: Schrift und Schreiben, Buchkultur, digitale Welt. Alle Fragen werden mit Bildern erläutert, die die Beantwortung erleichtern und den komplexen Themen Anschaulichkeit und Prägnanz verleihen. Die richtige Auflösung mit Erläuterung schließt jede Fragerunde ab.

Mehr

Virtuelle Ausstellung "Erster Weltkrieg" ist online

Plakat: Die beste Sparkasse: Kriegsanleihe!

Alltags- und Medienwelten des Ersten Weltkrieges werden in der neuen Onlineausstellung "100 Jahre Erster Weltkrieg" erfahrbar. Ob Plakate oder Kriegszeitungen – mehr als 200 Medienobjekte veranschaulichen die Bedeutung von Massenmedien im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen. Die Ausstellung beleuchtet unter anderem die Bereiche Propaganda und Zensur. Beispielsweise können sich Besucherinnen und Besucher über die Rolle der Kinder- und Jugendliteratur in der Propagandamaschinerie des Ersten Weltkrieges informieren. Lebensmittelkarten und Plakatanschläge bezeugen außerdem den schwierigen, von Mangel geprägten, Kriegsalltag in der Heimat.
Neben dem Einstieg über verschiedene Themenkomplexe ermöglicht ein Zeitstrahl einen Überblick zu den Kriegsereignissen. Ein Glossar ist zur Begriffsklärung angefügt.

Mehr

5.000 Jahre Mediengeschichte online // Die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek geht ins Netz

Plakat von 5.000 Jahre Mediengeschichte online

Ob Kerbholz oder Entzifferung ägyptischer Hieroglyphen, ob Tattoo, Brief oder ein rollendes Bücherfass, Zensurlisten der katholischen Kirche, atlantische Unterseekabel oder Mr. Beans Ausflug in einen Lesesaal für mittelalterliche Handschriften, ob das stille Örtchen als Lektüreort oder die Utopie der Universalsprache: Mehr als 1.800 kleinere und größere Einblicke in die Geschichte der Medien bietet die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek.

Wie in einem Wissensnetz bewegen sich Besucherinnen und Besucher in den auch in englischer Übersetzung angebotenen elf Themenmodulen, in denen ausgewählte Akteure der Mediengeschichte als Begleiter auf einer virtuellen Zeitreise auftreten. Pointiert erzählte Objektgeschichten, Bilder, Filme und Hörbeiträge lassen sich zu ganz unterschiedlichen, individuellen Themenwelten vernetzen.

Mehr

Künste im Exil // virtuelle Ausstellung und Netzwerk

Logo von "Künste im Exil"

Es gibt vielfältige Gründe, sein Land zu verlassen, und diese lassen sich nicht allein auf politische Verfolgung beschränken. So vielfältig wie die Gründe sind auch die Auswirkungen des Exils auf die Künstler und Künste. Diesen Auswirkungen widmet sich die virtuelle Ausstellung "Künste im Exil". Ihr Anliegen ist es, das Exil von Künstlern in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu zeigen.

Auf Wunsch des damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 der Deutschen Nationalbibliothek die Federführung und Koordination der virtuellen Ausstellung und des Netzwerks "Künste im Exil" übernommen. Seit dem 18. September 2013 sind die ersten Module dieses neuen Ausstellungsformats online zu sehen, zunächst bis Ende 2014 werden über 30 Netzwerkpartner die Ausstellung stetig erweitern.

www.kuenste-im-exil.de

Mehr

Zusatzinformationen

Vom 3. bis 6. April 2015 (Ostern) bleibt die Deutsche Nationalbibliothek geschlossen.
Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Leipzig sind vom 3. bis 5. April 2015 von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Informationen über die Deutsche Nationalbibliothek in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

Facebookseite der DNB

Diese Seite

Schriftbanner mit Deutscher Nationalbibliothek Leipzig, Frankfurt am Main