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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

Deutscher Platz 1 / 04103 Leipzig / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung 
Adickesallee 1 / 60322 Frankfurt am Main / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung

Exil. Erfahrung und Zeugnis // Eröffnung der Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Donnerstag, 8. März 2018, 18 Uhr

Plakat zur Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945

Was bedeutet es, ins Exil gehen zu müssen? Was erlebt man dort? Gibt es ein Ende des Exils? Und was bleibt vom Exil? Erstmals in seiner mehr als 60-jährigen Geschichte eröffnet das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek eine Dauerausstellung, die sich mit diesen Fragen beschäftigt.

Die Ausstellung präsentiert ausschließlich Zeugnisse aus dem Deutschen Exilarchiv. Mehr als 250 Originale aus Nachlässen und über 300 Publikationen ermöglichen einen multiperspektivischen Blick auf das Exil 1933 bis 1945. Und sie zeigen zugleich: Die Erfahrungen dieses historischen Exils sind vielfältig und individuell. Es sind Erfahrungen von Bruch und Verlust ebenso wie von Neuanfang und Zugewinn.

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail oder telefonisch unter +49 69 1525-1961.

Deutsche Nationalbibliothek auf der Leipziger Buchmesse // 15. bis 18. März 2018 // Halle 5, Stand H 512

Stand der Deutschen Nationalbibliothek auf der Leipziger Buchmesse

Besuchen Sie uns in Halle 5 am Stand H 512: Wir freuen uns auf das persönliche Gespräch mit Ihnen und informieren Sie gerne über die vielfältigen Angebote der Deutschen Nationalbibliothek. Informationen zur Ablieferung von Netzpublikationen erhalten Sie am Donnerstag, 15. März, von 14 bis 16 Uhr sowie am Freitag, 16. März, von 11 bis 13 Uhr. (Foto: Deutsche Nationalbibliothek, Stephan Jockel)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Messestand oder in der Deutschen Nationalbibliothek am Deutschen Platz bei einer der Führungen oder Veranstaltungen im Rahmen von "Leipzig liest"!

Nino Haratischwili "Das achte Leben (Für Brilka)" und "Die Katze und der General" // Lesung und Gespräch // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr

Nino Haratischwili (Foto: © Danny Merz/Sollsuchstelle*)

Nino Haratischwili, zuletzt mit dem Lessing-Stipendium und dem Hertha König-Literaturpreis ausgezeichnet, liest aus ihrem erfolgreichen Roman "Das achte Leben (Für Brilka)". Zudem wird sie erstmals aus ihrem im Herbst erscheinenden neuen Roman "Die Katze und der General" vortragen.
Nino Haratischwili wurde 1981 in Tiflis (Georgien) geboren. Die Autorin und Regisseurin lebt in Hamburg. (Foto: © Danny Merz/Sollsuchstelle*)

In Kooperation mit der Frankfurter Verlagsanstalt im Rahmen von "Leipzig liest"
Vortragsraum, Einlass ab 18:30 Uhr
Eintritt frei
Reservierungen unter oder Tel. +49 341 2271-286

Arno Geiger "Unter der Drachenwand" // Lesung und Gespräch // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Donnerstag, 15. März 2018, 20:30 Uhr

Arno Geiger (Foto: © Heribert Corn)

Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft auf zwei junge Frauen. Es ist 1944, er ist Soldat auf Urlaub und wurde in Russland verwundet. Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich und von der Liebe.

Arno Geiger, 1968 geboren, lebt in Wien und Wolfurt. Bei Hanser erschienen von ihm zuletzt “Alles über Sally“ (2010), “Der alte König in seinem Exil“ (2011) und “Selbstporträt mit Flusspferd“ (2015). Er erhielt zahlreiche Literaturpreise, unter anderem 2005 den Deutschen Buchpreis und 2011 den Hölderlin-Preis. (Foto: © Heribert Corn)

In Kooperation mit dem Carl Hanser Verlag im Rahmen von “Leipzig liest“
Großer Lesesaal, Einlass ab 20 Uhr
Eintritt: EUR 4,00
Kartenbestellung unter , Tel. +49 341 2271-286 oder an der Abendkasse

Annette Mingels "Was alles war" // Lesung und Gespräch mit der Trägerin des Buchpreises Familienroman 2017 der Stiftung Ravensburger Verlag // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Freitag, 16. März 2018, 19 Uhr

Annette Mingels (Foto: © Anneke Novak)

Annette Mingels analysiert schnörkellos am Beispiel eines Familienalltags die vielbeschworene moderne Patchworkfamilie. Sie betrachtet die Beziehungsdynamik junger Eltern mit gegensätzlichen Karrierewünschen und die komplizierte Suche nach Identität anhand der eigenen Herkunft. Wie Susa, die Hauptfigur ihres Romans, wurde auch Annette Mingels als Baby adoptiert. Die Autorin erhielt für "Was alles war" (Knaus Verlag) den Buchpreis Familienroman 2017 der Stiftung Ravensburger Verlag.
Annette Mingels wurde 1971 in Köln geboren und lebt in Hamburg. Sie ist promovierte Germanistin und veröffentlichte 2003 ihren ersten Roman. (Foto: © Anneke Novak)

In Kooperation mit der Stiftung Ravensburger Verlag im Rahmen von "Leipzig liest"
Vortragsraum, Einlass ab 18:30 Uhr
Eintritt frei
Reservierungen unter oder Tel. +49 341 2271-286

Bildfabriken // Katalog zur Ausstellung "Bildfabriken. Infografik 1920–1945. Fritz Kahn, Otto Neurath et al." erschienen

Cover der Publikation zur Ausstellung “Bildfabriken: Infografik 1920-1945 : Fritz Kahn, Otto Neurath et al.“

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brachten die gerade entstandenen Massenmedien eine bis dahin nicht gekannte Dichte an Informationen und sorgten für einen enormen Visualisierungsschub. Neue Darstellungsformen wurden notwendig, um auf einen Blick komplexe Zusammenhänge rasch erfassen zu können: Die Infografik als visuelles Medium war geboren.

Die Publikation "Bildfabriken. Infografik 1920–1945. Fritz Kahn, Otto Neurath et al." präsentiert die bahnbrechenden Bilder von 1920 bis 1945 sowie zeitgenössische Infografiken, begleitet von wissenschaftlichen Essays. Sie erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in Leipzig, die Sie noch bis zum 8. April 2018 besuchen können. Die Publikation ist sowohl über den Buchhandel als auch vor Ort im Museum erhältlich. (Titelgrafik: Kay Bachmann)

Christine Frodl-Gottschalk (1964–2018) – In memoriam

Christine Frodl

Christine Frodl-Gottschalk verstarb am 7. Februar 2018 im Alter von 53 Jahren nach langer, schwerer Krankheit. Sie war von 1983 bis 2017 Mitarbeiterin der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) in Frankfurt am Main.
Nach verschiedenen Stationen in unserem Haus setzte sie sich für die Arbeitsstelle Regelwerke der Formal- und Sacherschließung in der Arbeitsstelle für Standardisierung (AfS) mit außergewöhnlicher Energie, Begeisterung und Beharrlichkeit für die Internationalisierung von bibliothekarischen Standards und Regelwerken ein. Sie hat hier sowohl im deutschsprachigen Bibliothekswesen als auch auf internationaler Ebene Aufbauarbeit geleistet und Netzwerke geknüpft, von denen die Arbeit in der DNB noch heute profitiert. Im RDA Steering Committee und bei EURIG war sie die erste Vertreterin der DNB und hat diese Aufgabe mit großem Erfolg bewältigt. National wie international hatte Christine Frodl-Gottschalk einen ausgezeichneten Ruf und war bei den Kolleginnen und Kollegen sehr beliebt. Sie wird uns fehlen.

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