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"Das Jahrhundert der Manns" // Lesung mit Manfred Flügge // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Mittwoch, 2. September 2015, 19 Uhr

Buchcover: "Das Jahrhundert der Manns" von Manfred Flügge

"Was für eine sonderbare Familie sind wir! Man wird später Bücher über uns – nicht nur über einzelne von uns – schreiben". Klaus Manns Einschätzung hat sich mehr als bestätigt. Eine Vielzahl von Publikationen liegt vor und spätestens seit Heinrich Breloers Film "Die Manns. Ein Jahrhundertroman" ist das Panorama der Manns einem großen Publikum bekannt. Manfred Flügge hat nun eine Familienbiografie vorgelegt. Kenntnisreich porträtiert der ausgewiesene Biograf die gesamte Mann-Familie und ordnet deren politisches Wirken und die literarischen Leistungen in den zeitgeschichtlichen Kontext ein. (Cover: Aufbau Verlag)

Eintritt frei. Anmeldung unter

"Der Wiener Kongress. Das große Fest und die Neuordnung Europas" // Der Autor Eberhard Straub im Gespräch mit Eberhard Nembach // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Mittwoch, 9. September 2015, 19:30 Uhr

Buchcover "Eberhard Straube: Der Wíener Kongress"

Der Wiener Kongress vor 200 Jahren tanzte nicht nur, er arbeitete auch. Eberhard Straub beleuchtet im Gespräch mit Eberhard Nembach (hr-iNFO) die Verhandlungen der in Wien anwesenden europäischen Herrscher, die Gemeinsamkeiten und Konflikte im Ringen um eine sichere Nachkriegsordnung, aber auch den Kongress als gesellschaftliches Ereignis, das Treiben in den Kaffeehäusern und Ballsälen. Zu Beginn des Abends führt der Politologe Carsten Rauch in das Geschehen der Zeit ein und stellt die Frage: Braucht Europa heute einen neuen Wiener Kongress?

Veranstaltungsbegleitend wird die Ausstellung "Krieg und Freiheit. Franzosenzeit und Befreiungskriege in der Rhein-Main-Region 1792 - 1815" im Foyer der Deutschen Nationalbibliothek gezeigt. Einführung in die Ausstellung um 18:30 Uhr.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, KulturRegion FrankfurtRheinMain, Klett-Cotta und hr-iNFO.

Eintritt frei, Anmeldung unter

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Angebote zum "Tag des offenen Denkmals" // Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // Sonntag, 13. September 2015, 10 bis 15 Uhr

Plakat zum Tag des offenen Denkmals 2015

Ob historische Druckmaschinen, Grammophone, ein automatischer Flügel oder traditionelle Techniken des Buchbinderhandwerks – das Thema "Handwerk, Technik, Industrie" begegnet uns vielfach in der Deutschen Nationalbibliothek. Gehen Sie mit uns auf Spurensuche:
Wo und wie lagern die vielen Bücher und Zeitungen? Führungen im Magazin (10 bis 14 Uhr, halbstündlich, max. 20 Pers. pro Führung, kostenlose Tickets vor Ort am Veranstaltungstag)
Alte Handwerkstechniken rund ums Buch: Vorführung und Mitmachangebote (10 bis 15 Uhr)
Depotgeflüster – von Maschinen, Schreibfedern und Stampftrögen: Führungen in der Kulturhistorischen Sammlung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums (10:15 und 13:15 Uhr)
Führung durch die Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums (11:45 Uhr)
Wie haben unsere Urgroßeltern Musik gehört? Vorführung historischer Musikabspielgeräte im Deutschen Musikarchiv (10:30, 11:30, 12:30 und 13:30 Uhr)

Treffpunkt: Museumsfoyer, Eintritt frei.

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"geschrieben – gesetzt" // Präsentation zum Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig 2015 für Jan Philipp Reemtsma // 27. Juni bis 31. Oktober 2015

Blick in die Ausstellung "geschrieben - gesetzt"

Unter dem Titel "geschrieben – gesetzt" präsentiert das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek eine kleine Auswahl an Publikationen, die Jan Philipp Reemtsma finanziert, befördert, initiiert, betreut, herausgegeben oder verfasst hat.

Thema der Präsentation sind die Typografen und Buchgestalter, die den Texten durch die Typografie, den Satzspiegel, Buchumschlag und Einband ein unverwechselbares Gesicht gegeben und den Gedanken ein Kleid verpasst haben. Ihre Leistung ist zugleich ein vielgestaltiger Beitrag zur Buchästhetik in Deutschland zum Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts.

Der Mäzen, Wissenschaftler und Schriftsteller, der Herausgeber und Initiator von Textausgaben und Erinnerungsorten Jan Philipp Reemtsma erhält für die von ihm verantworteten großen Editionen den Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig 2015. Die mit Augenmaß für das Notwendige getroffenen Fördermaßnahmen Jan Philipp Reemtsmas entscheiden in vielen Fällen über Wohl und Wehe literarischer Editionen – und damit über das Weiterleben von Texten

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SchriftBild. Russische Avantgarde // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 5. Juni bis 4. Oktober 2015

A. Rodtschenko. Entwurf für das Abzeichen „Dobroljot“ (= „Gutflieger“). 1923. Papier, Gouache. Archiv von A. Rodtschenko und W. Stepanowa, Moskau

Die Ausstellung gibt einen Einblick in ein Jahrhundert-Experiment: Die gestalterische Revolution der russischen Avantgarde am Anfang des 20. Jahrhunderts, die in Typografie und Buchgestaltung bis heute stilprägend wirkt, überrascht immer noch durch eine unverwechselbare Modernität und "Unverbrauchtheit". In Plakat, Buch, Grafik und Malerei zeigt die Schau den experimentellen Umgang mit Sprache, Schrift und Bild, deren Synthese hergebrachte Gattungsgrenzen überwindet und eine neue Zeichenwelt schafft. Diese europäische Kultur setzt Maßstäbe und beeindruckt auch durch ihre handwerkliche Fantasie. Die Künstler, zu denen Vladimir Mayakovsky, Pavel Tretyakov, Natalia Gontcharova und andere zählen, erfinden visualisierte Poesie.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museums- und Ausstellungszentrum ROSIZO und renommierten russischen Museen wie dem Staatlichen Mayakovsky-Museum und der Russischen Staatsbibliothek, die zum Teil noch nie ausgestellte Arbeiten als Leihgaben zur Verfügung stellen. Zugleich ist sie ein Höhepunkt des vom Auswärtigen Amt initiierten "Jahres der deutsch-russischen Literatur".

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Kafka im Künstlerbuch // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 11. März bis 18. Oktober 2015

Kafka im Künstlerbuch

Zu Lebzeiten noch wenig bekannt und nach 1933 in Deutschland auf der Liste der "unerwünschten" Autoren, gelangte das Werk von Franz Kafka (1883 - 1924) erst nach dem Zweiten Weltkrieg zu Weltruhm. Die Texte des bedeutenden deutschsprachigen Schriftstellers sind heute so aktuell wie damals und werden vielfach literaturwissenschaftlich und bildkünstlerisch interpretiert.

Die Kabinettausstellung widmet sich Buchgestaltern, Illustratoren und Typografen, die sich mit den rätselhaften und skurrilen Texten des Prager Autors in Künstlerbüchern, Grafiken, Comics oder Schriftschöpfungen auseinandergesetzt haben. Im Mittelpunkt stehen die sieben Werke Kafkas, die er selbst zur Veröffentlichung freigegeben hatte: "Das Urteil", "Der Heizer", "Die Verwandlung", "In der Strafkolonie", "Ein Hungerkünstler" "Betrachtung", "Ein Landarzt".
Zugleich erinnert die Schau an Kafkas folgenreichen Besuch in Leipzig am 29. Juni 1912, als er erstmals die Verleger Ernst Rowohlt und Kurt Wolff trifft.

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Rätselhaftes zum 130. Geburtstag des Deutschen Buch- und Schriftmuseums // Ein Quiz zur virtuellen Ausstellung über 5.000 Jahre Mediengeschichte

Bild zum DBSM-Quiz

Wer knackte den Code der Pharaonen? Wie hieß doch gleich das monumentale Hauptwerk Gutenbergs? Fiktion oder Wirklichkeit: Die Alien-Invasion, die von New Jersey trotz verzweifelter menschlicher Gegenwehr New York erreichte? Von welcher Universalmaschine, die seit den 1980er Jahren elektronische Arbeits- und Unterhaltungsfunktionen verbanden, ist die Rede?

Im Wissensspiel zur virtuellen Ausstellung Zeichen – Bücher – Netze geht es um Persönlichkeiten, Objekte und Ereignisse der Mediengeschichte. Drei Quiz-Teile mit jeweils zehn Fragen führen durch Kapitel der Buch- und Mediengeschichte: Schrift und Schreiben, Buchkultur, digitale Welt. Alle Fragen werden mit Bildern erläutert, die die Beantwortung erleichtern und den komplexen Themen Anschaulichkeit und Prägnanz verleihen. Die richtige Auflösung mit Erläuterung schließt jede Fragerunde ab.

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Virtuelle Ausstellung "Erster Weltkrieg" ist online

Plakat: Die beste Sparkasse: Kriegsanleihe!

Alltags- und Medienwelten des Ersten Weltkrieges werden in der neuen Onlineausstellung "100 Jahre Erster Weltkrieg" erfahrbar. Ob Plakate oder Kriegszeitungen – mehr als 200 Medienobjekte veranschaulichen die Bedeutung von Massenmedien im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen. Die Ausstellung beleuchtet unter anderem die Bereiche Propaganda und Zensur. Beispielsweise können sich Besucherinnen und Besucher über die Rolle der Kinder- und Jugendliteratur in der Propagandamaschinerie des Ersten Weltkrieges informieren. Lebensmittelkarten und Plakatanschläge bezeugen außerdem den schwierigen, von Mangel geprägten, Kriegsalltag in der Heimat.
Neben dem Einstieg über verschiedene Themenkomplexe ermöglicht ein Zeitstrahl einen Überblick zu den Kriegsereignissen. Ein Glossar ist zur Begriffsklärung angefügt.

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5.000 Jahre Mediengeschichte online // Die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek geht ins Netz

Plakat von 5.000 Jahre Mediengeschichte online

Ob Kerbholz oder Entzifferung ägyptischer Hieroglyphen, ob Tattoo, Brief oder ein rollendes Bücherfass, Zensurlisten der katholischen Kirche, atlantische Unterseekabel oder Mr. Beans Ausflug in einen Lesesaal für mittelalterliche Handschriften, ob das stille Örtchen als Lektüreort oder die Utopie der Universalsprache: Mehr als 1.800 kleinere und größere Einblicke in die Geschichte der Medien bietet die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek.

Wie in einem Wissensnetz bewegen sich Besucherinnen und Besucher in den auch in englischer Übersetzung angebotenen elf Themenmodulen, in denen ausgewählte Akteure der Mediengeschichte als Begleiter auf einer virtuellen Zeitreise auftreten. Pointiert erzählte Objektgeschichten, Bilder, Filme und Hörbeiträge lassen sich zu ganz unterschiedlichen, individuellen Themenwelten vernetzen.

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Künste im Exil // virtuelle Ausstellung und Netzwerk

Logo von "Künste im Exil"

Es gibt vielfältige Gründe, sein Land zu verlassen, und diese lassen sich nicht allein auf politische Verfolgung beschränken. So vielfältig wie die Gründe sind auch die Auswirkungen des Exils auf die Künstler und Künste. Diesen Auswirkungen widmet sich die virtuelle Ausstellung "Künste im Exil". Ihr Anliegen ist es, das Exil von Künstlern in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu zeigen.

Auf Wunsch des damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 der Deutschen Nationalbibliothek die Federführung und Koordination der virtuellen Ausstellung und des Netzwerks "Künste im Exil" übernommen. Seit dem 18. September 2013 sind die ersten Module dieses neuen Ausstellungsformats online zu sehen, zunächst bis Ende 2014 werden über 30 Netzwerkpartner die Ausstellung stetig erweitern.

www.kuenste-im-exil.de

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