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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

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Kindheit und Jugend im Ersten Weltkrieg // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 13. Dezember 2014 bis 7. Juni 2015 // Führung am 22. Januar 2015 um 17 Uhr

Motiv zur Ausstellung "Kindheit und Jugend im Ersten Weltkrieg"

„Weihnachten sind wir wieder daheim!“ Mit diesen und ähnlichen Ausrufen begann im August vor 100 Jahren für viele der Weg an die Front. Doch diese Zuversicht war bald verflogen, und der erste industrielle Massenkrieg begann eine Brutalität und Vernichtungskraft in bis dahin unvorstellbarem Ausmaß zu entwickeln.
Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum erinnert mit einer Ausstellung an diese „Urkatastrophe“, die über 15 Millionen Tote forderte und eine Epochenzäsur in der Weltgeschichte setzte. Im Fokus steht die junge Generation, die durch den Nationalismus und Militarismus des deutschen Kaiserreiches geprägt war und von der Propaganda und den Kriegsereignissen erfasst und erschüttert wurde. Ob Anschläge zur Mobilmachung, Schulbank, Kriegsdiktat oder „Kriegs-Struwwelpeter“, Kriegskochbuch, Militärpass, Feldpost, Todesanzeige oder Leichenhemd - die Ausstellung vereint Zeugnisse, die von der administrativen und anonymen Seite des Krieges erzählen, ihm aber auch ein „persönliches Gesicht“ geben.

Führungen: 28. Januar 2015 um 11 Uhr, 3. Februar 2015 um 10 Uhr, 18. Februar 2015 um 17 Uhr

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Rätselhaftes zum 130. Geburtstag des Deutschen Buch- und Schriftmuseums // Ein Quiz zur virtuellen Ausstellung über 5.000 Jahre Mediengeschichte

Bild zum DBSM-Quiz

Wer knackte den Code der Pharaonen? Wie hieß doch gleich das monumentale Hauptwerk Gutenbergs? Fiktion oder Wirklichkeit: Die Alien-Invasion, die von New Jersey trotz verzweifelter menschlicher Gegenwehr New York erreichte? Von welcher Universalmaschine, die seit den 1980er Jahren elektronische Arbeits- und Unterhaltungsfunktionen verbanden, ist die Rede?

Im Wissensspiel zur virtuellen Ausstellung Zeichen – Bücher – Netze geht es um Persönlichkeiten, Objekte und Ereignisse der Mediengeschichte. Drei Quiz-Teile mit jeweils zehn Fragen führen durch Kapitel der Buch- und Mediengeschichte: Schrift und Schreiben, Buchkultur, digitale Welt. Alle Fragen werden mit Bildern erläutert, die die Beantwortung erleichtern und den komplexen Themen Anschaulichkeit und Prägnanz verleihen. Die richtige Auflösung mit Erläuterung schließt jede Fragerunde ab.

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Virtuelle Ausstellung „Erster Weltkrieg“ ist online

Plakat: Die beste Sparkasse: Kriegsanleihe!

Alltags- und Medienwelten des Ersten Weltkrieges werden in der neuen Onlineausstellung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ erfahrbar. Ob Plakate oder Kriegszeitungen – mehr als 200 Medienobjekte veranschaulichen die Bedeutung von Massenmedien im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen. Die Ausstellung beleuchtet unter anderem die Bereiche Propaganda und Zensur. Beispielsweise können sich Besucherinnen und Besucher über die Rolle der Kinder- und Jugendliteratur in der Propagandamaschinerie des Ersten Weltkrieges informieren. Lebensmittelkarten und Plakatanschläge bezeugen außerdem den schwierigen, von Mangel geprägten, Kriegsalltag in der Heimat.
Neben dem Einstieg über verschiedene Themenkomplexe ermöglicht ein Zeitstrahl einen Überblick zu den Kriegsereignissen. Ein Glossar ist zur Begriffsklärung angefügt.

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5.000 Jahre Mediengeschichte online // Die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek geht ins Netz

Plakat von 5.000 Jahre Mediengeschichte online

Ob Kerbholz oder Entzifferung ägyptischer Hieroglyphen, ob Tattoo, Brief oder ein rollendes Bücherfass, Zensurlisten der katholischen Kirche, atlantische Unterseekabel oder Mr. Beans Ausflug in einen Lesesaal für mittelalterliche Handschriften, ob das stille Örtchen als Lektüreort oder die Utopie der Universalsprache: Mehr als 1.800 kleinere und größere Einblicke in die Geschichte der Medien bietet die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek.

Wie in einem Wissensnetz bewegen sich Besucherinnen und Besucher in den auch in englischer Übersetzung angebotenen elf Themenmodulen, in denen ausgewählte Akteure der Mediengeschichte als Begleiter auf einer virtuellen Zeitreise auftreten. Pointiert erzählte Objektgeschichten, Bilder, Filme und Hörbeiträge lassen sich zu ganz unterschiedlichen, individuellen Themenwelten vernetzen.

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Illustrierte Idylle? Die Gartenlaube: Gesichter eines Massenblattes // Kabinettausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums // 8. November 2013 bis 11. Januar 2015

 Die Gartenlaube mit der Welt der Frau, Plakat nach Entwurf von Paul Scheurich (Ausschnitt)

Im Tresor der Deutschen Nationalbibliothek zeigt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum die Ausstellung "Illustrierte Idylle? Die Gartenlaube: Gesichter eines Massenblattes".

Als der Leipziger Verleger Ernst Keil vor 160 Jahren sein „neues Blättchen… für’s Haus und für die Familie, … für Groß und Klein, für Jeden …“ ankündigte, war kaum damit zu rechnen, welchen Erfolg und welche Bedeutung Die Gartenlaube erzielen würde. Wer vermutet schon, dass sie den Grundstein zur Entwicklung der modernen Boulevardmagazine im Hochglanzstil legte? Über die Bilderwelt der Gartenlaube, die in der deutschen Pressegeschichte einen besonderen Platz einnimmt, spürt die Kabinettausstellung den Herstellungstechniken und verschiedenen Gesichtern des Massenblattes nach.

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Künste im Exil // virtuelle Ausstellung und Netzwerk

Logo von "Künste im Exil"

Es gibt vielfältige Gründe, sein Land zu verlassen, und diese lassen sich nicht allein auf politische Verfolgung beschränken. So vielfältig wie die Gründe sind auch die Auswirkungen des Exils auf die Künstler und Künste. Diesen Auswirkungen widmet sich die virtuelle Ausstellung „Künste im Exil“. Ihr Anliegen ist es, das Exil von Künstlern in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu zeigen.

Auf Wunsch des damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 der Deutschen Nationalbibliothek die Federführung und Koordination der virtuellen Ausstellung und des Netzwerks „Künste im Exil“ übernommen. Seit dem 18. September 2013 sind die ersten Module dieses neuen Ausstellungsformats online zu sehen, zunächst bis Ende 2014 werden über 30 Netzwerkpartner die Ausstellung stetig erweitern.

www.kuenste-im-exil.de

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Zusatzinformationen

Vom 24. Dezember 2014 bis 1. Januar 2015 bleibt die Deutsche Nationalbibliothek geschlossen.

Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sind vom 25. bis 28. Dezember und am 30. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sind vom 12. bis 19. Januar 2015 wegen Wartungsarbeiten geschlossen.

Wegen Bauarbeiten ist die Zufahrt zu Tiefgarage und Betriebshof der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main derzeit ausschließlich über die Cronstettenstraße möglich.

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