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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

Deutscher Platz 1 / 04103 Leipzig / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung 
Adickesallee 1 / 60322 Frankfurt am Main / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung

Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der "Rote Armee Fraktion" // Wechselausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Eröffnung: Donnerstag, 21. Juni, 19:30 Uhr

Zeichen als Waffe, Titelgrafik :Jaroslaw Kubiak

Terrorgruppen setzen auf die Macht der Medien wie auf Sprengstoff und automatische Gewehre, um politische Handlungen zu erzwingen. Wie werden aus grafischen Zeichen Gewaltakte? Dieser Frage geht das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig in seiner neuen Ausstellung "Zeichen als Waffen" nach.

Die Schau ist der Versuch, das Emblem der Gruppe aus Stern, Maschinenpistole und den Buchstaben RAF zu historisieren und zu dekonstruieren. Heute ist diese grafische Hinterlassenschaft der RAF, deren Geschichte nicht selten unkritisch fortgeschrieben wird, längst auch zur Pop-Ikone geworden.

Besuchen Sie unsere Ausstellungseröffnung am 21. Juni 2018.
Oder entdecken Sie die Macht der Zeichen bei einer unserer Führungen durch die Ausstellung "Zeichen als Waffen". Zum Beispiel das Emblem der "Rote Armee Fraktion".

Die Ausstellung ist vom 22. Juni 2018 bis zum 6. Januar 2019 zu sehen.
(Bild: Jaroslaw Kubiak)

Lange Nacht der Wissenschaften // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Freitag, 22. Juni 2018, 18–23:30 Uhr

Logo zur Langen Nacht der Wissenschaften 2018

Zur Langen Nacht der Wissenschaften in Leipzig öffnet auch die Deutsche Nationalbibliothek wieder ihre Türen und bietet ein vielfältiges und spannendes Programm an.
Wir zeigen einen ganzen Abend lang, wie wir mit unseren digitalen Sammlungen die Arbeitswelt der Zukunft unterstützen. Stöbern Sie bei unserem E-Quiz in den digitalen Publikationen unserer Sammlungen. Oder schauen Sie sich an, wie ein 3D-Drucker funktioniert. An einer Hörstation können Sie den Pionieren der elektronischen Musik lauschen.
Zur vollen Stunde führen unsere Expertinnen hinter die Kulissen der Digitalisierungswerkstatt. Die neue Ausstellung "Zeichen als Waffen" des Deutschen Buch- und Schriftmuseums ist den ganzen Abend über geöffnet. Der Eintritt ist frei.

"Der Untergang steht am Fenster und lauscht" – Der Dichter Werner Kraft // Vortrag und Lesung // Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow in Leipzig // Freitag, 22. Juni 2018, 19:30 Uhr

Foto "Der Stadtteil Rechavia in Jerusalem, Fotografie undatiert (zwischen 1928 und 1946)"

Wer war Werner Kraft? Lernen Sie den deutsch-jüdischen Dichter bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Leipzig kennen. Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek veranstaltet in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow Leipzig eine Lesung, die Ihnen das vielseitige Werk Krafts näherbringt.

1896 in Braunschweig geboren und seit 1934 in Jerusalem wohnhaft, dichtete Werner Kraft sein Leben lang in deutscher Sprache. Aus seinem umfangreichen Sprach-, Literatur- und Briefwerk sprechen die Radikalität der Tradition und die Unbestechlichkeit der Sprachkritik.
Der Übersetzer und Essayist Joachim Kalka und der Schauspieler Hanns Zischler lesen aus Krafts Texten. Dr. Sylvia Asmus, Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 und Dr. Nicolas Berg vom Simon-Dubnow-Institut führen in sein Leben und Werk ein. (Foto: Library of Congress, Prints & Photographs Division, LC-DIG-matpc-13650)

Der Eintritt ist frei.
Ort: Simon-Dubnow-Institut

"Nationalbibliothek" im geteilten Land. Die Deutsche Bücherei 1945–1990 // Neuerscheinung zur Geschichte der Deutschen Nationalbibliothek von Christian Rau

Cover "'Nationalbibliothek' im geteilten Land"

Der wechselvollen Geschichte der Deutschen Bücherei während der SED-Diktatur widmet sich die Neuerscheinung "'Nationalbibliothek' im geteilten Land". Als größte wissenschaftliche Bibliothek nahm sie eine Sonderstellung im Bibliothekswesen der DDR ein. Ihr gesamtdeutscher Sammelauftrag und die Gründung der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main 1946 band sie unmittelbar in die Konflikte des Kalten Krieges ein. Der Autor Dr. Christian Rau ist Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte in Berlin. Die Studie über unser Leipziger Haus ist im Wallstein Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.

Mit der Geschichte der Deutschen Bücherei in der Zeit von 1912–1945 befasst sich eine weitere Neuerscheinung, die Mitte Juni ebenfalls im Wallstein Verlag herauskommt. Beide Bände stellen wir im August in Veranstaltungen in Leipzig und in Frankfurt am Main vor. (Foto: Wallstein Verlag)

Jahresbericht 2017 erschienen: Strukturen schaffen, die Wissen vernetzen

Cover "Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek 2017"

Der Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek 2017 ist erschienen. Schwerpunktthemen sind unter anderem: die zehnjährige Geschichte der Deutschen Digitalen Bibliothek, die Rolle von Mensch und Maschine bei der inhaltlichen Erschließung gedruckter Medienwerke sowie Lizenzen und Urheberrecht.

Außerdem wartet der Jahresbericht mit einer neuen Gliederung auf. Unter dem Titel "Entwicklungen" fassen die Kapitel die Jahresberichte der Fachbereiche und des Zentralbereichs Verwaltung inklusive der jeweiligen Fortschritte bei den 2017 verfolgten strategischen Zielen zusammen.

Wie immer gibt es eine Rückschau auf die fachlichen und kulturellen Höhepunkte der Deutschen Nationalbibliothek sowie ihre Veranstaltungen und Publikationen. Nicht zuletzt werden die herausragenden Erwerbungen unserer Spezialsammlungen vorgestellt. Alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick gibt schließlich der Zahlen- und Fakten-Teil.

Zusatzinformationen

Information

Am Montag, 25. Juni, öffnet die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main wegen einer Personalversammlung erst ab 13 Uhr für die Benutzung. Die Ausstellung des Deutschen Exilarchivs ist von 9 bis 21:30 Uhr geöffnet.

Information

Am Dienstag, 26. Juni, öffnet die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig wegen einer Personalversammlung erst ab 12 Uhr für die Benutzung. Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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