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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

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BAHNRISS?! Papier | Kultur // Wechselausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // Eröffnung am Donnerstag, dem 18. Februar 2016, 19:30 Uhr

Plakat zur Ausstellung "Bahnriss"

Wenn im Maschinensaal der Papierfabrik der Ruf "Bahnriss!" erschallt, wissen die Papiermacher, was Sache ist – ein technischer Störfall ist eingetreten, die Produktion muss neu in Gang gebracht werden. Doch heute droht ein ganz anderer Riss – die über Jahrhunderte sich geradezu symbiotisch entwickelnde enge Bindung von Papier und Kultur ist im Zeitalter der Apps, die auf Smartphones oder Tablets angezeigt werden, sehr brüchig geworden. Die Ausstellung geht dem Allerweltsstoff Papier auf die Spur, schaut zurück in die Vergangenheit und wagt einen Blick in die Zukunft.
Zur Ausstellungseröffnung spricht Prof. Günter Karl Bose von der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig. Stanescu Tudor begleitet die Veranstaltung musikalisch. (Bild: Grafisch, Berlin)

Die Ausstellung ist bis 2. Oktober 2016 zu sehen.
Eintritt frei. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr, Donnerstag 10 – 20 Uhr. An Feiertagen (außer montags) von 10 – 18 Uhr

Bibliothekskongress 2016 // Bibliotheksräume – real und digital // 14. bis 17. März 2016 im Congress Center Leipzig

RDA-Schulung in der Deutschen Nationalbibliothek

Mit Vorträgen, Workshops und Sprechstunden am Stand in der Fachausstellung beteiligen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Nationalbibliothek am Bibliothekskongress "Bibliotheksräume – real und digital" vom 14. bis 17. März in Leipzig. Erstmals bietet die Deutsche Nationalbibliothek ergänzende Veranstaltungen rund um das Thema RDA auch in ihrer vor 100 Jahren eröffneten Leipziger Bibliothek an. Alle Angebote im Überblick, Abstracts zu den Vorträgen und Informationen zur Anmeldung zu den Veranstaltungen in der Deutschen Nationalbibliothek unter www.dnb.de/bibliothekskongress

"Wir brauchen einen ganz anderen Mut!" Stefan Zweig – Abschied von Europa // Ausstellung im Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // 24. November 2015 bis 24. März 2016 // Zusätzliche Führung am Dienstag, 22. März, 18 Uhr

Foto: Stefan Zweig auf seiner ersten Brasilienreise, Stefan Zweig Centre Salzburg

Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig (1881–1942) verbrachte die letzten acht Jahre seines Lebens im Exil. Im Februar 1934 emigrierte er nach England, im Juni 1940 verließ er mit seiner Ehefrau Lotte Europa. Sie hielten sich in den USA und in Brasilien auf, wo sie sich schließlich Ende Februar 1942 gemeinsam das Leben nahmen.
Die Ausstellung des Österreichischen Theatermuseums Wien zeigt Leben und Werk Stefan Zweigs aus dem Blickwinkel des Exils. Von herausragender Bedeutung sind dabei zwei Texte, die erst in den letzten Jahren des Exils entstanden sind: In seinen Erinnerungen "Die Welt von Gestern" beschwört Zweig das alte Europa; in der "Schachnovelle" gestaltet er hingegen jenes Grauen, das den Untergang Europas besiegelt hat. Diese beiden Texte stehen im Zentrum der Ausstellung, die von Klemens Renoldner konzipiert und von Peter Karlhuber gestaltet wurde.

Eintritt frei. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14 - 20 Uhr, Samstag 14 - 18 Uhr
An Sonn- und Feiertagen geschlossen.

Die Kuratorenführung am 17. März 2016 ist ausgebucht.
Am Dienstag, 22. März um 18 Uhr wird eine zusätzliche Führung angeboten. Anmeldung bitte unter

Reading a book? Hollywood liest // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 27. November 2015 bis 31. Juli 2016

Foto vom lesenden Groucho Marx zur Ausstellung: Reading a book? Hollywood liest

Ob Jean Harlow, Marilyn Monroe, Joan Crawford, Ronald Reagan, James Stewart, Cary Grant oder Clark Gable: Hollywood-Glamour schmückt sich mit Buch. Tragende Rollen spielten Bücher selten im Film. Aber sie gehörten zu den am häufigsten gezeigten Requisiten. Seitdem Bücher aber nicht mehr exklusiv für Bildung und sozialen Status stehen, sieht man sie seltener auf der Leinwand. Ein Spiegel ihrer "Filmkarriere" sind die vielen Stand- und Promotionfotos, die Stars mit Büchern zeigen, aufgenommen am Set, zu Hause am Kamin, am Swimmingpool, in Bibliotheken oder Hotelhallen. Die von Günter Karl Bose zusammengetragene Sammlung von Fotos lesender Filmstars aus den 1920er- bis 1970er-Jahren zeigt ein besonderes Stück Kinogeschichte.
(Foto: Groucho Marx. Sammlung Günter Karl Bose)

Eintritt frei. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 – 20 Uhr.
An Feiertagen (außer montags) von 10 – 18 Uhr

Lizenzierungsservice Vergriffene Werke erfolgreich gestartet

Lizenzierungsservice Vergriffene Werke - Foto eines Buchscanners

Als Beitrag zur Digitalisierung der Literatur des 20. Jahrhunderts ist der Lizenzierungsservice Vergriffene Werke der Deutschen Nationalbibliothek erfolgreich gestartet. Für die ersten 500 Titel wurden Nutzungslizenzen durch die VG Wort erteilt. Die Deutsche Nationalbibliothek kann diese Werke nun digitalisiert im Internet zugänglich machen.

Zwei Texte, "externer linkPhilo-Atlas: Handbuch für die jüdische Auswanderung" und "externer linkAuswanderungs-Vorschriften für Juden in Deutschland", sind schon digitalisiert und online. Beide kurz vor dem Novemberpogrom 1938 erschienene Werke befassen sich mit der jüdischen Auswanderung aus NS-Deutschland. Sie stellen Publikationen dar, mit Hilfe derer die Emigration vorbereitet werden konnte und geben heute Auskunft darüber, mit welchen bürokratischen und anderen Hürden zu rechnen war.

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