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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

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Exil und Sprache // Podiumsgespräch mit Emine Sevgi Özdamar, Najem Wali und Stefan Weidner (Moderation) // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Donnerstag, 27. November 2014, 19 Uhr

Logo der Veranstaltung: Exil und Sprache - Deutsch 3.0 - Debatten über Sprache und ihre Zukunft

Für Schriftstellerinnen und Schriftsteller sind Exil und Migration einschneidende Ereignisse für das künstlerische Schaffen. Der Weg in einen anderen Sprachraum bedeutet, vom alltäglichen Gebrauch der Muttersprache abgeschnitten zu sein, bedeutet, die Feinheiten einer sich ständig wandelnden Sprache nicht mehr registrieren und ästhetisch verarbeiten zu können. Der Sprachwechsel kann aber auch zu einer besonderen Produktivität führen. Die Veranstaltung fragt nach der Bedeutung von Sprache, den Erfahrungen des Sprachwechsels (und womöglich auch des Sprachverlusts) für die schriftstellerische Arbeit, aber auch danach, inwiefern Sprache eine Voraussetzung für kulturelle Teilhabe ist.
Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933 – 1945 im Rahmen von „DEUTSCH 3.0 – Debatten über Sprache und ihre Zukunft“, einer Initiative des Goethe-Instituts.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter

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Rätselhaftes zum 130. Geburtstag des Deutschen Buch- und Schriftmuseums // Ein Quiz zur virtuellen Ausstellung über 5.000 Jahre Mediengeschichte

Bild zum DBSM-Quiz

Wer knackte den Code der Pharaonen? Wie hieß doch gleich das monumentale Hauptwerk Gutenbergs? Fiktion oder Wirklichkeit: Die Alien-Invasion, die von New Jersey trotz verzweifelter menschlicher Gegenwehr New York erreichte? Von welcher Universalmaschine, die seit den 1980er Jahren elektronische Arbeits- und Unterhaltungsfunktionen verbanden, ist die Rede?

Im Wissensspiel zur virtuellen Ausstellung Zeichen – Bücher – Netze geht es um Persönlichkeiten, Objekte und Ereignisse der Mediengeschichte. Drei Quiz-Teile mit jeweils zehn Fragen führen durch Kapitel der Buch- und Mediengeschichte: Schrift und Schreiben, Buchkultur, digitale Welt. Alle Fragen werden mit Bildern erläutert, die die Beantwortung erleichtern und den komplexen Themen Anschaulichkeit und Prägnanz verleihen. Die richtige Auflösung mit Erläuterung schließt jede Fragerunde ab.

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Künstlerbücher transatlantisch – zwischen Kunst und Medium // Kolloquium 4. und 5. Dezember 2014 // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig

Künstlerbücher transatlantisch – zwischen Kunst und Medium

Künstlerbücher rücken zunehmend ins Blickfeld nicht nur des bibliothekarischen und musealen Aufgabenspektrums. In ihrer kulturellen Komplexität als Kunstwerk und Medium stellen sie besondere Anforderungen an die wissenschaftliche Erschließung, Bewahrung, Veröffentlichung und Ausstellung. Die Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e.V. (IF) und das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek laden zu einem transatlantischen Kolloquium unter dem Titel American and German Libraries and Archives & the Contemporary Artist’s Book in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig ein.

Es wird von BI-International, der Initiative Fortbildung und der Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken (AKMB) ermöglicht.

Das deutsch-amerikanische Kolloquium bietet eine ideale Plattform für Kooperationen und Netzwerke, die im Kontext einer interdisziplinären Gattung wie dem Künstlerbuch von besonderer Bedeutung sind.

Anmeldungen bitte an

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Weihnachtshörspiel "Stille Nacht (Ruhe 3)" im Großen Lesesaal // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Samstag, 6. Dezember 2014, 18:30 Uhr

Foto von Schokoladenweihnachtsmännern - Veranstaltung Weihnachtshörspiel „Stille Nacht (Ruhe 3)“ im Großen Lesesaal

Alljährlich grüßt das Weihnachtsfest, doch Ruhe und Besinnlichkeit wollen in der Patchworkfamilie, in der Paul Plamper sein Hörspiel „Stille Nacht (Ruhe 3)“ situiert, nicht wirklich einkehren. Die Familienmitglieder wollen das Fest nicht auf traditionelle Weise feiern und erliegen dennoch Klischees. Ohne Rituale, Scharmützel und Blockflötenspiel ist auch hier Weihnachten nicht denkbar. In diesem turbulenten Weihnachtskosmos steckt ein Stück von jedem von uns.
Die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig präsentiert das Hörspiel von Paul Plamper am Nikolaustag (Samstag, 6. Dezember) ab 18:30 Uhr im historischen Lesesaal. Nach dem Hörspiel wird mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Buchkunst eine kleine Bescherung stattfinden. Lassen Sie sich überraschen!

Der Eintritt ist frei. Auch (und gerade) Familien sind herzlich eingeladen.

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Eine Jahrhundertgestalt in neuem Licht: Wilhelm von Sternburg liest aus „Lion Feuchtwanger – Die Biografie“ // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Mittwoch, 10. Dezember 2014, 19 Uhr

Lion Feuchtwanger - Die Biografie

Anlässlich des 130. Geburtstags Lion Feuchtwangers hat Wilhelm von Sternburg seine umfassende Biografie des Schriftstellers im Aufbau-Verlag in einer neu überarbeiteten Ausgabe herausgebracht. Feuchtwangers Weg vom Außenseiter im großbürgerlichen jüdischen Elternhaus in München zum Bohemien und streitbaren Theaterkritiker bis zum Kosmopoliten und Weltautor im kalifornischen Exil spiegelt einen wichtigen Teil der Zeit- und Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Wilhelm von Sternburg verknüpft die Darstellung von Feuchtwangers Leben und Werk mit der Epochengeschichte. Seine Biografie regt an, Feuchtwanger neu zu lesen.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter .

Virtuelle Ausstellung „Erster Weltkrieg“ ist online

Plakat: Die beste Sparkasse: Kriegsanleihe!

Alltags- und Medienwelten des Ersten Weltkrieges werden in der neuen Onlineausstellung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ erfahrbar. Ob Plakate oder Kriegszeitungen – mehr als 200 Medienobjekte veranschaulichen die Bedeutung von Massenmedien im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen. Die Ausstellung beleuchtet unter anderem die Bereiche Propaganda und Zensur. Beispielsweise können sich Besucherinnen und Besucher über die Rolle der Kinder- und Jugendliteratur in der Propagandamaschinerie des Ersten Weltkrieges informieren. Lebensmittelkarten und Plakatanschläge bezeugen außerdem den schwierigen, von Mangel geprägten, Kriegsalltag in der Heimat.
Neben dem Einstieg über verschiedene Themenkomplexe ermöglicht ein Zeitstrahl einen Überblick zu den Kriegsereignissen. Ein Glossar ist zur Begriffsklärung angefügt.

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5.000 Jahre Mediengeschichte online // Die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek geht ins Netz

Plakat von 5.000 Jahre Mediengeschichte online

Ob Kerbholz oder Entzifferung ägyptischer Hieroglyphen, ob Tattoo, Brief oder ein rollendes Bücherfass, Zensurlisten der katholischen Kirche, atlantische Unterseekabel oder Mr. Beans Ausflug in einen Lesesaal für mittelalterliche Handschriften, ob das stille Örtchen als Lektüreort oder die Utopie der Universalsprache: Mehr als 1.800 kleinere und größere Einblicke in die Geschichte der Medien bietet die erste virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek.

Wie in einem Wissensnetz bewegen sich Besucherinnen und Besucher in den auch in englischer Übersetzung angebotenen elf Themenmodulen, in denen ausgewählte Akteure der Mediengeschichte als Begleiter auf einer virtuellen Zeitreise auftreten. Pointiert erzählte Objektgeschichten, Bilder, Filme und Hörbeiträge lassen sich zu ganz unterschiedlichen, individuellen Themenwelten vernetzen.

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Illustrierte Idylle? Die Gartenlaube: Gesichter eines Massenblattes // Kabinettausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums // 8. November 2013 bis 11. Januar 2015

 Die Gartenlaube mit der Welt der Frau, Plakat nach Entwurf von Paul Scheurich (Ausschnitt)

Im Tresor der Deutschen Nationalbibliothek zeigt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum die Ausstellung "Illustrierte Idylle? Die Gartenlaube: Gesichter eines Massenblattes".

Als der Leipziger Verleger Ernst Keil vor 160 Jahren sein „neues Blättchen… für’s Haus und für die Familie, … für Groß und Klein, für Jeden …“ ankündigte, war kaum damit zu rechnen, welchen Erfolg und welche Bedeutung Die Gartenlaube erzielen würde. Wer vermutet schon, dass sie den Grundstein zur Entwicklung der modernen Boulevardmagazine im Hochglanzstil legte? Über die Bilderwelt der Gartenlaube, die in der deutschen Pressegeschichte einen besonderen Platz einnimmt, spürt die Kabinettausstellung den Herstellungstechniken und verschiedenen Gesichtern des Massenblattes nach.

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Künste im Exil // virtuelle Ausstellung und Netzwerk

Logo von "Künste im Exil"

Es gibt vielfältige Gründe, sein Land zu verlassen, und diese lassen sich nicht allein auf politische Verfolgung beschränken. So vielfältig wie die Gründe sind auch die Auswirkungen des Exils auf die Künstler und Künste. Diesen Auswirkungen widmet sich die virtuelle Ausstellung „Künste im Exil“. Ihr Anliegen ist es, das Exil von Künstlern in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu zeigen.

Auf Wunsch des damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 der Deutschen Nationalbibliothek die Federführung und Koordination der virtuellen Ausstellung und des Netzwerks „Künste im Exil“ übernommen. Seit dem 18. September 2013 sind die ersten Module dieses neuen Ausstellungsformats online zu sehen, zunächst bis Ende 2014 werden über 30 Netzwerkpartner die Ausstellung stetig erweitern.

www.kuenste-im-exil.de

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Zusatzinformationen

Am Dienstag, den 9. Dezember 2014, öffnet die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig wegen einer Personalversammlung ab 11 Uhr für die Benutzung.

Vom 24. Dezember 2014 bis 1. Januar 2015 bleibt die Deutsche Nationalbibliothek geschlossen.

Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sind vom 25. bis 28. Dezember und am 30. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Wegen Bauarbeiten ist die Zufahrt zu Tiefgarage und Betriebshof der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main derzeit ausschließlich über die Cronstettenstraße möglich.

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