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Linked Data Service der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek erstellt einen Linked-Data-Service, der langfristig eine Nutzung der gesamten nationalbibliografischen Daten inklusive aller Normdaten durch die Semantic-Web-Community erlaubt. Sie ist bestrebt, durch diesen Datenservice einen Beitrag zur Informationsinfrastruktur weltweit zu leisten und damit eine Voraussetzung für moderne kommerzielle und nicht-kommerzielle Webdienstleistungen anzubieten.

Mit ihren qualitativ hochwertigen und größtenteils intellektuell gepflegten Daten möchte die Deutsche Nationalbibliothek einen entscheidenden Beitrag zur Stabilität und Zuverlässigkeit der "Linked-Data-Cloud" leisten und eine der tragenden Säulen des semantischen Netzes werden. Seit 2010 stellt die Deutsche Nationalbibliothek ihre Daten als RDF über den Linked Data Service bereit. Durch das Angebot von RDF als gleichberechtigtes Exportformat schafft sie für Anwender und Nutzergruppen einen Zugang für die Nachnutzung ihrer Daten, der keine Kenntnisse bibliothekarischer Formate voraussetzt. Der Dienst wird kontinuierlich weiterentwickelt und auf technischer, inhaltlicher und organisatorischer Ebene optimiert. Zusätzlich zu der Entwicklung des eigenen Dienstes beteiligt sich die Deutsche Nationalbibliothek aktiv an der Bibliographic Framework Transition Initiative.

Für die Gemeinsame Normdatei (GND) und die Titeldaten des Linked-Data-Services gilt die Nutzungslizenz Creative Commons Zero.
Seit Ende Januar 2014 enthalten einige geografische Normdaten unveränderte Koordinaten aus der Datenbank GeoNames.

Für die Konversion der Daten nach RDF wird die Software Metafacture eingesetzt, die von culturegraph.org entwickelt wurde.

Testdaten in RDF/XML-Repräsentation sind im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek unter dem Menüpunkt "Aktionen" in der Vollanzeige oder im Datenshop kostenfrei erhältlich.

Letzte Änderung: 31.10.2014

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