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Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der "Rote Armee Fraktion" // Ausstellungseröffnung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Donnerstag, 21. Juni 2018, 19:30 Uhr

Terrorgruppen setzen auf die Macht der Medien wie auf Sprengstoff und automatische Gewehre, um politische Handlungen zu erzwingen. Wie werden aus grafischen Zeichen Gewaltakte? Dieser Frage geht das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig in seiner neuen Ausstellung "Zeichen als Waffen" nach.

Die Schau ist der Versuch, das Emblem der Gruppe aus Stern, Maschinenpistole und den Buchstaben RAF zu historisieren und zu dekonstruieren. Heute ist diese grafische Hinterlassenschaft der RAF, deren Geschichte nicht selten unkritisch fortgeschrieben wird, längst auch zur Pop-Ikone geworden.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie wurde kuratiert von Günter Karl Bose, Felix Holler, Jaroslaw Kubiak und Daniel Wittner.

Begleitet wird die Ausstellung von dem Buch "Name, Waffe, Stern. Das Emblem der Roten Armee Fraktion". Es ist im Institut für Buchkunst Leipzig erschienen. Die Autoren sind Felix Holler, Jaroslaw Kubiak und Daniel Wittner

Am 21. Juni 2018 lädt Sie das Deutsche Buch- und Schriftmuseum zur Eröffnung der neuen Wechselausstellung herzlich ein.

Programm

Begrüßung: Michael Fernau, Direktor der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Einführung: Dr. Stephanie Jacobs, Leiterin des Deutschen Buch- und Schriftmuseums
"Werben für die RAF - aus der Sicht eines Strafverfolger": Klaus Pflieger, Generalstaatsanwalt a.D.
"RAF werden": Günter Karl Bose, Professor für Typografie

Information und Kontakt

Veranstaltungstermin

Donnerstag, 21. Juni 2018, 19:30 Uhr

Kosten

Eintritt frei

Veranstaltungsort

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Weitere Informationen

Einladungskarte als Download

Die Ausstellung ist vom 22. Juni 2018 bis zum 6. Januar 2019 zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr, Donnerstag 10-20 Uhr, Feiertage 10-18 Uhr

Weitere Informationen zur Ausstellung

Kontakt

Letzte Änderung: 12.06.2018

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