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Geschichte

2015

Ab Juli sind alle Titeldaten der Deutschen Nationalbibliothek und die Normdaten der Gemeinsamen Normdatei (GND) unter CC0 1.0 frei verfügbar. Ab 1. Oktober wird an der Deutschen Nationalbibliothek nach dem neuen Standard Resource Description and Access (RDA) erschlossen. Der Lizensierungsservice Vergriffene Werke startet.

2013

Im September wird die virtuelle Ausstellung "Künste im Exil" freigeschaltet. Als erste Institution außerhalb des anglo-amerikanischen Raums wird die Deutsche Nationalbibliothek Mitglied des RDA-Committee of Principals.

2012

Mit 100 Veranstaltungen feiert die Deutsche Nationalbibliothek ihr 100-jähriges Bestehen. Die Bundesrepublik Deutschland würdigt die Deutsche Nationalbibliothek mit einer Gedenkmünze und einer Sonderbriefmarke. Das Jubiläumsmagazin HUNDERT erscheint. Im März wird die Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums "Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode" eröffnet. Die Gemeinsame Normdatei (GND) geht in den Regelbetrieb über.

2011

Am 9. Mai wird in Leipzig der Erweiterungsbau eröffnet. Das Gebäude bietet Magazine für die Bestände der Bibliothek sowie einen Lesesaal und Ausstellungsflächen für das Deutsche Buch- und Schriftmuseum. Der neue Lesesaal für Deutsche Musikarchiv in einem Innenhof des historischen Gebäudes wird ebenfalls eingeweiht.
Als erste Institution aus dem nicht anglo-amerikanischen Raum ist die Deutsche Nationalbibliothek als neues Mitglied ins Joint Steering Committee for Development of RDA (JSC) eingeladen worden. Die Interessen der deutschsprachigen bibliothekarischen Fachcommunity fließen damit direkt in die Entwicklung des Standards Resource Description and Access (RDA) ein.

2010

Ab Januar wird die Deutsche Nationalbibliografie als kostenfreie Online-Zeitschrift angeboten. Ebenfalls im Januar wird eine neue Bibliografie-Reihe, die Reihe O für Online-Publikationen, eingeführt. Im Dezember zieht das Deutsche Musikarchiv von Berlin an den Standort Leipzig um.

2009

Im März wird auf dem 4. Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig Richtfest gefeiert. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum begeht seinen 125. Geburtstag mit einer öffentlichen Festveranstaltung. Ab Mitte des Jahres wird der Kataloganreicherungsdienst zunächst monatlich, ab September wöchentlich ausgeliefert. Im Sommer werden die aktualisierten Sammelrichtlinien veröffentlicht.

2008

Im Januar tritt die Deutsche Nationalbibliothek mit ihrem neuen Logo auf und schließt damit die Anpassungsarbeiten durch die Namensänderung ab. Michael Fernau wird Direktor und Ständiger Vertreter der Generaldirektorin in Leipzig.
Im Oktober erlässt die Bundeskanzlerin die Pflichtablieferungsverordnung, die die bisherige Pflichtstückverordnung ablöst.

2007

Mit dem ersten Spatenstich im Herbst beginnen die Bauarbeiten für den 4. Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig. Die Fertigstellung ist für 2010 geplant. Im Zuge der Baumaßnahmen entstehen auch neue Magazine, Lesesaal- und Büroflächen für das Deutsche Musikarchiv. Es wird nach Abschluss der Arbeiten von Berlin nach Leipzig umziehen.

2006

Am 29. Juni tritt das neue "Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek" in Kraft. Mit der Erweiterung des Sammelauftrags um Netzpublikationen werden die Weichen für das Sammeln, Verzeichnen und Bewahren auch dieser Publikationsformen als Teil des kulturellen Erbes Deutschlands gestellt. Das höchste Steuerungsgremium der Bibliothek, der Verwaltungsrat, wird um zwei Abgeordnete des Deutschen Bundestages erweitert. Das Gesetz benennt die Bibliothek mit ihren Häusern in Leipzig, Frankfurt am Main und Berlin in Deutsche Nationalbibliothek um.

2004

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien initiiert die Novellierung des "Gesetzes über die Deutsche Bibliothek". Die Deutsche Nationalbibliografie ist online: Unter http://dnb.ddb.de kann jedermann über öffentliche Netze kostenfrei in der Datenbank Der Deutschen Bibliothek recherchieren. Sie verzeichnet den Bibliotheksbestand und erfüllt somit den gesetzlichen Auftrag Der Deutschen Bibliothek zur bibliografischen Verzeichnung. Die Deutsche Bibliothek gliedert ab Bibliografie-Jahrgang 2004 die verschiedenen Reihen der Deutschen Nationalbibliografie sowie den Neuerscheinungsdienst nach Sachgruppen, die auf den beiden obersten Ebenen der Dewey-Dezimalklassifikation (DDC) beruhen.

2003

Der im Rahmen einer erweiterten Kooperation mit der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH entwickelte Neuerscheinungsdienst, der außerhalb der Reihen der Deutschen Nationalbibliografie erscheint, löst ab Januar 2003 den CIP-Dienst Der Deutschen Bibliothek ab, der seit 1974 als Reihe N (CIP) der Deutschen Nationalbibliografie herausgegeben worden war. Das bereits 2002 begonnene Projekt zur Einführung eines Controlling-Systems und einer Controlling-Organisation wird abgeschlossen. Die konzeptionellen Grundlagen zur Einführung von Controlling in Der Deutschen Bibliothek sind somit geschaffen.

2002

Die Deutsche Bibliothek und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. schließen eine "Rahmenvereinbarung zur freiwilligen Ablieferung von Netzpublikationen zum Zwecke der Verzeichnung und Archivierung". Der Börsenverein übergibt Der Deutschen Bibliothek die Bestände seiner Bibliothek und seines Historischen Archivs. Beim Architekturwettbewerb für den dringend benötigten 4. Erweiterungsbau der Deutschen Bücherei Leipzig erreicht der Entwurf "Inhalt-Hülle-Umschlag" der Stuttgarter Architektin Gabriele Glöckler den ersten Platz.

2001

Birgit Schneider wird Direktorin und Ständige Vertreterin der Generaldirektorin in der Deutschen Bücherei Leipzig. Die Koordinierungsstelle DissOnline wird an Der Deutschen Bibliothek eingerichtet.

2000

Am 1. Juni 2000 übernimmt Die Deutsche Bibliothek die Sacharbeit der Arbeitsstelle für Regelwerksarbeit vom Deutschen Bibliotheksinstitut. Die neu gegründete Arbeitsstelle für Standardisierung ist eine Organisationseinheit Der Deutschen Bibliothek. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) bestimmt im Juli 2000 das Deutsche Musikarchiv zum Sammlungsort ihrer Noten. Der Gesamtbestand des GEMA-Archivs von 210.000 Noten wird dem Deutschen Musikarchiv übergeben.

1999

Dr. Elisabeth Niggemann wird Generaldirektorin Der Deutschen Bibliothek. Ute Schwens wird Direktorin und Ständige Vertreterin der Generaldirektorin in Frankfurt am Main.

1998

Das Zentrum für Bucherhaltung wird als Wirtschaftsbetrieb in Leipzig ausgegründet.

1997

Die Deutsche Bibliothek Frankfurt am Main zieht in ihr neues Gebäude um. Am 14. Mai wird der Neubau offiziell eingeweiht.

1996

Irmgard Spencker wird Ständige Vertreterin des Generaldirektors in der Deutschen Bücherei Leipzig.

1994

Die großtechnische Anlage zur Massenentsäuerung und die mechanisierte Papierspaltmaschine nehmen im Zentrum für Bucherhaltung der Deutschen Bücherei Leipzig ihren Betrieb auf. Am 13. September findet das Richtfest für das neue Gebäude der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main statt.

1992

Am 23. Juni wird die Anne-Frank-Shoah-Bibliothek der Deutschen Bücherei Leipzig der Öffentlichkeit vorgestellt und zur Nutzung freigegeben.

1992-2005

In der Deutschen Bücherei Leipzig werden Baumaßnahmen zur Substanzerhaltung und Sanierung durchgeführt.

1991

Am 3. Januar erscheint das erste Heft der gemeinsamen "Deutschen Nationalbibliographie". Das Musikinformationszentrum des Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR wird in das Deutsche Musikarchiv Berlin integriert.

1990

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober werden Deutsche Bücherei und Deutsche Bibliothek zu der neuen Institution Die Deutsche Bibliothek zusammengefasst. Generaldirektor ist Professor Klaus-Dieter Lehmann. Der Ständige Vertreter des Generaldirektors in Frankfurt am Main ist Kurt Nowak, in Leipzig Dr. Gottfried Rost.

1988 Frankfurt am Main

Professor Klaus-Dieter Lehmann wird Generaldirektor der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main. Die Deutsche Bibliographie erscheint erstmals auf CD-ROM.

1986 Leipzig

Der 1964 eingerichteten und inzwischen bedeutend erweiterten Restaurierungswerkstatt der Deutschen Bücherei Leipzig wird die Funktion eines Regionalen Zentrums für Konservierung und Restaurierung der IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions) übertragen.

1985 Leipzig

Die Deutsche Bücherei Leipzig beginnt mit der ihr übertragenen Arbeit als ISBN-Agentur (International Standard Book Number) der DDR.

1982 Leipzig

Einweihung des neu errichteten Magazinturmes der Deutschen Bücherei. Die Bibliothek hat einen Gesamtbestand von 4,3 Millionen Bänden.

1982 Frankfurt am Main

"Verordnung über die Pflichtablieferung von Druckwerken an die Deutsche Bibliothek" vom 14. Dezember (Neufassung).

1978 Berlin

Umzug des Deutschen Musikarchivs in das Herrenhaus Correns in der Gärtnerstraße ("Siemens-Villa").

1977 Leipzig

In der Deutschen Bücherei wird die nationale ISSN-Agentur (International Standard Serial Number) der DDR eingerichtet.

1976 Frankfurt am Main

Professor Dr. Günther Pflug wird Generaldirektor der Deutschen Bibliothek.

1973 Frankfurt am Main

Erste Verordnung über die Pflichtablieferung von Musiknoten und Musikschallplatten an das Deutsche Musikarchiv der Deutschen Bibliothek (1. Pflichtstückverordnung Musik) vom 6. Juni. Die Deutsche Bibliothek wird nationales Zentrum im internationalen ISDS-Netz (International Serials Data System).

1971 Leipzig

Die Deutsche Bücherei beginnt, die Deutsche Nationalbibliographie mit Hilfe der EDV herzustellen.

1970 Leipzig

Der Deutschen Bücherei wird durch den Bibliotheksverband die Funktion der "Leit- und Koordinierungseinrichtung für Bibliographie und bibliographische Arbeit in der DDR" übertragen.

1970 Berlin

In Berlin wird gemäß gesetzlichem Auftrag am 1. Januar das Deutsche Musikarchiv als Abteilung der Deutschen Bibliothek gegründet, wobei die Bestände der Deutschen Musik-Phonothek übernommen und deren Tätigkeiten fortgesetzt werden.

1969 Frankfurt am Main

Der Bundestag beschließt das "Gesetz über die Deutsche Bibliothek" und damit die Errichtung als rechtsfähige bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts. Die Bundesrepublik Deutschland wird alleiniger Unterhaltsträger. Die Deutsche Bibliothek wird zur zentralen Archivbibliothek der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Die Ablieferung von Pflichtexemplaren erhält erstmals eine bundesgesetzliche Rechtsgrundlage.

1966 Frankfurt am Main

Die Deutsche Bibliothek beginnt, ihre Bibliografien mit Hilfe der EDV zu erstellen.

1964 Leipzig

Das Deutsche Papiermuseum in Greiz wird der Deutschen Bücherei eingegliedert und der Abteilung Deutsches Buch- und Schriftmuseum zugeordnet.

1963 Frankfurt am Main

Der Börsenverein bestimmt, dass Mitglieder, die entgegen der satzungsmäßigen Verpflichtung keine Exemplare an die Deutsche Bibliothek abliefern, aus dem Börsenverein auszuschließen sind.

1961 Leipzig

Der Stellvertreter des Hauptdirektors und Direktor der Abteilung Beschaffung und Zugang, Helmut Rötzsch, wird zum Hauptdirektor (ab 1964 Generaldirektor) der Deutschen Bücherei berufen. Er hat dieses Amt bis 1990 inne.

1959 Leipzig

Der Vorstand des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig überlässt der Deutschen Bücherei die Restbestände der ehemaligen Bibliothek des Börsenvereins. Sie werden der Abteilung Deutsches Buch- und Schriftmuseum zugeordnet.

1959 Frankfurt am Main


Umzug in den Neubau an der Zeppelinallee. Die Bestände umfassen rund 480.000 Einheiten. Professor Dr. Kurt Köster wird Direktor der Deutschen Bibliothek.

1955 Leipzig

Die Pflichtablieferung von Druckerzeugnissen an die Deutsche Bücherei wird für die DDR durch eine Anordnung geregelt. Curt Fleischhack, Direktor der Bibliografischen Abteilung, wird zum Hauptdirektor der Deutschen Bücherei berufen.

1952 Frankfurt am Main

Die Deutsche Bibliothek wird eine Stiftung des öffentlichen Rechts nach hessischem Stiftungsrecht. Stifter sind das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main. An der Stiftung beteiligen sich die Bundesrepublik Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Alle vier sind Unterhaltsträger.

1950 Leipzig

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum wird der Deutschen Bücherei als Abteilung eingegliedert.

1947 Frankfurt am Main

Die Deutsche Bibliothek wird juristisch eine Einrichtung des Buchhandels und der Stadt Frankfurt am Main. Professor Hanns Wilhelm Eppelsheimer, Direktor der Stadt- und Universitätsbibliothek, wird erster Direktor der Deutschen Bibliothek. Der Bücherbestand beträgt rund 14.000 Einheiten.

1946

Die "Deutsche Nationalbibliographie" erscheint wieder in Leipzig. Dr. Georg Kurt Schauer, Heinrich Cobet, Vittorio Klostermann und Professor Hanns Wilhelm Eppelsheimer, der seit dem 1. Januar Direktor der Frankfurter Stadt- und Universitätsbibliothek ist, initiieren die Neugründung einer deutschen Archivbibliothek mit Sitz in Frankfurt am Main. Dem Vorschlag schließen sich die Landesvertreter des Buchhandels in der amerikanischen Zone an. Die Stadt Frankfurt sagt zu, die geplante Archivbibliothek mit personellen und finanziellen Mitteln zu unterstützen. Die amerikanische Militärregierung gibt ihre Zustimmung. Die Bibliothek erhält am 4. November offiziell den Namen "Deutsche Bibliothek". Im Tabakzimmer der ehemaligen Rothschildschen Bibliothek am Untermainkai 15, die der ausgebombten Stadt- und Universitätsbibliothek als Unterkunft dient, nimmt die Deutsche Bibliothek ihre Arbeit auf. Redaktionsschluss für das erste Heft der "Bibliographie der Deutschen Bibliothek, Frankfurt am Main" ist der 12. Dezember. Damit existieren im geteilten Deutschland zwei Bibliotheken, die Aufgabenstellung und Funktion einer Nationalbibliothek für die spätere DDR und die Bundesrepublik Deutschland übernehmen. Es erscheinen zwei nationalbibliografische Verzeichnisse, die inhaltlich nahezu identisch sind.

1945

Im November wird die Deutsche Bücherei wieder eröffnet. Mit der Teilung Deutschlands in vier Besatzungszonen verliert die Deutsche Bücherei ihre Position als zentrale Archivbibliothek. In den Westzonen Deutschlands konzentrieren sich die Bemühungen um den Wiederaufbau buchhändlerischer und bibliothekarischer Institutionen bald auf Frankfurt am Main.

1944

Nach den Luftangriffen auf Leipzig (1943) und Brandschäden an der Deutschen Bücherei wird das Haus ab Januar für die Benutzung geschlossen. Rund 1,6 Millionen Bände werden ausgelagert.

1942

Die Sammelgrundsätze werden (rückwirkend ab 1941) auf Übersetzungen deutscher Werke in fremde Sprachen, fremdsprachige Werke über Deutschland (Germanica), Musikalien (ab 1943) und Kunstblätter erweitert.

1940

Mit dem "Gesetz über die Deutsche Bücherei Leipzig" wird die Bibliothek aus der Obhut des Börsenvereins entlassen. Sie wird zu einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts.

1937

Die restriktiven Maßnahmen des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda führen zur separaten Anzeige der so genannten unerwünschten Literatur, die von 1939 bis 1944 als "Liste der in der Deutschen Bücherei unter Verschluss gestellten Druckschriften" erscheint.

1935

Eine Anordnung der Reichskulturkammer verpflichtet die ihr unterstellten Verbände, Verlage und Einzelpersonen zur Abgabe ihrer Schriften an die Deutsche Bücherei. Die Bearbeitung des "Jahresverzeichnisses der deutschen Hochschulschriften" wird der Bibliothek übertragen.

1933

Die Deutsche Bücherei, die bis dahin zum Reichsministerium des Innern gehört, wird dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unterstellt. Dienststellen der NSDAP halten Einzug, um die Maßnahmen zur kulturellen und geistigen Gleichschaltung zu überwachen.

1931

Erstmals erscheint die "Deutsche Nationalbibliographie" in den Reihen A (Neuerscheinungen des Buchhandels) und B (Neuerscheinungen außerhalb des Buchhandels). Die Bearbeitung des "Halbjahresverzeichnisses der Neuerscheinungen des Deutschen Buchhandels" und des "Deutschen Bücherverzeichnisses" wird übernommen.

1924

Dr. Heinrich Uhlendahl, bisher Bibliotheksrat in der Generalverwaltung der Preußischen Staatsbibliothek zu Berlin, übernimmt die Leitung der Deutschen Bücherei bis zu seinem Tode 1954.

1921

Der Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig überträgt der Deutschen Bücherei die Bearbeitung des "Täglichen Verzeichnisses der Neuerscheinungen" und des "Wöchentlichen Verzeichnisses der erschienenen und der vorbereiteten Neuigkeiten des Buchhandels".

1917

Professor Dr. Georg Minde-Pouet übernimmt die Leitung der Deutschen Bücherei und betreibt trotz extremer wirtschaftlicher Schwierigkeiten ihren inneren Ausbau bis 1923.

1916

Erbaut in den Kriegsjahren 1914 bis 1916 entsteht nach den Entwürfen von Oskar Pusch und unter der Bauleitung von Karl Schmidt und Karl Julius Baer die Deutsche Bücherei, deren Gebäude am 2. September feierlich eingeweiht wird.

1913

Zum Direktor wird Dr. Gustav Wahl berufen, der den Bau des Hauses und die Organisation der Sammlungen bis 1916 maßgeblich begleitet.

1912

Die Stadt Leipzig, Mittelpunkt des Buch- und Verlagswesens im Deutschen Reich, das Königreich Sachsen und der Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig schließen einen Vertrag über die Gründung der Deutschen Bücherei mit Sitz in Leipzig. Aufgabe der Deutschen Bücherei ist, die gesamte vom 1. Januar 1913 an erscheinende deutsche und fremdsprachige Literatur des Inlandes und deutschsprachige Literatur des Auslandes zu sammeln, bibliografisch zu verzeichnen und unentgeltlich für die Benutzung zur Verfügung zu stellen.

Letzte Änderung: 02.03.2016

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