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Bereitstellung von Multimedia-Objekten durch Emulation (EMiL)

Ziel

Durch den permanenten technischen Wandel ist der langfristige Erhalt der Inhalte und Funktionalität digitaler Objekte für Wissenschaft und Forschung generell bedroht. Im Falle komplexer multimedialer interaktiver Objekte (z. B. Multimediaobjekte, digitale Kunstwerke, wissenschaftliche Simulationen) und damit zusammenhängender hoher Nutzeranforderungen an die Authentizität der Bereitstellung eignet sich das Verfahren der Emulation wesentlich besser als die Migration als Erhaltungs- und Bereitstellungsstrategie. Während Migration bereits vielfältig erforscht und in der Praxis einiger Langzeitarchive als eigenes Modul vorgesehen ist, sind bei der Emulation bisher die praktischen Erfahrungen bei der Bereitstellung digitaler Archivobjekte für Nutzer und Nutzerinnen im Rahmen der Dienstleistungen von Gedächtniseinrichtungen gering. Das Ziel des Projektes war es daher, zunächst die bereits in früheren Forschungsprojekten entwickelten Konzepte und Komponenten im Bereich Emulation auf ihre Praxistauglichkeit zu evaluieren und dann durch eigene Entwicklungen so zu optimieren, dass ein System entsteht, welches auf die Bedürfnisse der Gedächtnisorganisationen sowie ihrer Nutzerinnen und Nutzer optimal ausgerichtet ist.
Zu den Merkmalen des entwickelten Bereitstellungssystems EMiL (Emulation of Multimedia Objects in Libraries) zählen Nutzungsfreundlichkeit und ein hoher Automatisierungsgrad. Standardisierte Schnittstellen zu Recherche- und Langzeitarchivierungssystemen ermöglichen eine Nachnutzung des Systems in weiteren Gedächtnisorganisationen.

Projektpartner

  • Bayerische Staatsbibliothek
  • Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  • Deutsche Nationalbibliothek
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Rechenzentrum

Projektträger

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektdauer

15. Juni 2014 - 30. September2016

Projekthomepage

http://www.multimedia-emulation.de

Letzte Änderung: 13.10.2016

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