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Crosskonkordanz STW / SWD - Projektablauf

Für die Crosskonkordanz wurden ca. 12.500 Deskriptoren der SWD mit den ca. 5.000 Deskriptoren des STW in einer Datenbank verknüpft.

In der ersten Projektphase wurde ein automatischer Dublettencheck der beiden Deskriptorenbestände durchgeführt. Dazu wurden beide Thesauri in Pica+-Kategorien abgelegt und indexiert. Mit Hilfe eines in C programmierten Abgleichs entstanden über 70.000 Konkordanzbeziehungen. Nach Filterung redundanter Datensätze blieben ca. 50.000 Relationen zur intellektuellen Nachbearbeitung. Diese Terminologiearbeit erfolgte in einer zweiten Projektphase durch Bearbeiter an allen Standorten. Die Bearbeitung erfolgte in EXCEL bzw. im Pica-ILTIS-System Der Deutschen Bibliothek mit der WinIBW.

Die terminologische Kontrolle schloss die systematische Durchsicht der Thesauri und damit eine Aufwertung von SWD und STW ein. Schlagwortsätze wurden von den Thesaurus-Partnern aufgearbeitet bzw. zur Klärung an die Redaktionen weitergegeben.

Die Crosskonkordanz wurde vom STW zur SWD aufgebaut. Für den Sucheinstieg von der SWD aus können die Relationen automatisch umgekehrt werden.

Es werden folgende Typen von Beziehungen aufgebaut

  • äquivalente (identische oder verschiedene Benennungen für identische Sachverhalte) "="
  • hierarchische (Ober- und Unterbegriffsbeziehungen zwischen den Thesauri) "<", ">"
  • assoziative (verwandte Begriffe, sich überschneidende Sachverhalte) "v"
  • 0-Relationen (keine Entsprechung) "0"

Die Verknüpfung kann jeweils mit einem oder mehreren Termen des anderen Thesaurus erfolgen. Die Relation kann eine UND- oder ODER-Verknüpfung sein. Bisher umfasst die Konkordanz

  • ca. 35 % äquivalente Beziehungen
  • ca. 40 % hierarchische Beziehungen
  • ca. 15 % assoziative Beziehungen
  • ca. 10 % 0-Relationen


Letzte Änderung: 21.02.2012

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