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Jahresbericht 2002

Von Generaldirektorin Dr. Elisabeth Niggemann

Bibliothek der Zukunft

Wie sieht die Bibliothek der Zukunft aus? Welche Aufgaben und Funktionen hat sie zu erfüllen? Diese Fragen sind heute noch nicht eindeutig zu beantworten, die Bibliotheken müssen sich aber auf neue Herausforderungen und Pflichten einstellen. Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene werden immer wichtiger, um die vielfältigen Aufgaben effizient erfüllen zu können. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Erwartungen, die seitens der Nutzer an die Bibliotheken gestellt werden. Die großen Veränderungen im Literatur- und Informationsmarkt beeinflussen auch die Bedürfnisse unserer Nutzer. Darauf müssen unsere Dienstleistungen, nicht nur für Buchhandel und Bibliotheken, sondern genauso für jeden einzelnen Literatur- und Informationssuchenden ausgerichtet werden.

Die Aktivitäten Der Deutschen Bibliothek waren im vergangenen Jahr durch Maßnahmen geprägt, diese Herausforderung anzunehmen. Zu den unveränderten traditionellen Aufgaben kamen neue Bereiche hinzu, die es zu integrieren galt. Die Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene wurde durch zahlreiche Kooperationen und Mitarbeit in Projekten verstärkt.

Arbeitsschwerpunkte

Die Arbeitsschwerpunkte 2002 lagen in der Weiterentwicklung des Verfahrens zur Sammlung, Archivierung und Verfügbarkeit von Netzpublikationen, der Entwicklung eines Konzepts zur »Langzeitarchivierung digitaler Dokumente«, der Standardisierungsarbeit sowie der Einführung eines Controlling-Systems.

Baugeschehen

Der Architekturwettbewerb für den dringend benötigten 4. Erweiterungsbau der Deutschen Bücherei Leipzig konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Das Preisgericht vergab 5 Preise und 4 Ankäufe. Als Erstplatzierter setzte sich der Entwurf »Inhalt-Hülle-Umschlag« der Stuttgarter Architektin Gabriele Glöckler durch. Der Erweiterungsbau wird mit seiner Nutzfläche von knapp 11.000 qm vor allem Magazine sowie Arbeits- und Ausstellungsräume für das Deutsche Buch- und Schriftmuseum enthalten und die für die nächsten 20 Jahren benötigte Raumkapazität schaffen. Mit den Bauarbeiten soll im Herbst 2004 begonnen werden. Die Sanierungsarbeiten am bestehenden Gebäude der Deutschen Bücherei Leipzig kommen zügig voran.

Um die Unterbringung des ständig wachsenden Bestandes weiterhin gewährleisten zu können, wurde in der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main mit den Ausbauarbeiten des 3. Magazin-Untergeschosses begonnen, das bisher noch leer stand. Die Bauarbeiten gingen zügig und plangemäß voran, sodass bereits 2002 Teilbestände in diesem Magazingeschoss untergebracht werden konnten.

CIP / VLB

Die erweiterte Kooperation zwischen Der Deutschen Bibliothek und der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH in Bezug auf das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) und den CIP-Dienst ist erfolgreich angelaufen. Ziel der Kooperation ist zum einen den Qualitätsstandard des VLB anzuheben, zum anderen die Aktualität und Vollständigkeit der Deutschen Nationalbibliografie zu verbessern. Im Rahmen des Kooperationsprojektes wurde der CIP-Dienst, der seit 1974 als Reihe N (CIP) der Deutschen Nationalbibliografie herausgegeben wurde und Neuerscheinungen etwa vier Wochen vor ihrem Erscheinen anzeigte, Ende des Jahres eingestellt. Er wird durch den Neuerscheinungsdienst, der außerhalb der Reihen der Deutschen Nationalbibliografie erscheint, abgelöst. Der Neuerscheinungsdienst basiert auf den Meldungen der Verleger an das VLB und wird von Der Deutschen Bibliothek als Informationsdienst zu Vorankündigungen und neu erschienenen Titeln angeboten. Die an das VLB gemeldeten Titel werden automatisch an Die Deutsche Bibliothek weitergeleitet und nach Ergänzung der Sachgruppen der Deutschen Nationalbibliografie wöwchentlich im Neuerscheinungsdienst angezeigt. Die Bezugsmöglichkeiten reichen von der gedruckten Ausgabe, Titelkarten, maschinenlesbaren Daten bis zur Online-Ausgabe. Das erste Heft des Neuerscheinungsdienstes wurde im Dezember ausgeliefert.

Langzeitarchivierung

Elektronische Publikationen sind Teil des kulturellen Erbes; Bibliotheken und Archive haben sich dadurch neuen, zusätzlichen und umfangreichen Aufgaben zu stellen. Die Sammlung und Archivierung von Netzpublikationen kann nur kooperativ bewältigt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte von Mai bis November 2002 ein Projekt zur Erarbeitung eines Konzeptes zur »Langzeitarchivierung digitaler Dokumente in Deutschland«. Gemeinsam mit der Bayerischen Staatsbibliothek München, der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und der Humboldt-Universität zu Berlin erarbeitete Die Deutsche Bibliothek ein Konzept, das im Oktober und im November auf Workshops den Entscheidungsträgern und der interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt, mit ihnen diskutiert und abgestimmt wurde. Ziel der Workshops war, Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise in Deutschland zu geben. Als Ergebnis wurde vereinbart, zunächst Konzepte für den Aufbau eines Kompetenznetzwerks für Deutschland zu erarbeiten und dafür eine Kooperationsplattform sowie eine Kommunikationsstruktur zu entwickeln. Außerdem ist vorgesehen, auf der Grundlage des Konzepts Projektideen zu entwickeln, für die Unterstützung durch das BMBF und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beantragt werden soll.

Digitale Bibliothek

Im März 2002 konnte die »Rahmenvereinbarung zur freiwilligen Ablieferung von Netzpublikationen zum Zwecke der Verzeichnung und Archivierung« zwischen Der Deutschen Bibliothek und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. getroffen werden. Darin erklärt der Börsenverein, dass er seine Mitgliedsverlage auffordert, von jeder Netzpublikation, die in Deutschland veröffentlicht wird und die jedem Interessierten mit marktüblichen technischen Möglichkeiten zugänglich ist, ein Archivexemplar an Die Deutsche Bibliothek abzuliefern. Im Gegenzug wird Die Deutsche Bibliothek nach ihren Möglichkeiten für die Langzeitarchivierung der Netzpublikationen Sorge tragen und sie in der Deutschen Nationalbibliografie verzeichnen. Für die Nutzung der Netzpublikationen wurden besondere Regelungen vereinbart. Diese Vereinbarung ist zurzeit die Grundlage für die freiwillige Ablieferung von Netzpublikationen.

Gesetzesnovellierung

Darüber hinaus wurde die Mitte der 90er-Jahre begonnene Diskussion zur Novellierung des Gesetzes über die Deutsche Bibliothek wieder angestoßen. Die grundlegenden Veränderungen im Publikationswesen machen eine Erweiterung des Gesetzes im Hinblick auf Netzpublikationen erforderlich. Deren Sammlung, Erschließung und dauerhafte Archivierung sowie die Nutzung über nutzungsrechtliche »Verfalldaten« und technische Veralterung hinaus stellen eine neue Herausforderung dar. Für diese neuen Aufgaben, die auch Auswirkungen auf die Pflichtstückverordnung und die Sammelrichtlinien haben, wurde ein Entwurf erarbeitet, der der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Gremien Der Deutschen Bibliothek als Diskussionsgrundlage dient.

Koordinierungsstelle DissOnline

Die im Jahr 2001 an Der Deutschen Bibliothek eingerichtete Koordinierungsstelle »DissOnline« bietet Hochschulbibliotheken Hilfestellung bei der Einführung oder Änderung des Geschäftsgangs für Online-Dissertationen sowie Hilfe bei der Nutzung der Verfahren zur Übermittlung von Online-Hochschulschriften und deren Metadaten. Das Ziel des Verfahrens »DissOnline« sind einheitliche Richtlinien zur Bearbeitung von Online-Hochschulschriften in Deutschland sowie die Möglichkeit, auch international langfristig auf deutsche Online-Hochschulschriften zugreifen zu können. Die Arbeit der Koordinierungsstelle DissOnline wird vom Beirat DissOnline aktiv begleitet. 77 Hochschulbibliotheken nehmen zurzeit an dem Ablieferungsverfahren von Online-Hochschulschriften teil, davon nutzen 66 Teilnehmer regelmäßig dieses Verfahren. Bisher wurden ca. 13.000 Dissertationen und ca. 200 Habilitationen gemeldet.

Exilpresse digital

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes »Verteilte digitale Forschungsbibliothek / Digitalisierung, Erschließung und Bereitstellung ausgewählter Zeitungen und Zeitschriften des deutschsprachigen Exils 1933 - 1945« stehen mittlerweile 19 digitalisierte Zeitschriften und Zeitungen aus dem Bestand des Deutschen Exilarchivs 1933 - 1945 frei zugänglich im Internet als »Exilpresse digital« zur Verfügung. Die Nutzung dieses Angebotes hat sich im Jahr 2002 mehr als verdoppelt.

Bibliotheksorganisation

Im Sommer wurde unter Einbeziehung eines externen Partners das Projekt zur Einführung eines Controlling-Systems und einer Controlling-Organisation in Der Deutschen Bibliothek begonnen. Controlling ist ein Managementinstrument, das ziel- und ergebnisorientierte Entscheidungen und Planungen ermöglichen soll. Controlling hilft, bei ständig zunehmenden Aufgaben und knapper werdenden Finanzen Personal und Sachmittel wirtschaftlich und zielorientiert einzusetzen. Der Einsatz des Controllings hat folgende Ziele: Prioritätensetzung angesichts der Fülle von Aufgaben und Kontrolle der Arbeit zur Vermeidung von Rückständen, Durchführung von Projekten sowie Kostenbeobachtung zur Preiskalkulation bei den Diensten Der Deutschen Bibliothek. Bis Ende des Jahres konnte eine Konzeption für eine künftige Kosten-Leistungs-Rechnung Der Deutschen Bibliothek erarbeitet werden.

Zum 1. März 2002 wurden Veränderungen in der Organisationsstruktur Der Deutschen Bibliothek wirksam. Neu gegliedert wurde die Abteilung Zentralverwaltung. Die bibliothekstechnischen Dienste der Deutschen Bücherei Leipzig wurden als Referat mit standortübergreifenden Dienstleistungsaufgaben ebenso wie die Bereiche Aus- und Fortbildung in die Zentralverwaltung eingegliedert. Der bisherige Bereich Generaldirektion Planung wurde als neue Einheit Organisation und Controlling der Zentralverwaltung zugeordnet. Die Sondersammlungen der Deutschen Bücherei Leipzig wurden in die Abteilung Benutzung, Archivierung, Auskunft integriert.

Personalia

Zum Ende des Jahres ging die langjährige Leiterin der Abteilung Informationstechnik, Christine Boßmeyer, in den Ruhestand. Sie steht für den erfolgreichen kontinuierlichen Auf- und Ausbau der Informationstechnik in Der Deutschen Bibliothek. Nachfolger von Christine Boßmeyer ist Reinhard Altenhöner.

Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme

Seit Anfang 2002 ist das Sekretariat der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme bei Der Deutschen Bibliothek angesiedelt. Das Sekretariat führt die laufenden Geschäfte der Arbeitsgemeinschaft und koordiniert die Zusammenarbeit der Verbundsysteme untereinander. Es ist Ansprechpartner für alle, die sich über die Verbundsysteme und ihre Dienstleistungen informieren wollen und beantwortet Fragen zur Verbundlandschaft in Deutschland und im Ausland, zu Dienstleistungen und zu wichtigen Entwicklungen.

Bibliothek und Archiv des Börsenvereins

Bereits 2001 wurde die Übernahme der Bibliothek und des historischen Archivs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels als Depositorum durch Die Deutsche Bibliothek zwischen den beiden Institutionen vereinbart. Im Berichtsjahr übergab der Börsenverein nun die Bestände Der Deutschen Bibliothek. Die Deutsche Bibliothek verpflichtet sich zur Weiterführung der Sammlung und der damit verbundenen Dienstleistungen. Die Bibliothek und das Historische Archiv sind in der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main angesiedelt.

Standardisierungsarbeit

In seiner dritten Sitzung am 6. Dezember 2001 hat der Standardisierungsausschuss einen richtungsweisenden Beschluss gefasst: »Der Standardisierungsausschuss strebt grundsätzlich einen Umstieg von den deutschen auf internationale Regelwerke und Formate (AACR und MARC) an. Dazu sind in einer Studie die Rahmenbedingungen, Konsequenzen und der Zeitablauf insbesondere unter betriebswirtschaftlichen Aspekten zu erarbeiten. Die Weiterentwicklung der RAK sollte in diesem Zusammenhang nur noch unter unabdingbar notwendigen und internationalen Entwicklungen nicht zuwiderlaufenden Modifikationen verfolgt und spätestens zum Jahresende 2003 eingestellt werden.« Dieser Beschluss und seine Konsequenzen bestimmten die Arbeit der Arbeitsstelle für Standardisierung im Jahr 2002 maßgeblich. Die Deutsche Bibliothek ist vor dem Hintergrund der erheblichen strukturellen und finanziellen Konsequenzen eines solchen Schrittes vom Standardisierungsausschuss beauftragt worden, vor einer endgültigen Entscheidung eine Studie zu erstellen. Ein Förderantrag ist nach Abstimmung mit den Mitgliedern des Standardisierungsausschusses im Februar von Der Deutschen Bibliothek bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingereicht worden. Der Antrag wurde im Sommer vom Bewilligungsausschuss der DFG genehmigt. Nach Besetzung der Projektbearbeiterstelle konnte die Projektarbeit im November begonnen werden. Im ersten Schritt sind die im DFG-Antrag aufgeführten bibliothekarischen Gremien angeschrieben worden, um den Beirat für das Projekt so bald wie möglich einberufen zu können. Gleichzeitig hat die Arbeitsstelle für Standardisierung bereits mit vorbereitenden Untersuchungen begonnen.

Haushalt

Die Haushaltslage ist aufgrund des Sparprogramms der Bundesregierung weiterhin äußerst kritisch. Der jährliche Bundeszuschuss zum Betriebshaushalt Der Deutschen Bibliothek wurde für die Haushaltsjahre 2000 bis 2004 mit einem jährlich gleich bleibenden Betrag festgeschrieben. Steigende Kosten müssen innerhalb dieses Ansatzes ausgeglichen werden. Da Die Deutsche Bibliothek als bundesunmittelbare Anstalt sämtliche Personalkosten aus eigenen Haushaltsmitteln zahlen muss, sind als Konsequenz bei den Sachausgaben drastische Sparmaßnahmen erforderlich.

Benutzung

Von 14.941 Benutzerinnen und Benutzern wurden in der Deutschen Bücherei Leipzig an 296 Öffnungstagen 530.635 Bestellungen aufgegeben. In der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main (mit dem deutschen Musikarchiv Berlin) bestellten 20.282 Leserinnen und Leser an 294 Öffnungstagen 463.819 Werke zur Benutzung im Lesesaal.

Die Dienstleistungen und Serviceangebote Der Deutschen Bibliothek werden nicht nur in der Benutzung vor Ort unvermindert stark angenommen. Die Inanspruchnahme der verschiedenen Auskunftsleistungen (bibliografische Anfragen, Sach- und Titelschutzanfragen, Literaturzusammenstellungen) war bisher nur formlos über die verschiedenen konventionellen und elektronischen Kommunikationskanäle möglich (Post, Fax, Telefon, E-Mail), die Möglichkeit des direkten Ausfüllens eines Online-Formulars gab es nicht. Im Berichtsjahr wurden die Arbeiten für die Realisierung eines solchen Formulars abgeschlossen, sodass die »Informationsvermittlung online« zu Beginn des Jahres 2003 auf den Web-Seiten Der Deutschen Bibliothek freigegeben werden kann. Die Auftragserteilung wird dann über das entsprechende Online-Formular erfolgen. Die Anfragen können selbstverständlich auch weiterhin auf den traditionellen Wegen gestellt werden.

Der Katalog des Deutschen Musikarchivs Berlin ist seit Frühjahr 2002 in einer Pilotversion über das Internet frei verfügbar. Er umfasst derzeit den bibliografisch erschlossenen Bestand seit 1984 und verzeichnet über 260.00 Tonträger und 125.000 Noten.

Dienstleistungen

Im Frühjahr 2002 erschien die Deutsche Nationalbibliografie auf DVD 1945 – Februar 2002. Sie enthält sämtliche bibliografischen Daten der Deutschen Nationalbibliografie seit 1945 und ermöglicht mit einer Suchanfrage den Zugriff auf über 4,8 Millionen Datensätze. Von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin hat Die Deutsche Bibliothek im Sommer den Vertrieb der Regelwerke RAK und RSWK übernommen. Ausgeliefert wurden die 4. Ergänzungslieferung RAK-WB, die 2. Ergänzungslieferung zur RSWK und Ergänzungslieferungen zu denn MAB2- und DDB-MAB2-Dokumentationen. Die Deutsche Bibliothek war auch 2002 wieder mit einem Stand bei den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt, dem Bibliothekartag in Ausgburg sowie der Annual Conference der American Library Association (ALA) in Atlanta vertreten.

Informationstechnik

Die neue Generation des PICA-Zentralsystems CBS4 konnte im ILTIS-System in Betrieb genommen werden. Dazu wurden die zentralen Datenbanken und das zentrale Katalogisierungssystem vom TANDEM-System in ein offenes UNIX-System überführt.

Bestand und herausragende Neuerwerbungen

Der Bestand der Deutschen Bücherei Leipzig wuchs im Berichtsjahr um 308.256 Einheiten auf insgesamt 10.168.725 Einheiten (ohne Sondermaterialien), der Bestand der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main (einschließlich Deutsches Musikarchiv Berlin und GEMA-Notenbestand) um 283.599 auf insgesamt 8.388.720 Einheiten. Der Bestand der Online-Hochschulschriften stieg in der Deutschen Bücherei Leipzig um 2.501 auf 5.476 Einheiten, in der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main um 3.419 auf 7.836 Einheiten.

Das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 konnte im Berichtsjahr wieder zahlreiche Nachlässe von deutschsprachigen Emigranten erwerben, u. a. von Lisa und Hans Fittko sowie von Karl Obermann, die vor allem durch die Briefwechsel mit anderen Emigranten ein wichtiges Zeugnis zur Geschichte des Exils ablegen.

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum konnte die Erwerbung des umfangreichen Vorlasses von Axel Bertram konnte abgeschlossen werden. Der 1936 in Dresden geborene Typograf, Grafiker und Künstler hat dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum seinen Nachlass bereits zu Lebzeiten angeboten. Erwähnenswert unter den Zugängen des Museums sind unter anderem Zeichnungen, Holzschnitte und andere originale Arbeiten von Johannes Lebek (1901 - 1985), die die bereits vorhandenen Druckstöcke, illustrativen und freien Blätter von Lebek in den Sammlungen des Museums zu einem repräsentativen überblick abrunden.

Unter Leitung der Ständigen Vertreterin der Generaldirektorin in der Deutschen Bücherei Leipzig wurde die Arbeitsgruppe Bestandserhaltung gegründet. Die Arbeitsgruppe hat zunächst eine Erhebung des Ist-Zustandes an allen drei Standorten Der Deutschen Bibliothek vorgenommen. Die Erhebung umfasste alle präventiven Maßnahmen wie z. B. Magazinbedingungen, alle Maßnahmen zur Bestandserhaltung der Medien im Original, Bestandsschutz zur Schonung der Originale durch Schaffung von Ersatzmedien für die Benutzung sowie den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Auf der Grundlage dieser Erhebung wird ein Bestandserhaltungskonzept für Die Deutsche Bibliothek erarbeitet.

Im Rahmen der Bestandserhaltung gedruckter Publikationen wurden 25.000 Kilogramm - dies entspricht rund 97.800 Objekten - »entsäuert«. Außerdem wurden 41.012 Blatt - das waren 188 Objekte - gespalten und wieder aufgebunden. Allgemeine Bindearbeiten und Reparaturen wurden an 36.159 Objekten durchgeführt. Restauratorische Maßnahmen erfolgten an 1525 Einzelblättern sowie an 51 Bänden.

Jubiläum

Die Deutsche Bücherei Leipzig feierte 2002 ihren 90. Geburtstag. Am 3. Oktober 1912 unterzeichneten Vertreter des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, des Königreiches Sachsen und der Stadt Leipzig den Gründungsvertrag der Deutschen Bücherei. Das Jubiläum wurde von einer Veranstaltungsreihe mit Vorträgen zur Geschichte und Rolle der Bücherei umrahmt, die mit einem Festabend am 17. Oktober geehrt wurde. Die begleitende Ausstellung »Ästhetik und Funktion« zeigte die Baugeschichte der Deutschen Bücherei Leipzig von ihrer Gründung bis zum geplanten Erweiterungsbau auf.

Zeitschriftendatenbank

Für die technische Betreuung und Weiterentwicklung der Zeitschriftendatenbank (ZDB) ist seit rund zwei Jahren Die Deutsche Bibliothek zuständig. Bereits damals wurde beschlossen, die Zeitschriftendaten Der Deutschen Bibliothek künftig direkt in die ZDB einzugeben. Im Berichtsjahr hat Die Deutsche Bibliothek mit ausführlichen Analysen von Anwendungenspraktiken hinsichtlich der Abgrenzung Zeitschriften und Monografien, des Regelwerks und des Formats begonnen. Darüber hinaus wurden grundsätzliche Festlegungen für die Zusammenarbeit Der Deutschen Bibliothek und der ZDB getroffen. Um die Integration der Daten beratend zu begleiten, wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Arbeitsgemeinschaft der Datenbankteilnehmer (AGDBT), der Zentralredaktion Titel (ZRT) bei der Staatsbibliothek zu Berlin und Der Deutschen Bibliothek gebildet.

Forschungsprojekte

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte METALIB-Teilprojekt an Der Deutschen Bibliothek lief am 31. Januar 2002 aus. Es hatte zum Ziel, Konventionen zur bibliografischen Erschließung elektronischer Ressourcen unter Verwendung von Dublin-Core-Metadaten und unter Einbeziehung von Normdaten zu entwickeln und ihre Anwendung in wissenschaftlichen Bibliotheken zu erproben. Wichtigste Ergebnisse sind das »METADISS-Format des Datensatzes für Online-Hochschulschriften Der Deutschen Bibliothek und des Projekts Dissertationen Online« und die »Empfehlungen zur Definition eines Metadaten-Core-Sets für die verteilte Suche über die Virtuellen Fachbibliotheken«. Für die Lieferung und Verzeichnung elektronischer Dissertationen wurde ein Geschäftsgang entwickelt. Zielsetzungen waren dabei die Kompatibilität der Erschließung elektronischer mit der Erschließung gedruckter Publikationen, Rückkopplung mit entsprechenden internationalen Entwicklungen und Beiträge zur Regelwerksentwicklung in der Katalogisierung. Die Deutsche Bibliothek wird sich weiterhin in der Metadatenstandardisierung engagieren und eine Kompatibilität in der Erschließung elektronischer und konventioneller Publikationen unter enger Rückkopplung mit der internationalen Entwicklung anstreben. Am 21. und 22. Oktober 2002 fand in der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main der erste Metadaten-Workshop der Arbeitsstelle für Standardisierung statt, der gleichzeitig der Abschluss-Workshop des Meta-Lib-Projektes war.

Das von der Europäischen Union geförderte Projekt Renardus ist am 30. Juni 2002 nach zweieinhalbjähriger Laufzeit erfolgreich abgeschlossen worden. Ziel von Renardus war es, über eine Schnittstelle Zugriff auf verteilte Sammlungen von Internet-Ressourcen von hoher Qualität in Europa zu ermöglichen. Diese Schnittstelle wird über den Renardus Broker realisiert, der das »Cross-Searchen« und »Cross-Browsen« über verteilte qualitätskontrollierte Subject Gateways ermöglicht. Damit bietet Renardus Zugang zu Ressourcen, die von Spezialisten ausgewählt und nach definierten Qualitätskriterien beschrieben werden. Nach Ablauf der Projektzeit wird Renardus nun durch das Renardus Consortium weitergeführt.

Im Arbeitspaket (AP) 4 des Projektes Carmen »Persistent Identifiers and Metadata Management in Science«, das im Rahmen des Förderprogramms Global Info vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde, erprobte Die Deutsche Bibliothek die Vergabe, Verwaltung und Auflösung von Uniform Resource Names (URN) des Namensraumes NBN (National Bibliography Number). Das Projekt Carmen-AP4 wurde im März 2002 abgeschlossen. Die große Akzeptanz sowie die hohe Nutzung des URN-Auflösungsdienstes einerseits und das weiterhin hohe Potential von Persistent-Identifier-Anwendungen andererseits verdeutlichen die Notwendigkeit, diesen Dienst weiterzuführen und so auszubauen, dass eine komplementäre Anwendung verschiedener Persistent-Identifier-Systeme möglich ist. Dies ist ein wesentliches Ziel des Nachfolgeprojektes EPICUR (Enhancement of Persistent Identifier Services – Comprehensive Method for unequivocal Resource Identification), das Anfang August 2002 bewilligt wurde. Auf internationaler Ebene wird in Kooperation mit der Nationalbibliothek Finnlands ein URN-Information Center aufgebaut.

In dem gemeinsam von der Library of Congress, OCLC und Der Deutschen Bibliothek durchgeführten Projekt »Virtual International Authority File (VIAF)« wird der Machbarkeits-Nachweis für ein von der IFLA-Arbeitsgruppe FRANAR entworfenes Szenario angetreten, wie Interoperabilität zwischen den unterschiedlichen (nationalen) Normdateien hergestellt werden kann. Um die Durchführbarkeit dieses Vorhabens nachzuweisen, werden im VIAF-Projekt exemplarisch zwei große Normdateien für Personennamen - LoC Name Authority File und Personennamendatei (PND) - zusammengeführt. Andere nationale Normdateien für Personennamen sollen folgen, desgleichen Normdateien für Körperschaften, Werktitel und andere Normdatenarten. Der Start des Projekts erfolgte im Dezember 2002 mit einer ersten Testdatenlieferung.

Die Deutsche Bibliothek ist federführendes Mitglied des Konsortiums Dewey Dezimalklassifikation Deutsch (DDC Deutsch), das im Oktober 2000 in Frankfurt gegründet wurde. Seit Februar 2002 wird das Projekt DDC Deutsch durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert. Ziel ist, die Anpassung der DDC an die Such- und Sprachgewohnheiten deutschsprachiger Benutzerinnen und Benutzer und die Vergabe von DDC-Notationen für deutsche Veröffentlichungen. Die Deutsche Bibliothek plant, das Wöchentliche Verzeichnis der Deutschen Nationalbibliografie in seinen verschiedenen Reihen entsprechend der DDC zu gliedern. Sie orientiert sich dabei an der Umgestaltung des Schweizer Buchs und ähnlichen Planungen für die Österreichische Nationalbibliographie, um sich schrittweise einer einheitlichen Regelung für die Nationalbibliografien der deutschsprachigen Länder anzunähern und damit zugleich den Anschluss an die internationale Entwicklung zu finden. Den Beziehern der Deutschen Nationalbibliografie wurde hierzu ein Fragebogen zugesandt. Die Resonanz war überwiegend positiv, mehrheitlich sprachen sich die Teilnehmer an der Umfrage für die Umstellung auf die DDC aus.

Ziel des Projektes MACS (Multilingual Access to Subject Headings) ist, eine unmittelbare Verbindung zwischen den Schlagwörtern der drei umfassenden Schlagwortnormdateien RAMEAU, Library of Congress Subject Headings und der SWD herzustellen. Damit soll im deutsch-, englisch- und französischsprachigen Raum eine die Sprachgrenze überschreitende sachliche Suche ermöglicht werden. Das Jahr 2002 diente den mit der Entwicklung von MACS befassten Institutionen, der Bibliothèque Nationale de France, der British Library, der Schweizerischen Landesbibliothek und Der Deutschen Bibliothek, zur Durchführung umfangreicher Tests, die die Belastbarkeit des Link-Management-Systems für den späteren Routinebetrieb erproben sollten. Von einer Benutzeroberfläche aus ist es nun möglich, ausgehend von der Z39.50-Schnittstelle die Bestände der beteiligten Bibliotheken einzusehen.

Im März 2002 startete das von der DFG geförderte Projekt »Crosskonkordanz Standard-Thesaurus Wirtschaft (STW) - Schlagwortnormdatei (SWD)«. Im Rahmen des Projektes soll die Verknüpfung der Schlagwortnormdatei (SWD) im Bereich Wirtschaft mit dem Standard-Thesaurus Wirtschaft (STW) erreicht werden, um eine integrierte Suche in Dokumentenbeständen zu ermöglichen, die mit diesen Thesauri inhaltlich erschlossen sind. Die Crosskonkordanz wird Suchfragen in das Vokabular des jeweils anderen Thesaurus übersetzen und gestattet damit eine erfolgreiche Schlagwortsuche in mehreren Datenbanken. Bibliotheks- und Fachinformationsnutzer können auf ihre jeweils vertraute Indexierungssprache zurückgreifen. Projektpartner sind als Träger der Thesauri Die Deutsche Bibliothek, das Hamburgische Weltwirtschaftsarchiv (HWWA) und die Bibliothek des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (ZBW), weiterhin die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln in ihrer Eigenschaft als Sondersammelgebietsbibliothek für Betriebswirtschaft sowie die Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes in Göttingen.

Internationale Zusammenarbeit

Das Projekt The European Library (TEL) startete bereits im Jahr 2001. Ziel dieses von der Europüischen Union geförderten Projektes ist, auf der Grundlage der dezentral gehaltenen Nachweise der sowohl digitalen als auch konventionellen Bestände der beteiligten Bibliotheken die technischen, rechtlichen und organisatorischen Möglichkeiten für einen pan-europäischen Informationsservice zu schaffen. Die Deutsche Bibliothek hat gemeinsam mit der Koninklijke Bibliotheek (Niederlande) Teststellungen für das Retrieval in heterogenen Datenbanken eingerichtet und getestet. Die ersten Ergebnisse des Projektes wurden im Frühjahr 2002 auf einer von Der Deutschen Bibliothek veranstalteten internationalen Konferenz in Frankfurt am Main vorgestellt. Es nahmen 115 Fachleute aus 23 Ländern teil.

Auch Gabriel, der WWW-Service der europäischen Nationalbibliotheken, die in der Conference of European National Librarians (CENL) vertreten sind, spielt bei TEL eine Rolle. Gabriel präsentiert sich zu seinem 5-jährigen Bestehen seit Februar 2002 benutzerfreundlicher und in einem neuen Layout. Der multilinguale Internetdienst bietet den Zugang zu einheitlich strukturierten Informationen über die europäischen Nationalbibliotheken, ihre gedruckten und elektronischen Sammlungen sowie den Zugriff auf ihre Online-Kataloge und Dienstleistungen.

UBCIM

Das IFLA-Schwerpunktprogramm für »Universal Bibliographic Control and International MARC« (UBCIM) ist seit 1990 an der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main angesiedelt. Es hat die Aufgabe, Entwicklungen von nationalen und internationalen Systemen und Standards für die bibliografische Kontrolle und den internationalen Austausch bibliografischer Daten zu koordinieren, sowie die Entwicklung des UNIMARC-Formates zu fördern und zu pflegen. Die letztere Aufgabe ist Ende des Jahres in den Verantwortungsbereich der Nationalbibliothek Portugals übergegangen. Zur Weiterführung der übrigen Aufgaben von UBCIM ist eine Allianz zwischen der IFLA und CDNL in Vorbereitung: ICABS (IFLA CDNL Alliance for Bibliographic Standards). Es ist vorgesehen, die Aufgaben auf die beteiligten Bibliothek unter Berücksichtigung bereits vorhandener Schwerpunkte zu verteilen.

IFLA

Im August 2003 findet in Berlin die einwöchige IFLA Annual Conference statt. Die Deutsche Bibliothek ist in die Vorbereitungen und die Organisation mit zahlreichen Aktivitäten eingebunden. Als Mitglied des Nationalen Organisationskomitees ist sie insbesondere für die Vorbereitung der Eröffnungs- und Schlussveranstaltung zuständig. Das im Rahmen der IFLA 2003 stattfindende Treffen der Conference of Directors of National Libraries (CDNL) wird von Der Deutschen Bibliothek als Gastgeberin ausgerichtet. Im Vorfeld der IFLA 2003 organisiert sie außerdem gemeinsam mit der Sektion Katalogisierung die »First IFLA Meeting of Experts on an international Cataloguing Code«.

Kulturelles Programm

An allen drei Standorten wurde im Berichtsjahr wieder ein interessantes Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm angeboten, das hier nur in Auswahl aufgeführt wird. Im Frühjahr präsentierte die Stiftung Buchkunst in der Deutschen Bücherei Leipzig die Ausstellung »Schönste Bücher aus aller Welt«. Ausgestellt wurden preisgekrönte schönste Bücher aus 22 Ländern. Wegen der erforderlichen Sanierungsarbeiten konnten weitere Ausstellungen im Vestibül nicht mehr angeboten werden.
Große Resonanz beim Publikum und bei der Presse hatte die Ausstellung »Deutschsprachige Schriftsteller im Schweizer Exil 1933 – 1945« der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main. Sie wurde - was im Vorfeld nicht abzusehen war - während der Debatte über den Bericht der staatlichen Historiker-Kommission über die Haltung der Schweiz zu NS-Deutschland und die Asylpraxis der Jahre 1933 – 1945 - eröffnet.
Bereits traditionell fand am »Buchmessesonntag« in der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main wieder eine Autorenlesung statt. Amos Oz und Ulla Berkéwicz lasen aus dem Roman »Allein das Meer«.
An den Leipziger Veranstaltungsreihen »Leipzig liest« und »Leipziger litararischer Herbst« beteiligte sich die Deutsche Bücherei Leipzig mit Lesungen.
Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig bereicherte die »Nacht der Leipziger Museen« mit einem umfangreichen Programm.

Die Gesellschaft für das Buch, Förderverein Der Deutschen Bibliothek, unterstützte die Bibliothek wie jedes Jahr u. a. beim Ankauf wertvoller Exponate und der Durchführung von Veranstaltungen.

Ausblick

»Die Weichen für die Zukunft stellt man am besten selbst«, sagt man. Daher ist es das vorrangige Ziel Der Deutschen Bibliothek, diese Weichenstellung auch in Zukunft aktiv mitzugestalten und die Chancen zu ergreifen, die der Wandel im Literatur- und Informationsmarkt mit sich bringt. Ein wichtiger Schritt wird dabei die Novellierung des Gesetzes über Die Deutsche Bibliothek sein, damit unser Auftrag auch die digitalen Publikationen umfasst und das Gedächtnis der Nation nicht lückenhaft wird. Eine entscheidende Rolle spielen auch weiterhin Allianzen und Partnerschaften im nationalen und internationalen Bereich. Diese Kooperationen mit alten und mit neuen Partnern werden in Zukunft neue Dimensionen annehmen, um auf die sich ändernden Rahmenbedingungen angemessen reagieren zu können.

Letzte Änderung: 21.02.2012

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