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Veranstaltungen und Ausstellungen

2016
Podiumsgespräch "Gedächtnis verbindet. Kulturelle Teilhabe und kulturelles Gedächtnis in der Einwanderungsgesellschaft"

Podiumsgespräch "Gedächtnis verbindet. Kulturelle Teilhabe und kulturelles Gedächtnis in der Einwanderungsgesellschaft" mit  Shermin Langhoff, Michel Friedman, Boris Schumatsky und  Micha Brumlik Podiumsgespräch "Gedächtnis verbindet. Kulturelle Teilhabe und kulturelles Gedächtnis in der Einwanderungsgesellschaft" mit  Shermin Langhoff, Michel Friedman, Boris Schumatsky und  Micha Brumlik

Am 25. November 2016 diskutierte Michel Friedman mit dem Autor und Publizisten Micha Brumlik (Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg), der Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters Shermin Langhoff und dem Schriftsteller und Publizisten Boris Schumatsky über das politische und kulturelle Selbstverständnis einer offenen und demokratischen Gesellschaft und die Möglichkeiten zur Teilhabe aller in Deutschland lebenden Menschen an den dazugehörenden kulturellen Aushandlungsprozessen. Die Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 wurde von der Gesellschaft für das Buch durch die Übernahme der Honorare und Reisekosten der Teilnehmenden finanziell gefördert. (Foto: moondog/Anja Jahn)

2015
"Semer" Schallplatten 1932-1938. Eine musikalische Zeitreise zur Gegenwart

Das Ensemble "Semer Label Roladed" bei seinem Auftritt „Semer-Schallplatten 1932-1938. Eine musikalische Zeitreise zur Gegenwart" in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig Das Ensemble "Semer Label Roladed" bei seinem Auftritt "Semer-Schallplatten 1932-1938. Eine musikalische Zeitreise zur Gegenwart" in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig


Am 3. Juli 2015 ließen "Semer Label Reloaded", ein Ensemble renommierter Klezmermusiker, in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig den Klang der 1930-er Jahre wieder aufleben. Die Basis ihrer Live-Musik bilden jüdische und hebräische Schlager, Arien und kantorale Musik, die die 1932 in Berlin gegründete Plattenfirma „Semer“ bis 1938 veröffentlicht hat. Nur wenige Schellackplatten haben die NS-Zeit überstanden. Der Historiker Rainer E. Lotz und der Musiker Alan Bern beleuchteten im Gespräch sowie anhand seltener historischer Tonaufnahmen aus dem Deutschen Musikarchiv die Geschichte dieses Labels. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Leipziger Jüdischen Woche 2015 statt. Die Gesellschaft für das Buch übernahm die Honorare und die Reisekosten des Musik-Ensembles. (Foto: PUNCTUM/Stefan Hoyer)

Theaterminiatur "Ozean2 am Tag der offenen Tür

Blick in die gut besuchte Eingangshalle der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt am Main zum Tag der Offenen Tür 2015 Blick in die gut  besuchte Eingangshalle der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt am Main zum Tag der Offenen Tür 2015


Am 31. Mai 2015 war es wieder so weit: Die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main öffnete ihre Türen und bot mit einem vielfältigen Programm einen Blick hinter die Kulissen vom Dach bis zu den unterirdischen Magazinen der Bibliothek. Zum Rahmenprogramm gehörte auch die Theaterminiatur „Ozean“ des Figurenspielers Maik Evers, die den Besuchern die Möglichkeit bot, für kurze Zeit in eine andere Welt einzutauchen. Das ästhtisch außergewöhnliche Angebot hat nicht nur das junge Publikum fasziniert. Die Gesellschaft für das Buch hat die Aufführung der Theaterminiatur ermöglicht.

2014
Podiumsgespräch "Exil und Sprache"

Foto von Emine Sevgi Özdamar, Najem Wali und Stefan Weidner Podiumsgespräch "Exil und Sprache"


Das am 27. November 2014 vom Deutschen Exilarchiv 1933 - 1945 veranstaltete Podiumsgespräch rückte die existenzielle Bedeutung von Sprache im Zusammenhang mit Exil und Migration in den Fokus. Emine Sevgi Özdamar und Najem Wali sprachen mit Stefan Weidner über die Bedeutung von Sprache, die Erfahrungen mit dem Sprachwechsel für ihre schriftstellerische Arbeit, aber auch darüber, inwiefern Sprache eine Voraussetzung für kulturelle Teilhabe ist. Das Podiumsgespräch wurde im Rahmen der Initiative des Goethe-Instituts "DEUTSCH 3.0 – Debatten über Sprache und ihre Zukunft" veranstaltet. Die Gesellschaft für das Buch übernahm die Druckkosten für die Einladungskarten sowie die Honorare, die Reise- und Übernachtungskosten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. (Foto: Andeas Unger)


"Songs of Gastarbeiter" - Migration, Pop und Schlager in Deutschland

Foto von Imran Ayata mit Klaus Walter Songs of Gastarbeiter - Migration, Pop und Schlager in Deutschland


Am 9. Oktober 2014 präsentierte Imran Ayata im Gespräch mit Klaus Walter zahlreiche Songs der ersten Einwanderergeneration aus der Türkei. "Songs of Gastarbeiter", die bis Anfang der 1990er-Jahre entstanden sind und in deren Texten es um die Rolle als 'Fremde', die Arbeit in der Fabrik, um Sehnsucht und Trennungsschmerz geht. Songs, die musikalisch zwischen Folklore, Crossover und Sprechgesang angesiedelt sind. Damals wurden die Songs nur in der deutsch-türkischen Community wahrgenommen, heute wird ihnen im Feuilleton Kultcharakter zugesprochen. Die Gesellschaft für das Buch übernahm die Honorare und die Reiseskosten der Teilnehmer. (Foto: DNB/Stephan Jockel)

Informationen zur Veranstaltung (PDF, 193KB, Not barrier-free file.)

2012
Ausstellung "Fremd bin ich den Menschen dort"

Bild zur Ausstellung "Fremd bin ich den Menschen dort" "Fremd bin ich den Menschen dort"


In der anlässlich des Jubiläums der Deutschen Nationalbibliothek vom 30. August bis 20. Oktober 2012 gezeigten Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933 - 1945 wurden 16 Persönlichkeiten vorgestellt, deren Lebenslauf durch die erzwungene Emigration aus dem deutschen Machtbereich 1933 - 1945 geprägt wurde. Das Deutsche Literaturarchiv Marbach war Kooperationspartner. Die Präsentation der rund 230 Exponate wurde durch einen Audioguide begleitet, dessen Produktionskosten von der Gesellschaft für das Buch übernommen wurden.

2011
Aktion "Wer hat das Buch?"

Aktion "Wer hat das Buch?" Aktion "Wer hat das Buch?"


"Haben Sie Bücher zu Hause, die im Bestand der Deutschen Nationalbibliothek fehlen?" Mit dieser Frage wurde bei der Aktion die Öffentlichkeit aufgefordert, ihre privaten Büchersammlungen zu durchforsten, die Bücher zu einem der Aktionstage in Leipzig und in Frankfurt am Main vorbeizubringen und damit die Bestände der Deutschen Nationalbibliothek zu ergänzen. Dank der vollständigen Finanzierung durch die Gesellschaft für das Buch ist es mit dieser Aktion gelungen, insgesamt 323 Bücher aus allen Sparten zu erwerben.

Podiumsdiskussion "Formen des Erinnerns"

Podiumsdiskussion "Formen des Erinners" Podiumsdiskussion "Formen des Erinners"


Die am 15. November 2011 vom Deutschen Exilarchiv 1933 - 1945 veranstaltete Podiumsdiskussion nahm unterschiedliche Formen der Erinnerung an Holocaust, Exil und Emigration in den Blick. Es diskutierten Sylvia Asmus, Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933 – 1945, die Autorin und Zeitzeugin Ruth Klüger, Edita Koch, Herausgeberin der Zeitschrift Exil, die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und Volker Weidermann, Leiter der Feuilletonredaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Moderation lag bei dem Kulturjournalisten Jochanan Shelliem. Die Gesellschaft für das Buch übernahm den Großteil der Honorare, der Reise- und Übernachtungskosten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

2010
Ausstellung "Rudolf Olden: Journalist gegen Hitler – Anwalt der Republik"

Rudolf Olden: Journalist gegen Hitler - Anwalt der Republik Rudolf Olden: Journalist gegen Hitler - Anwalt der Republik


Das Deutsche Exilarchiv 1933 – 1945 zeigte von März bis Juli 2010 eine Ausstellung über den Juristen, Publizisten und Sekretär des Exil-PEN Rudolf Olden, die überwiegend aus eigenen Beständen erarbeitet wurde. Zur Ausstellung erschien ein umfangreiches Begleitbuch. Zur Ausstellungseröffnung am 25. März 2010 konnten Dank der Unterstützung durch die Gesellschaft für das Buch die Tochter von Rudolf Oden, Mary E. Suffot, sowie zwei weitere Familienmitglieder, Dr. Michael Seidel und Herr Olden-Stegmann, eingeladen werden.

Nationaler Aktionstag für die Erhaltung schriftlichen Kulturguts in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Im Jahre 2001 wurde die Allianz zur Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes gegründet, ein Zusammenschluss von Archiven und Bibliotheken mit umfangreichen historischen Beständen. Die Deutsche Nationalbibliothek arbeitet in dieser Allianz mit. Jedes Jahr findet der Nationale Aktionstag für die Erhaltung schriftlichen Kulturguts statt. Am 29. Mai 2010 fand der 6. Nationale Aktionstag in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig statt, der unter dem Thema "Massenhaft Kulturgut" stand. Die Gesellschaft für das Buch unterstützte diesen Tag mit Mitteln für den Druck von Flyern und Plakaten.

Ulrich Becher-Abend

Zeichnung von Ulrich Becher Ulrich Becher DEA Archiv


Anlässlich des 100. Geburtstages von Ulrich Becher am 2. Januar 2010, dessen Nachlass sich zum Großteil im Deutschen Exilarchiv 1933 – 1945 befindet, führte die Deutsche Nationalbibliothek am 14. Januar 2010 einen "Ulrich Becher-Abend" durch, bei dem die Autoren Eva Menasse und Peter Härtling von ihren Leseerlebnissen mit Ulrich Bechers Romanen erzählten und der Schauspieler Felix von Manteuffel aus dem Buch "Murmeljagd" las, verbunden mit einer Ausstellung der Zeichnungen Ulrich Bechers. Die Veranstaltung wurde von der Gesellschaft für das Buch finanziell gefördert.

Ankäufe für das Deutsche Buch- und Schriftmuseum

Vorlass Axel Bertram

Der 1936 in Dresden geborene Typograf, Grafiker und Künstler Axel Bertram hat dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum zu Lebzeiten einen Teil seines Nachlasses (Vorlass) in drei Kontingenten angeboten. Axel Bertram hat neben zahlreichen künstlerischen Arbeiten u. a. Briefmarken und Münzen der ehemaligen DDR, Zeitschriften, Bücher und einige Schriften gestaltet. Die Gesellschaft für das Buch hat den Ankauf des ersten Vorlass-Kontingents unterstützt.

Felix Martin Furtwängler: "Aufruhr in Gilgamesch", Holzschnitte

Felix Martin Furtwängler gehört zu den wichtigsten Künstlern in Deutschland, die das Buch als bevorzugtes Ausdrucksmittel betrachten und mit einer eigenen Bild- und Zeichensprache den Begriffen Pressendruck und Künstlerbuch einen zeitgenössischen Ausdruck verleihen. Erworben wurden zwölf Kapitel mit Textauszügen und 40 Holzschnitten als Buch gebunden; eine weitere Folge von 40 Farbholzschnitten; Auflage 17 Exemplare, vom Künstler selbst gedruckt. Die Gesellschaft für das Buch übernahm die Kosten.

Günter Grass: "Der Schatten", Zehn Originallithografien zu Märchen von Hans Christian Andersen, limitierte Auflage 120 Exemplare

Das Druckerexemplar der insgesamt sehr kleinen Auflage ist als einer der ersten Abdrücke von hervorragender Qualität und gibt der ersten Erwerbung einer Grass’schen Druckgrafik durch das Buch- und Schriftmuseum einen besonderen Charakter. Dank der Unterstützung der Gesellschaft für das Buch konnte das Kaufangebot der Druckerei Müller, Großpösna, für ein Druckerexemplar der Mappe wahrgenommen werden.

Dieter Hoffmann: "Pillnitzer Elegien"

Die Deutsche Nationalbibliothek würdigte mit ihrer im Herbst 2005 in Leipzig und Frankfurt am Main gezeigten Ausstellung "Das Wort liebt Bilder" das Wirken des Lyrikers Dieter Hoffmann. Der Autor bot dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum ein Exemplar der "Pillnitzer Elegien" an. Die Erwerbung folgte der Tradition, aus den Ausstellungen der Deutschen Nationalbibliothek ein Stück für die Sammlung mit den Mitteln der Gesellschaft für das Buch zu erwerben.

Grafische Werke von Hans Ticha

Die Deutsche Nationalbibliothek hat den vor allem als Buchillustrator hervorgetretenen Künstler Hans Ticha durch Ausstellungen an den Standorten Leipzig und Frankfurt am Main gewürdigt. Die Gesellschaft für das Buch hat Fördermittel für den Ankauf grafischer Werke zur Verfügung gestellt, um damit eine nachhaltige Bestandsbildung zu gewährleisten.

Ankäufe für das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945

Korrespondenzsammlung Hermann Borchardts 

Der Schriftsteller Hermann Borchardt (1888–1951) emigrierte 1933 über Basel nach Paris. Von dort ging er in die Sowjetunion. 1936 wurde er aus der Sowjetunion ausgewiesen und kehrte mit seiner Familie nach Deutschland zurück, wo er verhaftet und in verschiedene Konzentrationslager deportiert wurde. Nach seiner Entlassung 1937 konnte er in die USA emigrieren. 1996 übernahm das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 den Nachlass von Hermann Borchardt, in dem u a. seine Briefe aus den Konzentrationslagern Dachau und Sachsenhausen sowie sein Manuskript Der Aufstand der Zimmerleute überliefert sind. 2015 konnte der Nachlass durch den Ankauf einer Korrespondenzsammlung in herausragender Weise ergänzt werden. Die Sammlung umfasst rund 150 Briefe Hermann Borchardts und ca. 20 Schreiben seiner Frau und seiner Kinder aus den Jahren 1939 bis 1943. Die Gesellschaft für das Buch unterstützte den Ankauf.

Briefe von Franz Goldstein

Franz Goldstein ist heute als enger Freund Klaus Manns und guter Bekannter der gesamten Familie Mann bekannt. Der promovierte Jurist, der 1938 nach Palästina emigrierte, war vor allem publizistisch tätig. Das Deutsche Exilarchiv 1933 – 1945 besitzt den umfangreichsten Bestand zu Franz Goldstein. Die Gesellschaft für das Buch unterstützte den Ausbau der Sammlung durch den Ankauf von drei Briefen von Klaus Mann an Franz Goldstein aus der Zeit 1936 – 1941 und rund 80 Briefen an Franz Goldstein von verschiedenen Schreibern. Das Konvolut enthält Briefe vor allem aus den 1930-er und 1940-er Jahren, u.a. von Albert Bassermann, Manfred George, Gottfried Bermann-Fischer, Querido Verlag.

Korrespondenz von Kurt Hiller

Die Kurt-Hiller-Gesellschaft, die den Hiller-Nachlass verwaltet, hatte dem Deutschen Exilarchiv 1933 – 1945 aus dessen Nachlass alle Briefe eines bestimmten Personenkreises an Kurt Hiller angeboten. Dabei handelte es sich um 23 Korrespondenzpartner, darunter Prinz Löwenstein, die Deutsche Akademie im Exil, Margarete Buber-Neumann, Walter Fabian, Richard Friedenthal, Fritz Lamm, Rudolf Olden, Exil-PEN, Wilhelm Sternfeld. Es sind zum Teil sehr umfangreiche Konvolute. Hinzu kommen zahlreiche Durchschläge von Briefen Hillers. Die Gesellschaft für das Buch unterstützte den Ankauf.

Dokumente von und zu Erna Pinner aus dem Besitz von Lutz Becker, London

Die Gesellschaft für das Buch beteiligte sich an der Erwerbung von Originalradierungen, Lithografien und Zeichnungen Erna Pinners, Gegenständen aus ihrem Besitz, Büchern mit Widmungen für E. P. u. a., die in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig und in Frankfurt am Main in der Ausstellung "Ich reise durch die Welt. Die Zeichnerin und Publizistin Erna Pinner" gezeigt wurden.

Ankäufe für das Deutsche Musikarchiv

Schellackplatten Schellackplatten

Schellackschallplatten

Finanzierung des Erwerbs von Schellackschallplatten, die absolute Raritäten darstellen:

  • Two Jazzers – Aufnahme ca. September 1930, Berlin; Sie hören jetzt! – Tagesschlager – Potpourri 1 + 2; Artiphon lila 11604.
  • Rosen, Willy: Aufnahme 25. April 1927, Berlin; Lass deine Frau im Frühling nicht mit andern gehen / Im Halensee nicht weit vom Lunapark; Odeon blau O-2152.
  • Frou Fritzi: Aufnahme 29. September 1927, Berlin; Mein kleener Dicker sitz in Tejel / Was ist mit deiner Nase los, süßer Emil; Beka rot 6245.
  • Zwei seltene und zeitgeschichtlich interessante Schellackplatten, die anlässlich des 25-jährigen Dienstjubiläums von Kaiser Wilhelm II im Jahre 1913 nur sehr kurze Zeit erhältlich waren.
  • Drei "Radiophon"-Schellackplatten, Zeugnisse aus den ersten Jahren der Wiederbelebung der Phonoindustrie sowie des Wiederaufbaus der Rundfunklandschaft in den Westsektoren Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg. Ab Juli 1945 erhielt der Berliner Rundfunk von der amerikanischen Administration die Lizenz, eine Plattenfirma – zu gleichen Teilen mit der Deutschen Grammophon – zu gründen. Die Platten stammen aus den Jahren 1945, 1946 und 1947.

Tonträgernachlass des verstorbenen Sammlers Franz Hutter

Die kulturhistorisch äußerst wertvolle Sammlung aus Zürich dokumentiert in einzigartiger Weise die Geschichte der Schallplatte im deutschsprachigen Raum und ergänzt hervorragend Bestand des Deutschen Musikarchivs. Der Transport in das Deutsche Musikarchiv musste durch eine Spezialspedition erfolgen. Die Gesellschaft für das Buch hat die Transportkosten übernommen.

Tonträger

Mit den Mitteln der Gesellschaft für das Buch konnte eine seltene Lukraphon-Platte mit dem Orchester des jüdischen Kulturbundes Berlin von 1935/1936 erworben werden sowie eine Ernst- Busch-Aufnahme "Der Marsch ins Dritte Reich" des Labels Deutscher Arbeiter Sängerbund vom 18. Januar 1933.

Walzen

  • Die Sammlung des Deutschen Musikarchivs konnte mittels der Unterstützung der Gesellschaft für das Buch durch den Ankauf zum Teil sehr rarer Phonographen-Walzen bereichert werden. Dabei handelt es sich um ein Angebot von Grammophon-Salon-Schumacher (Berlin), das einen Ausschnitt der Phonographen-Walzen-Produktion der Blütejahre bis ca. 1908/09 widerspiegelt. Die Gesellschaft für das Buch übernahm einen Teil der Kosten.
  • Die Gesellschaft für das Buch hat den Ankauf eines Konvoluts von Edison-Walzen der Firma "Cylinder Records" für das Deutsche Musikarchiv gefördert. Musikhistorisch sind diese Walzen äußerst interessant, da sie die frühesten Zeugnisse analoger Schallaufzeichnung darstellen.
  • Die Sammlungen des Deutschen Musikarchivs konnten darüber hinaus durch den Ankauf von 18 Edison-Zylinder-Hartwachswalzenaufnahmen (Wachs-Phonographen-Cylinder) aus der Frühzeit der Schallaufzeichnung, die nur in geringer Auflage hergestellt wurden, bereichert werden.

Ausgewählte Publikationen

"Zeichen – Bücher – Netze: von der Keilschrift zum Binärcode. Ein Gang durch die Ausstellung"

Buchumschlag zu "Zeichen – Bücher – Netze: von der Keilschrift zum Binärcode. Ein Gang durch die Ausstellung" Buchumschlag zu "Zeichen – Bücher – Netze: von der Keilschrift zum Binärcode. Ein Gang durch die Ausstellung"

Reich bebildert, schön und praktisch – so präsentiert sich der Kurzführer durch die Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums "Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode". Ob die Entzifferung ägyptischer Hieroglyphen oder das Tattoo, die Zensurlisten der katholischen Kirche, das atlantische Unterseekabel, die Utopie der Universalsprache oder ein Blick in die mediale Zukunft – die Publikation begleitet die Museumsbesucher auf ihrem Gang durch die Ausstellung und damit durch 5.000 Jahre Mediengeschichte. Zugleich regt sie dazu an, über die Geschichte der Medien und deren Bedeutung für die gesellschaftliche Zukunft nachzudenken. Die Gesellschaft für das Buch hat sich großzügig an der Finanzierung des Ausstellungsführers beteiligt.
Zeichen - Bücher - Netze : von der Keilschrift zum Binärcode : ein Gang durch die Ausstellung / herausgegeben von: Stephanie Jacobs ; Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsche Nationalbibliothek

"SchriftBild. Russische Avantgarde"

Ausstellungskatalog "SchriftBild. Russische Avantgarde“ Ausstellungskatalog "SchriftBild. Russische Avantgarde“

Vom 5. Juni bis zum 4. Oktober 2015 zeigte das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig die Ausstellung „SchriftBild. Russische Avantgarde“. Die Schau gab einen Einblick in die gestalterische Revolution der russischen Avantgarde am Anfang des 20. Jahrhunderts, die in Typografie und Buchgestaltung bis heute stilprägend wirkt. Die Ausstellung war eine Kooperation mit dem Museums- und Ausstellungszentrum ROSIZO und renommierten russischen Museen, die Arbeiten – darunter von Vladimir Mayakovsky, Alexander Rodchenko, Natalia Gontcharova, Pavel Tretyakov und Varvara Stepanova – als Leihgaben zur Verfügung stellten. Zur Ausstellung ist ein bilderreicher Begleitband erschienen, der alle 160 in der Ausstellung gezeigten Arbeiten und drei wissenschaftliche Aufsätze enthält. Gestaltet wurde der Band von Evgeny Korneev, einem der Stars der russischen Buchgestalterszene. Die Gesellschaft für das Buch hat sich großzügig an der Finanzierung der Publikation beteiligt.

"…mehr vorwärts als rückwärts schauen… " - Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933 - 1945. "…olhando mais para frente do que para trás…" – O exílio de língua alemã no Brasil 1933 - 1945

Bild vom Cover des Buches „ …mehr vorwärts als rückwärts schauen… “ - Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933-1945. „…olhando mais para frente do que para trás…“ – O exílio de língua alemã no Brasil 1933-1945 „ …mehr vorwärts als rückwärts schauen… “ - Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933-1945. „…olhando mais para frente do que para trás…“ – O exílio de língua alemã no Brasil 1933-1945


Das Deutsche Exilarchiv 1933 – 1945 der Deutschen Nationalbibliothek hat 2013 ein zweisprachiges (deutsch – portugiesisch) Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung herausgegeben. Hg. von Sylvia Asmus und Marlen Eckl Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin 2013. Die Gesellschaft für das Buch e. V. hat sich großzügig an der Finanzierung der Publikation beteiligt.

"Zeichen Bücher Wissensnetze. 125 Jahre Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek"

Mitfinanzierung der Festschrift anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Deutschen Buch- und Schriftmuseums im Jahr 2009. Hg. von Stephanie Jacobs, Wallstein Verlag, Göttingen 2009.

"Comics made in Germany – 60 Jahre deutsche Comics"

Comics made in Germany Comics made in Germany


Die Deutsche Nationalbibliothek hat 2008 ein Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung als Band 10 in der Reihe "Gesellschaft für das Buch" herausgegeben. Die Gestaltung, Umsetzung sowie der Druck der ersten Auflage wurden von der Gesellschaft für das Buch, das 2008 im Harrassowitz Verlag Wiesbaden erschienen ist, bezuschusst.

"Buchgestaltung im Exil 1933 – 1950"

Druck und Herstellung der Publikation "Buchgestaltung im Exil 1933 – 1950" als Band 9 der Schriftenreihe "Gesellschaft für das Buch". Das Buch ist 2003 als Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung im Harrassowitz Verlag Wiesbaden erschienen.

"Deutschsprachige Schriftsteller im Schweizer Exil 1933 - 1950"

Die Publikation erschien 2002 als Begleitband zu der gleichnamigen Ausstellung als Band 8 in der Schriftenreihe "Gesellschaft für das Buch" im Harrassowitz Verlag Wiesbaden. Die Gesellschaft für das Buch übernahm die Druck- und Herstellungskosten.

Last update: 05.01.2017

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