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Personelles

Ellen Bertram erhält Bundesverdienstkreuz

Zum „Internationalen Tag des Ehrenamts“ am 4. Dezember 2018 hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier 28 Frauen und Männern den „Verdienstorden der Bundesrepublik“ verliehen. Zu den Ausgezeichneten gehört auch Ellen Bertram, die bis zu ihrem Ruhestand in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig als Bibliothekarin arbeitete.

Ellen Bertram erhielt die Auszeichnung für ihr herausragendes Engagement zur Gedenk- und Erinnerungskultur in Deutschland: Seit 30 Jahren recherchiert sie ehrenamtlich und auf eigene Kosten die Schicksale von inzwischen über 5.000 Leipziger Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

Thomas Kunst mit Literaturpreisen geehrt

Thomas Kunst, Lyriker und Mitarbeiter der Deutschen Nationalbibliothek, wurde 2018 mit gleich zwei Literaturpreisen ausgezeichnet.

Am 2. November erhielt er den mit 3.500 Euro dotierten Walter-Bauer-Preis 2018 der Städte Leuna und Merseburg. In der Begründung der Jury hieß es, dass Thomas Kunst besonders in den letzten Jahren nicht nur auf dem Gebiet des Romans, sondern auch in der Lyrik große Aufmerksamkeit und auch Bewunderung durch die Kritik erlangt hat.

Bereits im Oktober wurde Thomas Kunst der mit 4.000 Euro dotierte Niederösterreichische Literaturpreis 2018 für seinen Text "Zandschower Klinken" verliehen.

Managerin für spartenübergreifende Kooperationen und Community-Projekte

Barbara Fischer ist ab dem 1. Mai 2018 als Managerin für neue Kooperationen in der Arbeitsstelle für Standardisierung (AfS) in der Deutschen Nationalbibliothek tätig. Sie hat die Aufgabe neue spartenübergreifende Community-Projekte und Kooperationen anzustoßen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet hierbei der Ausbau der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit Projekten der Wikimedia. Insbesondere soll die Verzahnung zwischen der Gemeinsamen Normdatei (GND) und Wikidata vorangetrieben werden.

Hierfür bringt die Kulturmanagerin ihre Erfahrungen als Kuratorin für Kulturpartnerschaften bei Wikimedia Deutschland e.V. und als Mitglied des “Europeana's Members Council“ ein. Ihr dortiges Engagement galt der Aufgabe, Kultur- und Gedächtnisinstitutionen für die aktive Umsetzung der Open-Culture-Idee und des Freien Wissens zu gewinnen, sowie deren Zusammenarbeit mit Wikimedia-Projekten zu stärken. Barbara Fischer unterstützte Freiwillige der Wikipedia z.B. dabei, gemeinsam mit den Kultureinrichtungen Schreibwerkstätten und Fototouren zu organisieren, deren Ergebnisse dann Wikipedia und Wikimedia Commons zu Gute kamen. Sie richtete zusammen mit Partnerinstitutionen Konferenzen und Symposien aus, auf denen im Diskurs Positionen zum Verhältnis des kulturellen Erbes und der digitalen Agenda entwickelt wurden. Der von ihr maßgeblich initiierte Coding da Vinci Hackathon bringt jährlich Coder und Kultureinrichtungen zusammen und lässt spannende neue Anwendungen für Open-Culture-Datensets entstehen.

Sie erreichen Frau Fischer ab dem 1. Mai per E-Mail unter . Auf Twitter ist sie unter @fischerdata aktiv.
(Foto: Kerstin Jasinszczak, bearbeitet von DNB, Stephan Jockel, CC BY-SA 3.0)

Generaldirektorin Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres

Dr. Elisabeth Niggemann ist mit der Ehrung "Chevalier des Arts et Lettres" der Republik Frankreich ausgezeichnet worden. Am 2. März 2018 hat in der französischen Botschaft in Berlin aus Anlass der Verleihung ein Festakt stattgefunden.

Mit dem Orden der Künste und der Literatur wird besonders Elisabeth Niggemanns Engagement im Dienste der Kultur Frankreichs gewürdigt. Die Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek setzt sich nicht nur für die Kultur in Deutschland und im deutschsprachigen Raum, sondern auch auf europäischer Ebene ein. Mit der Ernennung wird Elisabeth Niggemann eine der bedeutendsten Ehrenauszeichnungen des französischen Staates zuteil. Mit ihr werden seit 1957 Persönlichkeiten gewürdigt, die sich durch ihr Schaffen im Bereich der Kultur und der Literatur in Frankreich und in der Welt verdient gemacht haben.

Forschungsreferent im Deutschen Buch- und Schriftmuseum

Dr. André Wendler ist seit 1. Februar 2018 Forschungsreferent im Deutschen Buch- und Schriftmuseum. Er wird dort die laufenden wissenschaftlichen Kooperationsprojekte zur Buch- und Mediengeschichte betreuen und neue Projekte entwickeln. Das Museum bewahrt einzigartige Zeugnisse der Buch-, Verlags-, Schrift- und Papiergeschichte, die in wissenschaftlichen Kontexten kulturelle und gesellschaftliche Relevanz entfalten. Herr Dr. Wendler wird die Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Museum koordinieren und ausbauen.

Herr Dr. Wendler ist Medien- und Kulturwissenschaftler. Er promovierte an der Bauhaus-Universität Weimar über Anachronismen in filmischer Geschichtsschreibung. Dort forschte und lehrte er an der Fakultät Medien zur Mediengeschichte zwischen typografischer und elektronischer Kultur und queeren Medien. Sein Lieblingsobjekt im Deutschen Buch- und Schriftmuseum ist derzeit eine Notenschreibmaschine der Wanderer-Werke.

Sie erreichen Herrn Dr. Wendler telefonisch unter +49 341 2271-518, per E-Mail unter oder auf Twitter als @awndlr.

Letzte Änderung: 06.12.2018

Kurz-URL: https://www.dnb.de/personelles

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