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Oskar Maria Graf: Rebell, Weltbürger, Erzähler // Kuratorinnenführung durch die Wechselausstellung // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Freitag, 10. Mai 2019, 15 Uhr

Rebell, Weltbürger und großer Erzähler: Die Ausstellung des Literaturhauses München zeigt den bayerischen Dichter Oskar Maria Graf (1894–1967) als internationalen, weltoffenen und zugleich rebellischen Schriftsteller. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Zeit des Exils und die Frage nach der „wahren Heimat“. Von 1933 bis 1938 lebte Graf in Wien und Brünn und ab 1938 in der Metropole New York, deren Vielfalt und Vitalität er liebte. Als Autor von weltliterarischem Rang schrieb er im Exil seine größten Werke – Texte, die vor dem Hintergrund der heutigen weltpolitischen Lage von großer Aktualität sind und deren Wiederentdeckung lohnt. Zugleich blieb er der „Heimat“ verbunden, insbesondere durch seine Sprache, aber auch durch seine Erscheinung: Seine Lederhose legte er auch auf der Fifth Avenue nicht ab.

Die Ausstellung des Literaturhauses München in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek und der Monacensia im Hildebrandhaus ist nun zu Gast im Deutschen Exilarchiv 1933–1945.

Durch die Ausstellung führt die Kuratorin Karolina Kühn.

Zur Ausstellung

Information und Kontakt

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Nächste Termine

Freitag, 14. Juni 2019, 15 Uhr mit der Kuratorin Laura Mokrohs
Dienstag, 16. Juli 2019 um 18:00 Uhr
Dienstag, 13. August 2019 um 18:00 Uhr
Dienstag, 3. September 2019 um 18:00 Uhr

Dauer

ca. 60 Minuten

Treffpunkt

Eingang zur Dauerausstellung „Exil. Erfahrung und Zeugnis“

Kosten

Eintritt frei

Kontakt

@ Veranstaltungen-Exilarchiv

Letzte Änderung: 03.04.2019

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