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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

Deutscher Platz 1 / 04103 Leipzig / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung 
Adickesallee 1 / 60322 Frankfurt am Main / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung

Bauhaus und Musik // Vortrag und Konzert des Deutschen Musikarchivs zum Thema Bauhaus und freie zeitgenössische Musik // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Dienstag, 18. Juni 2019, 19 Uhr

Nordflügel des Bauhauses Dessau (Detail)

Das Bauhaus hat einen bedeutenden Beitrag für die avantgardistische Gestaltung im 20. Jahrhundert geleistet – das gilt auch für die freie Musik. Dem Verhältnis zwischen Bauhaus und zeitgenössischer Musik spürt das Deutsche Musikarchiv einen Abend lang nach.

Der Autor, Verleger und Pianist Oliver Schwerdt wird zum Thema der zeitgenössisch improvisierten Musik im Verhältnis zur Bauhaus-Ästhetik referieren. Herausgehobene Schnittstellen sind beispielsweise die kubistische Räumlichkeit und die musikalische Zwölftönigkeit des zeitgenössischen Klaviers.

Gemeinsam mit dem legendären Dresdner Freejazz-Schlagzeuger Günter „Baby“ Sommer gestaltet Schwerdt den Abend musikalisch.

Freier Eintritt. Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel. 0341 2271-286.

Die rote Gräfin Hermynia zur Mühlen // Die Wiederentdeckung einer großartigen Erzählerin und kämpferischen Frau // Vorstellung der Werkausgabe und Lesung mit Ulrich Weinzierl, Felicitas Hoppe und Anna Thalbach // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Dienstag, 18. Juni 2019, 19 Uhr

Buchcover "Die rote Gräfin Hermynia zur Mühlen"

Aristokratin, Kommunistin, Katholikin, unbeugsame Nazigegnerin und Exilantin: Hermynia Zur Mühlen wurde 1883 in Wien als Gräfin Folliot de Crenneville geboren und starb 1951 im englischen Exil. Geschätzt von Joseph Roth und Karl Kraus, war sie eine Ausnahmeerscheinung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Die gerade erschienene Werkausgabe lädt dazu ein, die politische Erzählerin und Publizistin von Rang wiederzuentdecken.

Der Herausgeber Ulrich Weinzierl und die Schriftstellerin Felicitas Hoppe stellen die Werkedition vor, aus der die Schauspielerin Anna Thalbach ausgewählte Stellen lesen wird. (Foto: Buchcover Zsolnay Verlag).

Eine gemeinsame Veranstaltung der Wüstenrot Stiftung, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, dem Zsolnay Verlag und des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek

Eintritt frei. Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel. +49 69 1525-1987

verbrannte-orte.de // Orte der nationalsozialistischen Bücherverbrennung // Vortrag und Präsentation mit Jan Schenck // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Mittwoch, 26. Juni 2019, 19 Uhr

Logo Jüdische Woche

An über 90 Orten fanden in Deutschland im Frühjahr 1933 Bücherverbrennungen statt. Das Projekt „Verbrannte Orte“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Orte zu dokumentieren und in einer Online-Karte zu verzeichnen. Mit interaktiven Panoramen werden die Orte in ihrem heutigen Erscheinungsbild gezeigt.

Im Rahmen der Jüdischen Woche stellt Jan Schenck, der Initiator von „verbrannte-orte.de“, das Projekt vor.

Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder unter Tel. +49 341 2271-286
Eintritt frei

Louis-Braille-Festival // Spezialführung durch die Dauerausstellung // Auf Anfrage // Deutsches Buch- und Schriftmuseum // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // 5. bis 7. Juli 2019

Buchseite mit Braille-Schriftzeichen

Das Louis Braille Festival kommt vom 5. Bis 7. Juli 2019 nach Leipzig. Nach den Festivals in Hannover, Berlin und Marburg ist nun die größte Stadt Sachsens an der Reihe.

Menschen mit und ohne Seheinschränkung gestalten gemeinsam mit Leipziger Institutionen das Programm für ein Festival, das den Gedanken der Inklusion feiert. Ob Konzerte, Theater, Lesungen, Führungen durch Museen – das Louis-Braille-Festival bietet ein vielfältiges Programm zum Mitmachen und gemeinsamen Erleben.

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek bietet auf Anfrage Spezialführungen durch die Dauerausstellung.

Sommerferienpass der Stadt Leipzig // Deutsches Buch- und Schriftmuseum // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Montag, 8. Juli bis Freitag, 16. August 2019

Linoldrucke

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum hat für Hortgrupen ein buntes Programm für die Sommerferien zusammengestellt: In unterschiedlichen Workshops zu den Themen „Naturdruck“, „Buchbinden Schritt für Schritt“, „Papierfalttechniken“, „Linolschnitt“ und „Schönschreiben“ lädt das Museum zum kreativen Arbeiten ein.

Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei. Termine für Hortgruppen nach Vereinbarung unter Tel. 0341 2271-324.

Neben den Kreativangeboten in den Sommerferien bietet das Museum das ganze Jahr über eine Vielzahl an Mitmachaktionen an. Ob Familien, Schulklassen oder Seniorinnen und Senioren – beim Museum zum Mitmachen ist für jeden etwas dabei.

7. Tage der Industriekultur Leipzig // „Der unsichtbare Pianist" // Drittes Konzert am historischen Reproduktionsflügel // Deutsches Musikarchiv der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // Donnerstag, 22. August 2019, 18 Uhr

Historisches Rollenklavier

Im dritten Konzert unserer Reihe „Der unsichtbare Pianist" stellen wir Ihnen unseren Schatz an Klavierrollen vor.

Oft ist es das Verborgene, das einen besonderen Reiz ausübt. Zum Beispiel beim mechanischen Steck-"Duo-Art"-Reproduktions-Flügel von 1925, auf dem Musik ganz ohne sichtbare Spielerin oder sichtbaren Spieler vorgetragen wird. Bei dieser frühen Form der mechanischen Tonaufzeichnung wird das Spiel eines Pianisten auf eine Papierrolle übertragen, mittels der – in ein entsprechendes Instrument eingelegt – seine Musik wiedergegeben werden kann.
Erleben Sie im Rahmen der 7. Tage der Industriekultur Leipzig Werke für Klavier aus ganz unterschiedlichen Epochen, teils von bedeutenden Pianisten des frühen 20. Jahrhunderts, teils vom Komponisten selbst eingespielt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel.: 0341 2271 286

Jahresbericht 2018 erschienen: Türen auf!

Cover "Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek 2018"

Der Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek 2018 ist erschienen. Schwerpunktthemen sind zum einen die erste Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs in seiner 70-jährigen Geschichte. Zum anderen die Öffnung der Gemeinsamen Normdatei (GND) mit dem Projekt „GND für Kulturdaten“.

Darüber hinaus gibt es wie immer eine Rückschau auf die fachlichen und kulturellen Höhepunkte der Deutschen Nationalbibliothek sowie ihre Veranstaltungen und Publikationen. Nicht zuletzt stellen wir Ihnen die herausragenden Erwerbungen unserer Spezialsammlungen vor. Alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick finden Sie im Zahlen- und Faktenteil.

Der Jahresbericht ist auch als Netzpublikation zum kostenfreien Download verfügbar.

Fonts for Freedom // Foyerpräsentation im Deutschen Buch- und Schriftmuseum // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // 30. Mai 2019 bis 21. Dezember 2019

Logo FFF Fonts For Freedom

Das Verbot von Zeitungen und Verlagen bedroht das kostbarste Gut von Demokratien: die Möglichkeit, seine Meinung frei äußern zu können. Ob in der Türkei, Aserbaidschan, Kambodscha oder Tansania: Allein im letzten Jahr wurden weltweit hunderte Journalistinnen und Journalisten verhaftet.

Mit der Aktion „Fonts for Freedom“ von „Reporter ohne Grenzen“ hat die Buchstadt Leipzig mit dem Gutenberg-Preis 2019 eine hochaktuelle Initiative ausgezeichnet: „Fonts for Freedom“ rekonstruiert die Schriften weltweit verbotener und geschlossener Tageszeitungen und stellt sie zur Nachnutzung kostenfrei ins Netz. Anlässlich der Preisverleihung widmet das Deutsche Buch- und Schriftmuseum „Fonts for Freedom“ eine Präsentation. Zu sehen sind Plakataktionen zum Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Erdoğan in Berlin, Schriften verbotener Zeitungen sowie Filmdokumentationen.

Die Ausstellung ist vom 30. Mai bis zum 21. Dezember 2019 zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, Montag geschlossen

Eintritt frei

Zusatzinformationen

Information

Bis 7. September 2019 ist der barrierefreie Zugang zur Dauerausstellung „Exil. Erfahrung und Zeugnis in Frankfurt am Main im Obergeschoss leider nur von 11–18 Uhr sowie mittwochs von 11–20 Uhr möglich. Wir bitten Sie, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Information

Geänderte Servicezeiten an der Information in Frankfurt am Main:
Montag bis Freitag
9 - 18 Uhr
Samstag
10–16 Uhr
Die Öffnungszeiten der Lesesäle sowie der Medienausleihe in Frankfurt am Main sind davon unberührt

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