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Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

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"Rettet wenigstens die Kinder" // Buchvorstellung // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Dienstag, 20. November 2018, 19 Uhr

Renata Harris mit ihrer Mutter Grete

Im Mittelpunkt des Buches "Rettet wengistens die Kinder" stehen die Lebensgeschichten geretteter Kinder und die Schicksale ihrer Familien. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch den Pianisten Professor Dr. Joachim Reinhuberund Noah Reinhuber, Bariton. Die Dezernentin für Integration und Bildung der Stadt Frankfurt, Sylvia Weber, wird ein Grußwort sprechen.

Nach den Novemberpogromen 1938 konnten etwa 20.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei gerettet werden, indem sie mit sogenannten Kindertransporten ins Ausland gebracht wurden. Etwa die Hälfte von ihnen kam nach England. So auch Renata Harris, deren Mutter Grete von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurde. Die Fotografie links zeigt Mutter und Tochter noch gemeinsam in Deutschland. (Foto: Privat)

Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 in Kooperation mit dem Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt am Main.

Eintritt frei
Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel.: +49 69 1525-1961

Campusmeile – Ideen zur Neugestaltung des Frankfurter Alleenrings // Podiumsdiskussion // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Montag, 26. November 2018, 19:30 Uhr

Visualisierung einer innerstädtischen Flaniermeile

Die Veranstaltung informiert über die Ergebnisse des studentischen Ideenwettbewerbs zur „Campusmeile“ und Vertreter und Vertreterinnen der beteiligten Einrichtungen diskutieren über die Zukunft des Projekts.

Entlang des nördlichen Teils des Alleenrings in Frankfurt am Main liegen der Campus Westend der Goethe-Universität, die Frankfurt School of Finance & Management, die Frankfurt University of Applied Sciences und die Deutsche Nationalbibliothek. Der Bereich soll in Zukunft die „Campusmeile“ bilden und damit die große Wissenschaftsachse Frankfurts und der Region.

Nach dem Vorbild des Frankfurter Museumsufers zielt sie darauf ab, die Institutionen zu vernetzen und dem Ring eine räumliche Identität zu geben. Deshalb wurde ein bundesweiter studentischer Ideenwettbewerb durchgeführt. (Bild: fra uas)

Wir informieren und diskutieren mit Vertreterinnen und Vertretern der angrenzenden Institutionen und der Stadt Frankfurt am Main über die Ergebnisse und die möglichen weiteren Schritte.

Eintritt frei. Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel.: +49 69 1525 1101.

Zur Veranstaltung

Geschichte(n) am Mittag: „Koffer des Exils“ // In 15 Minuten durch die Dauerausstellung „Exil. Erfahrung und Zeugnis“ // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Donnerstag, 13. Dezember 2018, 13 Uhr

Plakat zur Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945

Haben Sie Lust auf einen kurzen Ausstellungsrundgang? Mit dem neuen Kurzformat „Geschichte(n) am Mittag“ laden wir Sie ein, unterschiedliche Facetten des historischen Exils 1933–1945 zu entdecken. Aus den 250 Exponaten und mehr als 300 Publikationen der Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 haben wir Koffer, Briefe, Pässe und andere Erinnerungsstücke ausgewählt. Sie geben Antworten auf Fragen, die nicht nur historisch von Bedeutung sind: Was heißt es, ins Exil gehen zu müssen? Was erlebt man dort? Gibt es ein Ende des Exils? Und was bleibt vom Exil?

In der ersten der rund 15-minütigen Kurzführungen nehmen wir unter anderem den Koffer des Schriftstellers Walter Meckauer in den Blick.

Eintritt frei. Ohne Anmeldung.

Alle Termine und Themen der Kurzführungen

Hermann Broch – Frank Thiess. Der Briefwechsel einer intellektuellen Freundschaft // Mit Paul Michael Lützeler und Thedel von Wallmoden // Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main // Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19 Uhr

Buchcover

Hermann Broch war bereits Mitte Vierzig, als er 1930 den ersten Band seiner "Schlafwandler"-Romantrilogie veröffentlichte. In Wien lernte er 1928 Frank Thiess kennen, einen der erfolgreichsten Schriftsteller der Weimarer Republik. Nach der Annexion Österreichs musste Broch aufgrund seiner jüdischen Herkunft in die USA flüchten. Thiess hingegen glaubte, Deutschland nicht verlassen zu können. Es entwickelte sich eine Freundschaft, die sich in der Zwischenkriegszeit festigte und sich auch nach 1945 bewährte. Ihr langjähriger Briefwechsel besticht durch die Offenheit in der Kritik an ihren Büchern und spiegelt eine Zeit voller politischer und gesellschaftlicher Umstürze. Paul Michael Lützeler, Professor für deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der Washington University in St. Louis (USA), und Thedel von Wallmoden, Gründer und Leiter des Wallstein Verlags, stellen den jüngst erschienenen Briefwechsel vor. (Foto: Wallstein Verlag)

Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 in Kooperation mit dem Wallstein Verlag und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

Eintritt frei.

Anmeldung direkt per Anmeldeformular oder Tel.: +49 69 1525-1961

"Image factories" // Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums als Wanderausstellung in der Fachhochschule Potsdam // 19. Oktober bis 14. Dezember 2018

Blick in die Ausstellung "Bildfabriken. Infografik 1920-1940."

Die Ausstellung "Bildfabriken. Infografik 1920–1945. Fritz Kahn, Otto Neurath et al." macht derzeit in englischer Version in Potsdam Station. Eröffnet wurde sie im Rahmen der Konferenz information+.

Die Konferenz thematisiert interdisziplinäre Praktiken im Informationsdesign und in der Visualisierung von Daten. In diesem hochaktuellen Kontext leistet die Ausstellung somit einen Beitrag zur historischen Herleitung der Themen Infografik und Wahrnehmungsökonomie. Sie präsentiert Lösungen, die am Anfang des 20. Jahrhunderts – angesichts einer zuvor nie dagewesenen Informationsflut und Globalisierung des Wissens – für die Verbreitung von Information durch Bilder gefunden wurden. Die Wanderausstellung ist noch bis zum 14. Dezember auf dem Campus der Fachhochschule Potsdam zu sehen. Es handelt sich um einen Ausschnitt der Schau, die in diesem Frühjahr im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in Leipzig zu sehen war. (Foto: tecton/Julia Nitsche)

Eintritt frei.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11–16 Uhr

Zusatzinformationen

Information

Am Mittwoch, dem 21. November (Buß- und Bettag) bleibt die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig geschlossen. Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sind ebenfalls geschlossen.

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