Navigation und Service

Willkommen bei der Deutschen Nationalbibliothek

Deutscher Platz 1 / 04103 Leipzig / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung 
Adickesallee 1 / 60322 Frankfurt am Main / Öffnungszeiten und Verkehrsanbindung

Digitalisierung deutsch-jüdischen Kulturerbes // Eine Kooperation zwischen Israel und Deutschland // Abschlussbericht ist erschienen

Buchcover "Digitalisierung deutsch-jüdischen Kulturerbes: Eine Kooperation zwischen Israel und Deutschland"

In einem mehrjährigen Projekt wurden Bücher in hebräischer Schrift aus dem Bestand der National Library of Israel sowie mittelalterliche und frühneuzeitliche hebräische Handschriften aus den Beständen deutscher Bibliotheken digitalisiert und sind nun weltweit über das Internet zugänglich. Durch die Digitalisate wächst weltweit das Interesse am deutsch-jüdischen Kulturerbe, und für die Forschung ergeben sich neue Möglichkeiten: Die Digitalisate stehen als Primärquellen zur Verfügung und zusammengehörende Bestände, die in verschiedenen Bibliotheken aufbewahrt werden, können in digitalisierter Form zumindest virtuell wieder zusammengeführt werden. Das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderte Projekt wurde zum 70-jährigen Staatsjubiläum Israels 2018 erfolgreich abgeschlossen und wird durch diese Publikation ausführlich dokumentiert. Das Themenheft ist zweisprachig (dt.-engl.) und als PDF zum Download erhältlich.

Zur Netzpublikation

Digitale Karte der Buchstadt Leipzig 1913

Detailansicht der digitalen Buchgewerbekarte

1913 war Leipzig das Zentrum des deutschen Buchhandels und Verlagswesens. Zu den prominenten Unternehmen der Stadt gehörten Verlage wie F. A. Brockhaus, Reclam oder Breitkopf & Härtel. Hier wurden der Duden, Meyers Konversationslexikon und 90 Prozent der weltweiten Notenproduktion gedruckt. Nun zeigt eine digitale Karte, wie flächendeckend das Gesicht der Stadt damals vom Buchgewerbe geprägt war.

Für die digitale Buchgewerbekarte wurden insgesamt 2.200 Firmenstandorte in einer Datenbank erfasst und nach Gewerbetypen sortiert. Dazu kamen die heutigen Entsprechungen der historischen Adressen und die Geokoordinaten. Alles zusammen wurde in eine digitale Karte mit historischem Overlay überführt.

Die digitale Buchgewerbekarte ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig und dem Amt für Geoinformation und Bodenordnung der Stadt Leipzig.

Hier geht es zur Karte.

Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der "Rote Armee Fraktion" // Wechselausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // Vom 22. Juni 2018 bis zum 6. Januar 2019

Zeichen als Waffe, Titelgrafik :Jaroslaw Kubiak

Terrorgruppen setzen auf die Macht der Medien wie auf Sprengstoff und automatische Gewehre, um politische Handlungen zu erzwingen. Wie werden aus grafischen Zeichen Gewaltakte? Dieser Frage geht das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig in seiner Ausstellung "Zeichen als Waffen" nach.

Die Schau ist der Versuch, das Emblem der Gruppe aus Stern, Maschinenpistole und den Buchstaben RAF zu historisieren und zu dekonstruieren. Heute ist diese grafische Hinterlassenschaft der RAF, deren Geschichte nicht selten unkritisch fortgeschrieben wird, längst auch zur Pop-Ikone geworden.

Entdecken Sie die Macht der Zeichen bei einer unserer Führungen durch die Ausstellung "Zeichen als Waffen". Zum Beispiel das Emblem der "Rote Armee Fraktion".

Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Januar 2019 zu sehen.
(Bild: Jaroslaw Kubiak)

"Mon Oncle. Klaus und Heinrich Mann" // Eine Ausstellung der Monacensia im Hildebrandhaus zu Gast im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 // Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main // Noch bis zum 15. Dezember 2018

Plakat: Foto Klaus und Heinrich Mann

Die Ausstellung "Mon Oncle. Klaus und Heinrich Mann" präsentiert die Beziehung zwischen Heinrich Mann und seinem ältesten Neffen Klaus Mann. Dokumentiert werden die Lebensgeschichten zweier Schriftsteller, die eine große politische Nähe verband und die im Exil zu wichtigen Repräsentanten des künstlerischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus wurden. Neben der Zeit des Exils nimmt die Ausstellung auch die Jahre der Weimarer Republik und des Nachkriegs in den Blick. (Bildnachweis: Foto Klaus Mann (Ausschnitt): Monacensia; Foto Heinrich Mann (Ausschnitt): Deutsches Literaturarchiv Marbach; Atelier Erna M. Kollstede, München)

Die Ausstellung, die zuerst in der Monacensia im Hildebrandhaus zu sehen war, ist nun zu Gast im Deutschen Exilarchiv 1933–1945.

Eintritt frei.

Zusatzinformationen

Information

Vom 24. Dezember 2018 bis 1. Januar 2019 ist die Deutsche Nationalbibliothek an beiden Standorten geschlossen.

Die Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 „Exil. Erfahrung und Zeugnis“ in Frankfurt am Main ist in dieser Zeit geschlossen.

Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig sind vom 27. bis 30. Dezember 2018 jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Präsentation „Albert Kapr 100“ ist geschlossen.

Diese Seite

Schriftbanner mit Deutscher Nationalbibliothek Leipzig, Frankfurt am Main